Müssen wir Angst vor Gott haben? Teil 1 -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 28. Feb 2023)

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Andacht Archiv-Nr. 7463

für den 28. Feb 2023 - Autor:

Müssen wir Angst vor Gott haben? Teil 1

''Die Furcht des HERRN ist Zucht, die zur Weisheit führt, und ehe man zu Ehren kommt, muß man Demut lernen''.

Sprüche 15,33 *©*
 

Warum ist es für uns Menschen so wichtig demütig und gottesfürchtig zu sein? Man kann einfach antworten und nüchtern feststellen, daß eine hochmütige Einstellung einen Menschen vor dem allmächtigen Gott letztlich immer zu Fall bringen wird (Sprüche 16,18). Die Erfahrung lehrt es, daß Hochmut stets vor dem Fall kommt. Stolz ist in der Tat eine üble Sache und auch wohl das größte unüberwindbare Hindernis in der Beziehung zu unserem Schöpfer. Wer stolz ist wird die Gnade Gottes nicht sehen und annehmen können und wollen. Gott wird jeden, der sich selbst erhöht erniedrigen (Lukas 18,14). Und auch das ist nur Gnade. Ein stolzes (hochmütiges) Herz ist dem HERRN ein Greul. Auf deutsch: Es widert ihn regelrecht an! Hochmut gab es auch im Himmel denn im Herzen des ehemals ''schönen Morgensterns'' (Satan) machte sich Neid, Stolz und Arroganz breit. Und das obwohl der Teufel kein Mensch war sondern ein Engelwesen in hoher Position (Jesaja 14, 12-14). Er hatte schon viel Ruhm, Ehre und Macht und dazu sicherlich noch viele Privilegien die nicht alle Engel hatten. Dennoch war er voller Bosheit und Zerstörungswut und konnte es nicht ertragen Gott untergeordnet zu sein. Sein Wille war es Gottes Platz einzunehmen. Das Verrückte daran ist, daß sich kein Lebewesen über Gott erheben KANN, denn sonst wäre Gott nicht Gott (2. Samuel 7,22). Es kann nicht einen allmächtigen Gott geben, wenn er Platz für einen anderen Gott oder einen Teil seiner Schöpfung machen könnte. Gleichermaßen könnte man vom höchsten Berg der Erde (Mount Everest) nicht verlangen gefälligst nicht der höchste Berg der Erde zu sein! Das geht einfach nicht und macht keinen Sinn. Man kann auch nicht sagen Gott hat sich entschieden der Höchste zu sein. ER kann sich nicht größer machen weil ER bereits das A und das O in allem ist (Offenbarung 1,8). ER ist, wer ER ist bis in alle Ewigkeit (2. Mose 3,14) nämlich der Allwissende, Allgegenwärtige und Allmächtige! Was der Herr aller Herren aber nun kann und wollte, ist sich zu erniedrigen und ein Mensch zu werden (Philipper 2,7). Das müssen wir uns vorstellen, der gleiche ewige Gott, Schöpfer des Himmels und der Erde, der den Satan aus dem Himmel geworfen hat, macht sich klein, begrenzt, verletzlich und sterblich.

Er lässt sich von den erschaffenen Menschen grausam am Kreuz unschuldig hinrichten um sich mit sich selbst zu versöhnen (2. Korinther 5,19). Wenn Gott nun aus Liebe und Mitleid dazu bereit war, wie könnten wir dann auch nur im Entferntesten daran denken Gott den Respekt und die dankbare (gläubige) Anerkennung zu verweigern? Wie könnten wir das Evangelium ablehnen? Kannst du? Ich glaube kaum, daß jemand, der tatsächlich seinen absolut erlösungsbedürftigen Zustand erkennt (durch Gottes Geist) und von Herzen an Gottes Gnade und Vergebung und Erlösung durch Jesu Tod und Auferstehung glaubt (und das angenommen hat, die Neugeburt erfahren durfte) daß der an eine billige Gnade glaubt. Ganz im Gegenteil. Aber er ist frei in Jesus (Johannes 8,32) und versteht tatsächlich was das bedeutet für jetzt und in alle Ewigkeit. So jemand muss sich nicht in den Himmel zittern oder Angst haben auf halber Strecke verloren zu gehen. Eben weil er zu viele Mängel und Schwächen hat oder sein Glaube nicht stark genug ist um das Ziel zu erreichen. In der Bibel steht es so nicht – im Gegenteil! Jesus ist der Anfänger aber eben auch der Vollender des Glaubens (Hebräer 12,2). Gott hat im Evangelium von Jesus Christus keine halben Sachen gemacht. Nun steht in Philipper 2,12: „Also, meine Lieben, – wie ihr allezeit gehorsam gewesen seid, nicht allein in meiner Gegenwart, sondern jetzt noch viel mehr in meiner Abwesenheit – schaffet, dass ihr selig werdet, mit Furcht und Zittern“. Also doch Seligkeit durch Angst und Befürchtungen? In der Neuen evangelistischen Übersetzung steht anstatt Furcht und Zittern die Worte Ehrfurcht und Sorgfalt. Und genau das ist damit gemeint. Wir schätzen unsere Taten als Christen nicht selten falsch ein. Vor allem wenn wir uns am Gesetz orientieren und übersehen wie es wirklich um uns vor Gott steht. Nämlich überhaupt nicht gut und in keinster Weise zufriedenstellend oder annehmbar...

Fortsetzung morgen...

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