mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 4922 - Tue., 15 Mar 2016

Der Weg Abrahams

Erinnert euch einmal daran, was von Abraham gesagt wird: ''Abraham glaubte Gott, und so fand er bei ihm Anerkennung.'' Das bedeutet doch: Die wirklichen Nachkommen Abrahams sind alle, die glauben. Die Heilige Schrift selbst hat schon längst darauf hingewiesen, dass Gott auch die anderen Völker durch den Glauben retten wird. Gott verkündete schon Abraham die gute Botschaft: ''Durch dich sollen alle Völker gesegnet werden.'' Mit Abraham, der unerschütterlich Gott vertraute, werden alle gesegnet, die ebenso glauben wie er. Wer dagegen darauf vertraut, von Gott angenommen zu werden, weil er das Gesetz erfüllt, der steht unter einem Fluch. Die Heilige Schrift sagt ganz klar: ''Jeden soll der Fluch treffen, der nicht in allen Punkten Gottes Gesetz erfüllt.'' Dass aber niemand durch das Gesetz Anerkennung bei Gott finden kann, ist ebenfalls klar. Denn schon der Prophet Habakuk sagt: ''Nur wer Gott vertraut, wird leben.'' Das Gesetz aber fragt nicht nach dem Glauben. Hier gilt: ''Nur wer seine Forderungen erfüllt, wird leben.'' Von diesem Fluch des Gesetzes hat uns Christus erlöst. Als er am Kreuz starb, hat er diesen Fluch auf sich genommen, wie es vorausgesagt war: ''Wer so aufgehängt wird, ist von Gott verflucht.'' Der Segen, den Gott Abraham zugesagt hatte, sollte durch den Tod Jesu am Kreuz allen Völkern geschenkt werden. Und durch den Glauben an Christus werden wir alle den Geist Gottes empfangen, wie Gott es versprochen hat.

Galater 3,6-14


Warum also hat Abraham bei Gott Anerkennung gefunden? Weil er bis ins hohe Alter den Verheißungen Gottes vertraut hat – und sein Vertrauen wurde belohnt, den er bekam den versprochenen Sohn. Gott hält auch für uns Geschenke und Belohnungen bereit, aber nicht erst in der Ewigkeit, sondern schon heute.
Was war die Verheißung an Abraham? Dass durch ihn alle Völker der Erde gerettet werden sollten, also nicht nur das Volk Israel, sondern jeder der sich Gott zuwendet, seine Schuld erkennt und bekennt und Jesus Christus in sein Leben aufnimmt.
Wer sich einbildet durch irgendwelche Werke gerettet zu werden ist auf dem falschen Weg. Und wenn unsere Taten aus einer tiefen inneren Beziehung zu Gott entspringen, so ist das vor Gott gut, erfreut ihn und bewirkt für uns reichen Segen – und so etwas geht nicht, ohne Schritte im Glauben zu tun.
Für mein Glaubensleben muss ich ein Ziel haben – anderen von Jesus Christus zu erzählen, für die Gemeinde zu beten, mich in die Gemeinde einzubringen, mich taufen zu lassen. Und wenn ich so ein Ziel habe, dann lebe ich mit diesem Ziel, rede von meinem Ziel, bete für dieses Ziel, arbeite an diesem Ziel, denke immer wieder über dieses Ziel nach und bin offen für Gottes Wegweisung und Leitung.
Jesus Christus ist für uns gestorben damit der Weg zu Gott für uns frei wurde. Wir müssen diesen Weg nur noch gehen – unbeirrbar und vertrauend wie Abraham.

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