Der Tag des Todes (Teil 2) -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 08. Feb 2022)

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Andacht Archiv-Nr. 7078

für den 08. Feb 2022 - Autor:

Der Tag des Todes (Teil 2)

„Ein guter Name ist besser als wohlriechendes Salböl, und der Tag des Todes [ist besser] als der Tag der Geburt. Besser, man geht in das Haus der Trauer als in das Haus des Festgelages; denn dort ist das Ende aller Menschen, und der Lebendige nimmt es zu Herzen“.

Prediger 7, 1-2 *©*
 

Warum ist es besser in ein Haus der Trauer zu gehen als in ein Haus wo gefeiert wird? Freude ist bei Gott sicherlich nicht verpönt – ganz im Gegenteil. Aber entscheidend ist nicht die oberflächliche, weltliche, hemmungslose und rücksichtslose Freude der Welt, sondern die Freude vor Gott und in Gott. Entsprechend steht in 5. Mose 12,12: „Und ihr sollt fröhlich sein vor dem HERRN, eurem Gott, ihr und eure Söhne und eure Töchter, eure Knechte und Mägde, auch der Levit, der in euren Toren ist; denn er hat keinen Teil noch Erbe mit euch“. Dort wo man nur fröhlich ist für einen bestimmten Moment und in Verkennung, daß es einen Gott gibt, ist der Spaß und die Freude auch meist schnell wieder vergangen und der graue Alltag holt einen ein. Nicht wenige kommen mit dieser Berg.- und Talfahrt ganz schlecht zurecht. Vom fröhlichen Rausch zum nüchternen Überleben. Von einem himmelhochjauchzend zu einem zu Tode betrübt. Solche hangeln sich von Wochenende zu Wochenende. Und wehe es gibt keine Party, oder der geliebte Fußballclub verliert oder am Ende des Geldes ist noch so viel Monat übrig. Da ist kein innerer Friede, keine Ruhe, keine selige Gleichmütigkeit. Aber es geht auch anders. In Philipper 4, 4-7 steht: „Freut euch im Herrn allezeit; abermals sage ich: Freut euch! Eure Sanftmut lasst alle Menschen erfahren! Der Herr ist nahe! Sorgt euch um nichts; sondern in allem lasst durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden. Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus“! Das ist echte Freude, die auch dann noch Freude empfinden kann, wenn der Alltag noch so grau sein mag und vielleicht auch mancher Mangel vorhanden ist. Es bessert unser Herz, wenn wir auch in mancher, vorübergehenden seelischen Traurigkeit wissen dürfen, daß Gott uns sieht und liebt, tröstet und uns versorgen wird. In Psalm 126, 1-6 steht: „Ein Lied für die Pilgerfahrt nach Jerusalem. Als der Herr die Gefangenen nach Jerusalem zurückführte, da war es für uns wie ein Traum! Wir waren voller Lachen und jubelten vor Freude. Und die anderen Völker sagten: »Herrliches hat der Herr für sie getan!« Ja, der Herr hat Herrliches für uns getan und wir waren fröhlich! Herr, wende unser Schicksal auch jetzt wieder zum Guten; so wie Bäche die Wüste neu beleben. Die mit Tränen säen, werden mit Jubel ernten. Weinend gehen sie hinaus und streuen ihre Samen, jubelnd kehren sie zurück, wenn sie die Ernte einholen“.

Wir müssen nach vorne laufen und glauben und nach hinten denken und wahrnehmen. Vom Ende aus gesehen, werden wir vieles erkennen können, was für unser Leben wichtig ist. Hier steckt nach der Gottesfurcht der Kern der Weisheit. In Jakobus 5, 10-11 steht: „Meine Brüder, nehmt auch die Propheten, die im Namen des Herrn geredet haben, zum Vorbild des Leidens und der Geduld. Siehe, wir preisen die glückselig, welche standhaft ausharren! Von Hiobs standhaftem Ausharren habt ihr gehört, und ihr habt das Ende gesehen, das der Herr [für ihn] bereitet hat; denn der Herr ist voll Mitleid und Erbarmen“. Vom Ende der biblischen Männer und Frauen können wir lernen. Und Jesus Christus selbst ist uns hier vorangegangen. Er hat den Himmel verlassen und wurde Mensch und lebte ein sündloses Leben und wurde angefeindet, gehasst, verfolgt und angeklagt und letztlich ermordet. Aber am Ende ist er denen, die an IHN glauben zum Segen geworden und er selbst ist erhöht bis in alle Ewigkeiten. In Philipper 2, 4-11 schreibt der Apostel Paulus: „Jeder schaue nicht auf das Seine, sondern jeder auf das des anderen. Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war, der, als er in der Gestalt Gottes war, es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich zu sein; sondern er entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die Menschen; und in seiner äußeren Erscheinung als ein Mensch erfunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz. Darum hat ihn Gott auch über alle Maßen erhöht und ihm einen Namen verliehen, der über allen Namen ist, damit in dem Namen Jesu sich alle Knie derer beugen, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters“. Amen.

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