mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 5269 - Sat., 25 Feb 2017

In guten, wie in schlechten Tagen

Aber die Liebe ist die größte unter ihnen!

1. Kor. 13,13b


Wenn eine Frau und ein Mann sich das Ja-Wort geben, ist dies immer ein ganz besonderer Moment. Doch ist dieses weder der Anfang, noch das Ende einer Beziehung. Es liegt in der Mitte und ist der Punkt, an dem man diese Beziehung öffentlich fest macht und sich sich gegenseitig verspricht.

Angefangen hat es viel früher. Irgendwann und irgendwo hat man sich kennen gelernt. In der Schule, bei der Arbeit, in der Freizeit, in der Gemeinde oder auch im Internet. Man fand sich sympathisch und beschloss, sich näher kennen zu lernen. Dann kam das Verlieben, die Schmetterlinge im Bauch, Das Kribbeln, wenn man den anderen sah, hörte oder auch nur an ihn dachte. Doch dies hat noch nichts mit Liebe zu tun. Es ist ein schönes Gefühl, das man mit dem anderen genießt. Doch langsam und immer mehr, lernt man den anderen kennen, mit all seinen Stärken und Schwächen. Und irgendwann dann einmal kommt die Entscheidung, dass man mit diesem Menschen sein Leben teilen möchte, dass man sich tragen und halten möchte. Hier, mit dieser Entscheidung beginnt die Liebe. Es ist der Schritt, den die Bibel ''einswerden'' nennt. Das hat erst einmal nichts mit der Sexualität zu tun. Es geht um ein einswerden im Geiste um ein sich erkennen, mit dem anderen eine Einheit zu werden. Das körperliche einswerden ist dann nach der Hochzeit noch das i-Tüpfelchen in dieser Einheit. Und ab da beginnt dann die Liebe immer weiter zu wachsen und stärker zu werden, bis dass eines Tages ''der Tod uns trenne''.

Wie solch eine Beziehung zwischen Menschen beginnt und wächst, so soll es auch mit unserer Beziehung zu Gott sein.

Wenn wir nicht schon in einem christlichen Haushalt aufgewachsen sind, lernen wir Gott irgendwann in unserem Leben kennen. Zuerst mag uns das, was wir über ihn hören oder in der Bibel lesen sympathisch sein. Dann wollen wir ihn näher kennen lernen. Wir spüren ihn bei uns und alles in uns beginnt zu kribbeln. Wir sind verliebt in den Gott, der immer für uns ist und der als Mensch für uns auf die Erde kam. Irgendwann dann treffen wir die Entscheidung, dass wir mit ihm leben wollen. Gott und Mensch geben sich in der Taufe dann das Ja-Wort. Nun beginnt das gemeinsame Leben. Wir lernen ihn immer besser kennen, wir erkennen ihn immer mehr. Sein Heiliger Geist kommt nicht nur auf uns, nein, er zieht in uns ein, er wird mit uns eins. Nun beginnt diese Liebe immer weiter zu wachsen. Wir kommen immer näher zusammen und erkennen uns. Und so geht das immer weiter, bis dass der Tod uns ... nein, er scheidet uns nicht ... er bringt uns sogar noch näher zusammen in Gottes herrlicher Ewigkeit.

Gesegnet ist der Mensch, der diese beiden Arten der Liebe erfahren und erleben darf.

Ich wünsche dir diese Liebe. Hab einen gesegneten Tag

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