mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 5411 - Mon., 17 Jul 2017

Gottes Treue und Gerechtigkeit

''Wenn wir unsere Sünden eingestehen, zeigt Gott, wie treu und gerecht er ist: Er vergibt uns die Sünden und reinigt uns von jedem begangenen Unrecht. Wenn wir behaupten, wir hätten nicht gesündigt, machen wir Gott zum Lügner. Dann lebt sein Wort nicht in uns''.

1. Johannes 1, 9-10 (NeÜ)


Wie ist das zu verstehen, daß Gott treu und gerecht ist? Der Bezug ist klar, es geht um die Vergebung der Sünden durch Gottes Sohn Jesus Christus im Evangelium (Johannes 3,16). Das ist der Grund der gelegt wurde und das Fundament echten Glaubens (1. Korinther 3,11). Eines Glaubens, der errettet und erlöst und somit alle Schuld und Sünde vergibt. Ist Gott nur dann treu und gerecht, wenn wir es auch sind als Christen? Das würde der Aussage widersprechen, die wir in Römer 3,3 lesen: ''Was nun? Wenn einige untreu wurden, hebt dann ihre Untreue die Treue Gottes auf''? Oder nicht anders in 2. Timotheus 2, 11-13, wo der Apostel Paulus feststellt: ''Es ist ein wahres Wort: Wenn wir mit Christus gestorben sind, werden wir auch mit ihm leben. Wenn wir standhaft bleiben, werden wir auch mit ihm herrschen. Wenn wir ihn aber verleugnen, wird er auch uns verleugnen, und wenn wir untreu sind, bleibt er dennoch treu, denn er kann sich selbst nicht verleugnen''. Das bedeutet also, daß Gottes Treue nicht unserem Vermögen nach vorhanden oder nicht vorhanden ist, oder an menschlicher Wankelmütigkeit und Verzagtheit sich orientiert. Wie weit würden wir da auch als Christen kommen? Sondern sie hat sich auf die von Gott selbst gelegte ewige Grundlage gegründet, die am Kreuz von Golgatha ihre sichere Erfüllung fand in Jesus Christus, dem Heiland und Erlöser (Lukas 14,29). Sicherlich sollen wir uns als Christen um eine ernsthafte Nachfolge bemühen, und darin auch Treue zeigen, aber es ist allein Gottes Treue und seine Kraft und Entschlossenheit, die uns ins Ziel bringt. Gott ist sich selbst treu, denn ER hat sich selbst investiert und ist Mensch geworden in seinem Sohn, dem Lamm Gottes, welches die Sünden der Welt getragen hat. Und das ist die Gerechtigkeit die tatsächlich gerecht ist und zählt. In Römer 1, 16-17 steht: ''Denn ich bekenne mich offen und ohne Scham zu dieser Botschaft: Sie ist ja Gottes Kraft und rettet jeden, der ihr glaubt. Das gilt zunächst für Juden, aber auch für alle anderen Menschen. Denn im Evangelium zeigt Gott uns seine Gerechtigkeit, eine Gerechtigkeit, die aus dem Vertrauen auf Gott kommt und zum Glauben hinführt, wie es in der Schrift steht: ''Der Gerechte wird leben, weil er glaubt''. Als Christen wissen wir, daß wir uns im Hinblick auf die Vergebung unserer Sünden niemals auf uns selbst verlassen können. Es also unmöglich ist, uns selbst zu erlösen, also durch Taten und Werke die Schuld abzuwaschen.

Das Vertrauen beruht einzig und alleine auf Gottes Werk und seine Gnade und entsprechend seiner Treue und Gerechtigkeit in Jesus Christus. Gottes Sohn war und ist mehr als ausreichend um für Gerechtigkeit zu sorgen. Gott hat sich mit sich selbst versöhnt (2. Korinther 5,18). Das bedeutet eben, daß Gott sich die Gerechtigkeit, die er für seine Gnade und Hilfe für die Gläubigen benötigte, selbst zugesprochen und gegeben hat. Dafür steht die Menschwerdung, die Kreuzigung und die Auferstehung Jesu Christi. Darum ist Gottes Sohn auch der Weg, die Wahrheit und das Leben und der einzige Weg zur Vergebung der Sünden und zum Frieden mit Gott (Johannes 14,6). Gottes Treue ist eine Treue, die sich der Allmächtige in seiner großen Liebe und Vergebungsbereitschaft selbst zugesprochen hat. Gott ist treu, damit Menschen erlöst werden können. Gott ist gerecht, damit niemand von ''billiger Gnade'' reden kann, oder meint durch Werke und Religiosität sich Gottes Wohlwollen erdienen und erbetteln kann. Gott ist zornig über alle, die meinen diese Gnade klein machen zu können, oder andere Wege und scheinbare Möglichkeiten bevorzugen, die nie zum Ziel führen können und Gott verunehren. Die Ehre Gottes gründet sich auf seine alleinige Gnade, die darin zum Ausdruck kommt, daß verlorene Menschen an das Evangelium glauben und selig werden. Es ist die reine Wahrheit, was Paulus in Kolosser 1, 20-23 geschrieben hat: ''Durch sein Blut am Kreuz schloss er Frieden mit allem, was es auf der Erde und im Himmel gibt. Das gilt auch für euch. Ihr wart weit von Gott entfernt, ihr wart seine Feinde; und diese Gesinnung zeigte sich in eurem bösen Tun. Doch nun hat Gott euch mit sich ausgesöhnt. Jesus Christus hat seinen Körper dafür in den Tod gegeben. So steht ihr nun heilig, unangreifbar und ohne jeden Makel vor Gott, wenn ihr wirklich im Glauben fest gegründet bleibt und euch auch nicht von der Hoffnung abbringen lasst, die euch mit dem Hören des Evangeliums geschenkt wurde. Diese gute Botschaft ist in der ganzen Welt gepredigt worden...''. Amen.

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