mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 4419 - Wed., 29 Oct 2014

Keine Wechselabsichten

''Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel des Lichts und der Finsternis''.

Jakobus 1,17


Gott muss und wird sich nicht verändern. ER ist derselbe, der er immer gewesen ist und auch in Zukunft sein wird. In Bezug auf uns, trifft dies jedoch nicht zu. Wir sind Veränderungen unterworfen. Und wenn wir Christen sind, ist das auch etwas, was uns keine Angst machen muss. Es muss uns dienen. Bei Gott spielen Zeit und Raum eine Rolle, gerade darum, weil er dem nicht unterworfen ist. Das heißt für mich auch, daß die Dinge veränderbar sind. Also Umstände, Beweggründe, Aussichten, Charakter etc. Was einem heute unmöglich werden kann, weil man sich selbst im Weg steht oder die Zeit einfach nicht reif ist, kann morgen anders sein und werden. Diese Hoffnung sollten wir festhalten und nicht immer in endgültigen Bahnen denken. Gott ist groß und übersteigt unser Vorstellungsvermögen. Sicherlich kann manches auch länger gehen oder gar für einen persönlich nie mehr einen Sinn ergeben. Aber auch dann gibt Gott Kraft und Segen, weil auch hier gilt, daß einem Kind Gottes (also demjenigen der nach seinem Ratschluß berufen ist) letztlich alle Dinge zum Guten mitwirken (Römer 8,28). Jedenfalls sollten wir beten und hier nicht nachlassen. Wir machen das nicht um Gott zu überreden, sondern für uns selbst, um Gottes Willen zu erkennen und darüber Frieden zu finden. Alles hat seine Zeit und Gott hat sie im Griff - auch bei mir persönlich. Wir müssen eben auch einsehen, daß es ohne Gott nicht funktioniert. Weder davor, noch danach und auch innerhalb von bestimmten Umständen brauchen wir Gottes Segen und Gnade. Gut, wenn wir das beizeiten einsehen, und mehr Glauben und Gebet als Wunschdenken und Organisation investieren. Veränderungen, die nur durch unsere eigenen Fähigkeiten, und nicht durch Gottes Wirken vollbracht werden, haben meist keine lange Lebensdauer oder gehen an dem vorbei, was wirklich dauerhaft, gut und positiv für uns ist. In Psalm 27,1 schreibt Salomo: ''Wenn der HERR nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen. Wenn der HERR nicht die Stadt behütet, so wacht der Wächter umsonst''. Es ist nicht verboten ein Haus zu bauen, aber wenn wir meinen, Gottes Aufgabe ist es lediglich das zu segnen und zu bewahren, was ich selbst auf die Beine gestellt habe, der irrt sich. Wo wir uns an Gott wenden und nach seinem Willen fragen, uns dem allmächtigen Gott nähern, da wird sich Gott auch uns zuwenden (Jakobus 4,8). Gerade auch dann, wenn wir Fehler gemacht und aufgrund unserer eigenen Wege und Entscheidungen (Sünden) eingesehen haben, daß wir falsch lagen (1. Johannes 1,9).

Gott ist ein Gott der Neuanfänge wie schon Martin Luther feststellen durfte. Und wir dürfen uns Gottes Segen und Leitung auch etwas kosten lassen. Nicht weil wir Gott dazu bringen könnten seinen guten Willen für uns zu verändern, sondern um unsere Ernsthaftigkeit und den Wunsch nach Gottes Willen für unser Leben deutlich zu machen. In Esra 8,23 lesen wir: ''So fasteten wir und erbaten solches von unserm Gott; und er erhörte uns''. Nicht das Fasten an sich bewirkt etwas, aber der Glaube der dahinter steckt. Fasten bewirkt weniger Ablenkung. Gott will gebeten werden, und je aufrichtiger, häufiger und entschiedener wir das umsetzen, und vor Gott bringen, desto mehr wird sich Gottes Wille ganz praktisch auch in unserem Leben zeigen. Davon dürfen wir ausgehen. Es ist kein passiver Glaube der hier beschrieben wird, sondern ein aktives Ringen und Hoffen um einer Sache willen, die uns am Herzen liegt und wichtig ist. Das kann sich um Fragen nach dem richtigen und passenden Ehepartner handeln, um berufliche Dinge, um Fragen nach dem Dienst für den HERRN, nach den Gaben und Talenten und so ziemlich alles, was unser irdisches Leben betrifft. Und wenn wir verheiratet sind, sollen wir auch das gemeinsame Gebet nicht vernachlässigen (1. Petrus 3,7). Wir sollen dabei Gott suchen an erster Stelle (Matthäus 6,33). Und dann werden sich die Dinge verändern und Türen sich öffnen oder verschließen, und Umstände für oder gegen mein Anliegen sprechen. Gott erhört Gebet (Sprüche 15,29). Jakobus stellt fest, daß wir oft nichts haben, weil wir einfach nicht bitten, oder dies aus einer falschen Gesinnung heraus tun (Jakobus 4, 2-3). Hier müssen wir uns prüfen, und die richtigen Schritte tun. Gott schenkt uns in allen Lebenslagen Gnade und Hilfe, wenn wir an der Demut festhalten und alles letztlich von ihm erwarten - 1. Petrus 5, 6-7: ''So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit. Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch''. Das zählt auch heute noch, vielleicht mehr denn je, denn wir leben in einer Zeit, in der man vielen fremd gesteuerten Veränderungen unterworfen ist, und auch als Christ in Gefahr steht, sich davon mehr beeinflussen zu lassen, als es einem gut tut. Aber Gott ist immer größer als alle Umstände.

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