Die List der Gibeoniter Teil 1 -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 03. Jul 2022)

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Andacht Archiv-Nr. 7223

für den 03. Jul 2022 - Autor:

Die List der Gibeoniter Teil 1

»Da nahmen die Männer Israels von ihrer Speise, fragten den Mund des Herrn nicht. Josua machte Frieden mit ihnen und richtete einen Bund mit ihnen auf, dass sie am Leben bleiben sollten; und die Obersten der Gemeinde schwuren ihnen.«

Josua 9:14.15 *©*
 

»Als solches alle Könige hörten, die diesseits des Jordan,......versammelten sie sich, um wider Josua und Israel zu streiten. Als die Einwohner zu Gibeon hörten, was Josua mit Jericho und Ai getan hatte, brauchten sie eine List, gingen hin und versahen sich mit Wegzehrung und nahmen alte Säcke auf ihre Esel und alte, zerrissene und geflickte Weinschläuche, alte und geflickte Schuhe an ihre Füße und zogen alte Kleider an, alles Brot des Speisevorrats war hart und schimmlig. Sie gingen zu Josua ins Lager gen Gilgal und sprachen: Wir sind aus fernem Lande gekommen; so macht nun einen Bund mit uns! Da sprachen die Männer Israels zu den Hevitern: Vielleicht wohnst du in meiner Nähe; wie könnte ich da einen Bund mit dir machen? Sie aber sprachen: Wir sind deine Knechte! Josua: Wer seid ihr, woher kommt ihr? Sie: Deine Knechte sind aus sehr fernem Lande gekommen um des Namens des Herrn, deines Gottes, willen; wir haben seine Kunde vernommen und alles, was er in Ägypten getan, alles, was er den beiden Königen der Amoriter jenseits des Jordan getan,...... Darum sprachen unsere Ältesten und alle Einwohner unseres Landes zu uns: Nehmet Speise mit euch auf die Reise, gehet ihnen entgegen, und sprecht zu ihnen: Wir sind eure Knechte, macht einen Bund mit uns! Unser Brot, das wir aus unsern Häusern nahmen, war noch warm, als wir auszogen, um zu euch zu gehen; nun ist es hart und schimmlig. Diese Weinschläuche waren neu, als wir sie füllten, und sie sind zerrissen. Unsre Kleider und Schuhe sind alt geworden von der langen Reise. Da nahmen die Männer Israels von ihrer Speise, fragten den Mund des Herrn nicht. Josua machte Frieden mit ihnen und richtete einen Bund mit ihnen auf, dass sie am Leben bleiben sollten; die Obersten der Gemeinde schwuren ihnen. Nach 3Tagen...hörten sie, dass jene aus ihrer Nähe wären und unter ihnen wohnten. Als die Kinder Israels fortzogen, kamen sie am 3. Tag zu ihren Städten....Die Kinder Israel schlugen sie nicht, weil die Obersten der Gemeinde ihnen geschworen hatten bei dem Herrn. Die Gemeinde murrte wider die Obersten. Alle Obersten sprachen zu der Gemeinde: Wir haben ihnen geschworen bei dem Herrn, dem Gott Israels, darum können wir sie nicht angreifen. Das wollen wir ihnen tun: wir wollen sie leben lassen, damit nicht ein Zorn über uns komme um des Eides willen, den wir ihnen geschworen haben. Die Obersten sprachen zu ihnen: Lasst sie leben, damit sie Holzhauer und Wasserschöpfer der ganzen Gemeinde werden, ….! Da rief ihnen Josua und redete mit ihnen und sprach: Warum habt ihr uns betrogen und gesagt: ''Wir sind sehr weit von euch weg'', während ihr doch unter uns wohnt? Darum sollt ihr verflucht sein und nicht aufhören, Knechte und Holzhauer und Wasserschöpfer zu sein für das Haus meines Gottes! Sie antworteten Josua: Es ist deinen Knechten als gewiss angezeigt worden, dass der Herr, Mose geboten hat, euch das ganze Land zu geben und alle Einwohner des Landes vor euch her zu vertilgen; da fürchteten wir uns unseres Lebens vor euch und haben darum solches getan. Nun sind wir in deiner Hand; was dich gut und recht dünkt, uns zu tun, das tu! Er tat ihnen also und errettete sie von der Hand der Kinder Israel, dass sie dieselben nicht töteten. Also machte sie Josua an jenem Tage zu Holzhaürn und Wasserschöpfern der Gemeinde und für den Altar des Herrn, an dem Ort, den er erwählen würde; bis auf diesen Tag.« (Josua 9:1-27 )

Die Leute aus Gibeon sahen die Erfolge Israel und denken sich: ''Eigentlich wäre es gar nicht dumm, sich mit den Israeliten zu arrangieren.'' Keine dumme Idee, denn sonst wäre es ihnen wie den Menschen in Jericho und Ai ergangen. Die Gibeoniter hängen ihre Fahne einfach nach dem Wind. Sie wissen, dass sie bei Josua nicht durchkommen, also versuchen sie es mit einer List. Genauso versucht der Widersacher es, wenn es mit dem direkten Weg nicht klappt. Er wendet dann List und betrug an.

Das Problem der Lüge
Wer einmal lügt, der muss immer weiter lügen, es sei denn, der Teufelskreis wird durchbrochen. Die Gibeoniter logen den Israeliten vor, sie seien aus einem fernen Land gekommen: Die Lüge ist kurz. Ein paar Verse weiter müssen sie die Lüge ausbauen, weil Josua Verdacht geschöpft hat. »Sie sprachen zu ihm: Deine Knechte sind aus sehr fernem Lande gekommen um des Namens des Herrn, deines Gottes, willen; denn wir haben seine Kunde vernommen und alles, was er in Ägypten getan, auch alles, was er den beiden Königen der Amoriter jenseits des Jordan getan, …..... Darum sprachen unsere Ältesten und alle Einwohner unseres Landes zu uns: Nehmet Speise mit euch auf die Reise und gehet ihnen entgegen, und sprecht zu ihnen: Wir sind eure Knechte, macht nun einen Bund mit uns! Unser Brot, …....war noch warm, als wir auszogen, um zu euch zu gehen; nun ist es hart und schimmlig. Diese Weinschläuche waren neu, und siehe, sie sind zerrissen. Die Kleider und Schuhe sind alt geworden von der langen Reise.« (Josua 9:9-13 ) Wer einmal lügt, muss ein ganzes Netz von Lügen stricken. Um die eine Lüge zu decken, muss eine neue erfinden. Das Netz wird immer dichter. Wenn eine Lüge entdeckt wird, fällt das Gebäude in sich zusammen! Ist das ein schönes Leben? Menschen sind so Sklaven der Lüge. Keine Lügen unter Christen?! Im Gottesdienst und wie geht dann danach im Alltag zu?
Fortsetzung folgt........

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