Gemurmel in der Volksmenge Teil 2 -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 28. May 2022)

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Andacht Archiv-Nr. 7187

für den 28. May 2022 - Autor:

Gemurmel in der Volksmenge Teil 2

''Und es gab viel Gemurmel seinetwegen unter der Volksmenge. Etliche sagten: Er ist gut!, andere aber sprachen: Nein, sondern er verführt die Leute! Doch redete niemand freimütig über ihn, aus Furcht vor den Juden''.

Johannes 7, 12-13 *©*
 

Manchmal ist Menschenfurcht einfach nur die falsche Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt. Wir werden zu Fall kommen wenn wir so handeln. Das kann sich so äußern, daß man uns künftig als Christ nicht mehr ernst nimmt, weil wir zu Unrecht, Bösem und Verkehrtem geschwiegen haben. Oder daß wir kein Zeugnis unserer Hoffnung gegeben haben als es möglich und richtig gewesen wäre! Sicherlich gibt es Momente, in denen wir abwägen müssen wann wir was und wie und auch wem sagen. Aber es genügt manchmal auch einfach zu sagen, daß man manches anders sieht, nicht mitmacht oder daß es Hoffnung gibt in Jesus Christus, weil er uns unsere Sünden vergeben will. Wir sollten auch stets wissen, daß Gott bei uns ist und manche Begegnungen, Erfahrungen, Situationen und Momente eben nicht ''zufällig'' entstehen, sondern von Gott so herbei geführt wurden. Stellen wir uns die Frage, ob wir vielleicht Menschen nur deshalb manchmal zu sehr fürchten, weil wir möglicherweise Gott zu wenig fürchten? Aber das müssen wir nicht. In Philipper 2,13 steht: ''...denn Gott ist es, der in euch sowohl das Wollen als auch das Vollbringen wirkt nach seinem Wohlgefallen''. Und das zählte sicherlich in allererster Linie für Jesus Christus, der nur das tat, was er zuvor den Vater tun sah. In Johannes 5,30 sagte er: „Ich kann nichts von mir selbst aus tun. Wie ich höre, so richte ich; und mein Gericht ist gerecht, denn ich suche nicht meinen Willen, sondern den Willen des Vaters, der mich gesandt hat“. John McArthur schreibt in seiner Studienbibel: „Die aus Judäern, Galiläern und Juden der Diaspora (Zerstreuung) bestehende Volksmenge äußerte ihre verschiedenen Ansichten über Christus. Das Spektrum reichte von oberflächlicher Akzeptanz (»Er ist gut!«) bis hin zu zynischer Ablehnung (»er verführt die Leute!«). Der jüdische Talmud zeigt, dass die letztere Meinung der Verführung die vorherrschende Ansicht bei vielen Juden wurd.

Die zunehmende Feindschaft gegenüber Jesus verhinderte seinen weiteren Lehrdienst nicht. Vielmehr erklärte Jesus unvermindert seine Ansprüche bezüglich seiner Identität und seines Auftrags. In der Mitte des Laubhüttenfestes, als die Juden aus ganz Israel nach Jerusalem gekommen waren, begann Jesus wiederum zu lehren. In diesem Abschnitt nennt Jesus die Rechtfertigung seines Dienstes und lehrt mit der Autorität des Sohnes Gottes. Es werden hier fünf Gründe angeführt, weshalb Jesu Ansprüche wahr sind: 1.) sein übernatürliches Wissen stammte vom Vater selbst; 2.) die Richtigkeit seiner Lehre und seines Wissens war nachprüfbar; 3.) sein Handeln bewies seine Selbstlosigkeit; 4.) seine Wirkung auf die Welt war alarmierend und 5.) seine Taten bewiesen seine Identität als Sohn Gottes“
. Nicht Menschen sind die Lösung für unsere Probleme oder auch letztlich der Grund für unsere Sorgen. Diesen Glauben sollten wir schon haben, daß Gott der HERR ist. Das bedeutet, daß wir Gott unbedingt zutrauen sollten zu wirken, zu verändern, zu stärken und die rechten Gedanken und Worte zu geben, wenn wir das brauchen. Es wird uns gut gehen, wenn wir Zeugnis unserer Hoffnung geben können. Und wenn danach das Gemurmel los geht, soll es uns recht sein. Das können manchmal ganz einfache Dinge und Gesten sein, die uns von anderen unterscheiden und etwas bei anderen auslösen können. Und wenn wir manchmal ohne Scheu aufstehen, anstatt sitzen zu bleiben, wenn wir für unseren Glauben einstehen dürfen, werden wir an diesen Erfahrungen (Gott zur Ehre) innerlich wachsen und reifen und auch wissen, daß es keine Zufälle gibt. Für uns darf tatsächlich gelten, was in Epheser 2,10 steht: „Denn wir sind seine Schöpfung, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen“.

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