Der Tag des Todes (Teil 1) -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 07. Feb 2022)

losung.net Daily-Message
Die tägliche Andacht Lösung: Die Losung

Andacht Archiv-Nr. 7077

für den 07. Feb 2022 - Autor:

Der Tag des Todes (Teil 1)

„Ein guter Name ist besser als wohlriechendes Salböl, und der Tag des Todes [ist besser] als der Tag der Geburt. Besser, man geht in das Haus der Trauer als in das Haus des Festgelages; denn dort ist das Ende aller Menschen, und der Lebendige nimmt es zu Herzen“.

Prediger 7, 1-2 *©*
 

Das Buch „Prediger“ wird unter den Theologen als ein ziemlich schwieriges Buch angesehen. Auch darum weil es Fragen enthält die man nicht oder nicht gleich beantworten kann. Es ist das zweite Buch von Salomo nach den Sprüchen. Aber es ist von praktischem Interesse und äußerst hilfreich und voller Weisheit, wenn man sich bemüht darüber nachzudenken. Es sind Lektionen für jedermann (nicht nur für Christen) und sie helfen einem Menschen, sich dem Evangelium zu nähern und es besser zu begreifen und zu verinnerlichen. Charles Bridges (1794–1869) war ein englischer Theologe und Prediger und schrieb hierzu: „Trinken und wiederum dürsten ist die Enttäuschung der Welt. Trinken und nicht dürsten in Ewigkeit ist das Teil, was uns im Evangelium bereitet ist“. Das Buch Prediger handelt von Weisheit. Und der Anfang davon ist Gottesfurcht. In Sprüche 9,10 steht entsprechend: „Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Weisheit, und die Erkenntnis des Heiligen ist Einsicht“. Weil Gott alles erschaffen hat, ist der Mensch in allem Tun und Lassen von Gott abhängig. Auch das wird im Prediger immer wieder thematisiert, daß es so ist. Unter anderem steht in Prediger 2, 22-25: „Denn was hat der Mensch von all seiner Mühe und dem Trachten seines Herzens, womit er sich abmüht unter der Sonne? Denn er plagt sich jeden Tag mit Kummer und Ärger; sogar in der Nacht hat sein Herz keine Ruhe. Auch das ist nichtig! Ist es dann nicht besser für den Menschen, dass er esse und trinke und seine Seele Gutes genießen lasse in seiner Mühsal? Doch habe ich gesehen, dass auch das von der Hand Gottes abhängt. Denn: »Wer kann essen und wer kann genießen ohne mich?«“. Im Eingangstext geht es nun zum einen um einen guten Namen. Den bekommt man nicht am Anfang seines Lebens, sondern eher am Ende. Vielleicht sogar erst nach dem eigenen Ableben? Böse Menschen werden nicht in Ehren gehalten. Manche von denen bekommen noch nicht einmal ein Grab.

Entscheidend ist aber was wir vor Gott für einen Namen haben (Sprüche 10,7: „Das Andenken des Gerechten bleibt im Segen, aber der Name der Gottlosen wird verwesen“). Der Name von Jesus Christus ist letztlich der einzige Name der zählt und einen Wert für die Ewigkeit hat und eben nicht wie Salböl irgendwann dann doch seine Wirkung verliert (Philipper 2, 9-11). Warum nun ist der Tag des Todes wichtiger als der Tag der Geburt? Ich würde sagen, daß es entscheidender ist zu wissen wohin man geht als zu wissen woher man kommt. Und hierzu gibt uns das Leben so manches gottesfürchtigen Menschen, von dem wir profitieren durften, ein gutes Anschauungsbild. In Hebräer 13, 7-8 steht: „Gedenkt an eure Führer, die euch das Wort Gottes gesagt haben; schaut das Ende ihres Wandels an und ahmt ihren Glauben nach! Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und auch in Ewigkeit“! Man kann sicherlich gut anfangen aber schlecht aufhören, aber entsprechend auch schlecht anfangen und gut aufhören. Auch hierfür gibt es für beide Aussagen biblische Beispiele. Der „verlorene Sohn“ (Lukas 15, 11-32) hatte wohl einen schlechten Anfang als er sein Erbe einforderte um es sinnlos zu verprassen und in der Welt sein Glück suchte. Am Ende landete er krank und verarmt bei den Schweinen. Aber er tat Buße und kehrte heim und wurde vom Vater wieder hergestellt, wieder angenommen und aufgenommen. Ein gutes Ende. Und wenn wir an Judas Iskariot denken, der sicherlich mit der Entscheidung der Nachfolge Jesu einen guten Anfang hatte, dann aber durch seinen Verrat und seine Unbußfertigkeit (also der Weigerung Jesus als Heiland und Messias anzunehmen zur Vergebung seiner Sünden) sich letztlich in aller Konsequenz selbst ein schlimmes Ende bereitete.

Fortsetzung morgen...

()


Zur Homepage von Jörg Bauer  Bei Fragen und Anregungen scheut euch nicht, Jörg Bauer eure Meinung per Email zu schicken! (Google+)

Jörg Bauer: Biblische Andachten für Christen und Interessierte
Das Buch von Jörg Bauer bringt biblische Andachten für Christen und Interessierte mit Jesus im Mittelpunkt.


Wenn ihr wollt, könnt ihr diese Andacht an einen Freund schicken oder auch die Daily-Message-Mail abonnieren.
© 2002-2022 by Daily-Message  RSS-Feed

-> Druckvorschau <-

So könnt ihr diese Andacht verlinken:
Nur URL:
URL + Titel:
HTML:
BB Code:

mobi.daily-message.de
mobi.daily-message.de
 
        

 ||  zufällige Zufalls-
Andacht Andacht  || 

http://daily-message.de ~ info@daily-message.de


Suchen in der
Daily-Message


 


  Gerne könnt Ihr uns auch für unsere Kosten eine  

Spende über PayPal

zukommen lassen
 

Mein Linktipp:
Gottkennen.de
Eine persönliche Begegnung mit Gott
  Andachtsbuch
zum Download

Diese Seite ist
CO2 neutral
 Daily-Message ist Unterstützer des Netzwerk Bibel und Bekenntnis

Home | Archiv | Über uns | Das Buch | Impressum | Mobil | RSS-Feed | Schreiber | Spenden | amazon.de | facebook.de | gigeri.ch

Spiegelseiten/Mirrorsites:  verkuen.de | partner-projekt.de | dailymessage.de | l o s u n g. n e t | dreieinigke.it

Übersetzte Andachten in anderen Sprachen: englisch: 'The Good Shepherd' | afrikaans: 'Maak die deur hoog' | spanisch: 'superstición' | lettisch: 'Ko spēj lūgšana?' | französisch: 'Trois surprises en une' | kroatisch: 'Mi smo Crkva Božja' | italienisch: 'la mia chitarra'
Übersicht: Andacht Center

Blogverzeichnis Bloggerei.de