Eine lebendige Hoffnung durch den Trost der Schrift Teil 2 -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 27. Nov 2022)

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Andacht Archiv-Nr. 7370

für den 27. Nov 2022 - Autor:

Eine lebendige Hoffnung durch den Trost der Schrift Teil 2

''Darum lasse auch ich, nachdem ich von eurem Glauben an den Herrn Jesus und von eurer Liebe zu allen Heiligen gehört habe, nicht ab, für euch zu danken und in meinen Gebeten an euch zu gedenken, daß der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch [den] Geist der Weisheit und Offenbarung gebe in der Erkenntnis seiner selbst, erleuchtete Augen eures Verständnisses, damit ihr wisst, was die Hoffnung seiner Berufung und was der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen ist, was auch die überwältigende Größe seiner Kraftwirkung an uns ist, die wir glauben, gemäß der Wirksamkeit der Macht seiner Stärke''.

Epheser 1, 15-19 *©*
 

Gnade und Hoffnung hat etwas mit geistlicher Disziplin zu tun - vor allem in unseren Gedanken, die wir unter den Gehorsam Christi stellen sollen (2. Korinther 10,5). Wenn wir lesen: ''...umgürtet die Lenden eures Gemüts...'', dann hat das auch etwas mit Vernunft zu tun. Die Menschen sind nicht dazu gemacht, ständig radikale Schwankungen in ihrer Emotionalität zu verkraften. Dadurch nehmen wir Schaden an unserer Seele und werden unnüchtern und krank. Vielleicht habt ihr den Begriff ''Gemütskrank'' schon einmal gehört? Das bedeutet, krank in Bezug auf das Gemüt; also an Depressionen leidend, keine Hoffnung habend. Man leidet seelisch - an der Welt, an sich selbst und seinem Leben. So soll es bei uns nicht sein, denn Jesus hat diese Welt (die uns Angst macht) überwunden (Johannes 16,33). Das gibt uns Frieden und daran sollen wir nüchtern und ''umgürtend'' in aller lebendigen Hoffnung glauben. Verlassen wir uns nicht auf diese Welt. Nicht auf ''ihre'' Gerechtigkeit und ihren Frieden oder ihre fadenscheinigen Voraussagen oder auf die vielbeschworene Vernunft oder auch auf die Rente oder das Ende von Corona. Petrus antwortete Jesus, als dieser die Jünger fragte, ob sie ihn auch verlassen wollen: ''HERR, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt: Du bist der Heilige Gottes'' (Johannes 6, 68-69). Worauf wir uns tatsächlich verlassen können (von ganzem Herzen) ist die Gnade, die uns in der biblischen Offenbarung Jesu Christi angeboten wird. Das ist keine blinde Hoffnung, denn diese Wahrheit übersteigt nicht unsere Denkfähigkeit. Gott hat sich klein gemacht, damit wir es wie Petrus glauben und erkennen können. Wir sollen auch unseren Kopf benutzen, denn nach dem Glauben kommt das Erkennen - und dafür brauchen wir auch unseren Verstand. Wir dürfen unsere Gefühle ausleben, aber müssen auch in der Lage sein, sie der Vernunft des Geistes zu unterstellen. In der größten Euphorie und der schlimmsten Depression machen wir die meisten Fehler. Es ist vernünftig, an die biblische Gnade zu glauben und darauf in allen Lebenslagen zu hoffen.

Es ist uns gesagt worden, daß wir tatsächlich an keiner geistlichen Gabe einen Mangel haben werden - 1. Korinther 1, 4-7: ''Ich danke meinem Gott allezeit euretwegen für die Gnade Gottes, die euch gegeben ist in Christus Jesus, dass ihr durch ihn in allen Stücken reich gemacht seid, in aller Lehre und in aller Erkenntnis. Denn die Predigt von Christus ist in euch kräftig geworden, so dass ihr keinen Mangel habt an irgendeiner Gabe und wartet nur auf die Offenbarung unseres Herrn Jesus Christus''. Die Wahrheit hat auch etwas damit zu tun, was wir uns vorstellen können - Menschen sind Geist begabte Wesen (vor allem Christen). Dazu haben wir dann auch das Wort Gottes in der Bibel, was uns über den Verstand hinaus (durch den Geist) die Gnade Gottes greifbar und verständlich macht. In Lukas 12, 35-36 lesen wir: ''Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen und seid gleich den Menschen, die auf ihren Herrn warten, wann er aufbrechen wird von der Hochzeit, damit, wenn er kommt und anklopft, sie ihm sogleich auftun''. Die Hoffnung hält uns geistlich am Leben und lässt und wach sein, sie lässt uns nicht zuschanden werden (Römer 5,5,). Wir sind als Kinder Gottes zu einer lebendigen (keiner toten) Hoffnung wiedergeboren. In 1. Petrus 1, 3-5 steht entsprechend: „Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten, zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbe, das aufbewahrt wird im Himmel für euch, die ihr aus Gottes Macht durch den Glauben bewahrt werdet zur Seligkeit, die bereitet ist, dass sie offenbar werde zu der letzten Zeit“. Das ist mehr wert als alle irdischen Sorgen und Probleme und eine Kraft, die durch den Glauben jeder Anfechtung sogar etwas Gutes abgewinnen kann (Jakobus 1,2).

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