mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3505 - Sat., 28 Apr 2012

Der Tanz um das goldene Kalb!

Und er nahm sie von ihren Händen und bildete das Gold in einer Form und machte ein gegossenes Kalb. Und sie sprachen: Das ist dein Gott, Israel, der dich aus Ägyptenland geführt hat!

(2.Mose 32/4)


Ihr kennt bestimmt die Geschichte von der Wüstenwanderung. (2.Mose 32 /1-35) Moses ging auf den Berg um mit Gott zu sprechen und kam lange Zeit nicht zurück. Das Volk wurde sehr unruhig und dachte Moses sei längst Tod und Gott hätte sie verworfen. Sie forderten Aaron heraus etwas zu tun. Sie wollten einen sichtbaren Führer haben. Einen Gott den sie sehen konnten. Aaron weigerte sich erst recht behaglich gegen ihre Anforderungen und riet ihnen sich zu gedulden, doch sie ließen sich nicht mehr beruhigen und wurden recht laut und auffordernd. Da ergab sich Aaron den Heftigen Forderungen des Volkes und sie beschlossen ein Kalb aus Gold zu gießen. Sie sammelten den gesamten Goldschmuck der Frauen und Männer ein und ließen diesen zerschmelzen und gossen ihn in eine Form die sie sich gebaut hatten. Als es fertig war stellten sie es auf (2. Moses 32 /4b)

Und sie sprachen: Das ist dein Gott, Israel, der dich aus Ägyptenland geführt hat!

und Aaron baute einen Altar und sie feierten ein Fest für den Herrn und beteten an seiner statt das Kalb an.

Es war ein Riesenfehler den sie damit begangen haben, wie sich später herausgestellt hat. Wir sehen ihre Ungeduld und ihr fehlendes Vertrauen hat sie noch weiter von Gott getrennt. Gott wusste längst davon und er schickte Moses zu ihnen zurück, mit der Gewissheit wie zornig er über ihr Fehlverhalten wäre.

(2. Mose 32/7-10)
Der HERR sprach aber zu Mose: Geh, steig hinab; denn dein Volk, das du aus Ägyptenland geführt hast, hat schändlich gehandelt. Sie sind schnell von dem Wege gewichen, den ich ihnen geboten habe. Sie haben sich ein gegossenes Kalb gemacht und haben's angebetet und ihm geopfert und gesagt: Das ist dein Gott, Israel, der dich aus Ägyptenland geführt hat. Und der HERR sprach zu Mose: Ich sehe, dass es ein halsstarriges Volk ist. Und nun lass mich, dass mein Zorn über sie entbrenne und sie vertilge; dafür will ich dich zum großen Volk machen.

Moses wusste es war Gott sehr ernst damit und flehte für das Volk um erbarmen und Gnade. Er erinnerte Gott an seine eigenen Worte die er an Abraham, Issak und Israel gegeben hatte und Gott gereute sein Zorn über sein untreues Volk.

Moses ist für sein Volk eingetreten und flehte um Gnade und Gott gereute es und milderte sein Strafmass. Er gab den Menschen Israels noch eine Chance sich zu ihm zu bekehren. Auch Moses war sehr zornig als er ins Lager zurück kam als er das Kalb sah und die Freudenfeier die sich in Unmoral und Unzucht ausartete. Er schimpfte mit Aaron und befragte ihn warum er dies zuließ. Aaron gestand seine Schwäche und bat den Herrn um Vergebung. Moses rief wütend die Menge zur Entscheidung auf, die Gott angehören wollten sollen sich auf seine Seite stellen, für diese Menschen wolle er sich noch mal beim Herrn am Berg um Gnade flehen. Doch vorher sollen sie sich ihre Schwerter und Waffen nehmen und die Unglaübigen die sich von Gott abgewandt haben erschlagen. ( 2. Mose 32/ 27-29) Gott aber lies Sünde auch damals nicht ungestraft und sie war wie heute mit Konsequenz belegt und er strafte sein Volk zu seiner Zeit.

Wenn wir über diese Geschichte nachdenken, müssen wir uns da nicht eingestehen dass auch wir uns oftmals in Ungeduld üben und lieber Selbstentscheidungen treffen? Anstatt das wir auf das Eingreifen Gottes warten, gehen wir lieber in die Eigeninitiative und bauen uns auch mal ein goldenes Kalb, einen Gott der sichtbar vor uns geht. Weil es einfacher ist, wenden wir uns an Menschen und folgen ihnen nach, anstatt das wir Jesus nach folgen. Oh wie schändlich ist unser Verhalten, wir sollten uns schämen. Doch wir haben Glück, denn so wie Moses damals für sein Volk eingetreten ist, so tritt heute Jesus für uns beim Vater ein. Und da Gott so wie damals schon gerecht war, wird er auch heute gerecht bleiben zu denen die sich zu ihm umkehren. Denn es steht ja, wenn wir unsere Schuld bekennen ist er treu und gerecht.

(1. Johannes 1/9)
Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit

Das zu wissen macht uns frei uns einzugestehen das wir uns geirrt haben, denn wir dürfen es als sein Volk, als seine Kinder in Anspruch nehmen. Amen

Seid herzlich gesegnet, eure

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