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Der Baum und Gericht

«Hauet den Baum um und schlaget seine Äste weg, streifet sein Laub ab und zerstreuet seine Früchte, jaget die Tiere unter ihm fort und die Vögel von seinen Zweigen! (

Daniel 4,14


Der Baum und Gericht

Wie alt ist ein 50 Ellen hoher Baum?

Nun, unter 250 Jahre ist da nichts zu machen.
Zurück gerechnet in deutscher Geschichte wäre das: 1766 anno dazumal.

Gering gerechnet, er kann auch älter sein.

Nun geht es hier nicht um eine echte deutsche Eiche, oder Buche.
Es steht auch nicht da, welche Sorte es war.
Aber seine Höhe.

50 Ellen.

Es war auf keinen Fall der kleinste unter seinen Artgenossen.
Auch nicht mickrig anzusehen.

Dieser Baum hatte selber ein Gewicht von vielen Tonnen.
Vögel, die sich in seinen Ästen bewegten, Leichtgewichte.
Großkatzen die Schwergewichtler.
Da sind die vielen Blätter, die er jedes Jahr tragen muss, wesentlich mehr Masse.
Außerdem haben Wind, Stürme und Wasser mehr Stärke und Kraft erfordert und an seinen Ästen gezerrt.
Er musste sich gegen die Gewalten stemmen.

Wasser aus der Erde nach oben und wieder nach unten befördern, Wasser auf der Oberfläche abtropfen lassen, aufnehmen, wieder abgeben. Er ist ein Kraftwerk.

Noch einmal soll er eine Aufgabe übernehmen. Nur er. Kein anderer.
Er soll den Feind bestrafen.
Er soll ein Gericht durchführen.
Durch ihn wird es überhaupt erst möglich.
Er ist doch richtig kräftig.
Wer so viel jahrelang an Stärke bewiesen hat, der hat sich bewährt.
Für diese Aufgabe konnte er gar nicht hoch genug sein.
Ihm wird es zugemutet.
Er soll den Gerechten tragen.
Doch...
dafür soll er sterben!!!!!!!!!!!!
Dafür wird er sterben.

Dafür stirbt er.

Dann die Wende.
Mit seinem Tod wird der Ungerechte gerichtet.
Ja, er hat mit seinem Tod, rechtes Gericht durchgeführt.

''Also hängte man Haman an den Baum, den er Mardochai gemacht hatte. Da legte sich des Königs Zorn.''Ester 7,10

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