Woher kommt der Hass? Teil 1 -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 26. Oct 2021)

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Andacht Archiv-Nr. 6973

für den 26. Oct 2021 - Autor:

Woher kommt der Hass? Teil 1

''Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat. Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb. Weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt. Gedenkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie euch auch verfolgen; haben sie mein Wort gehalten, so werden sie eures auch halten. Aber das alles werden sie euch tun um meines Namens willen; denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat.''

Johannes 15, 18-21 *©*
 

Das System und die Ordnung dieser Welt ist nicht das System und die Ordnung Gottes. Darum hat sich Jesus seinerzeit auch völlig aus den politischen Dingen heraus gehalten (Markus 12,17: ''Da sprach Jesus zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!''). Politik ist oftmals ungerecht und ebenso der Hass der Menschen auf Gott und ebenso der Hass auf die Christen. Der Glaube ist letztlich keine demokratische Veranstaltung oder ein hohle Jenseitsvertröstung. Friedrich der Zweite, der Preußenkönig, irrte als er 1740 meinte, daß jeder nach seiner eigenen Fasson selig werden könne. Stimmt nicht! Und wenn jemand sagt wie es läuft und den Menschen den Spiegel vor die Nase hält und die Wahrheit sagt, dann reagieren die Menschen mit Ablehnung, Vorurteilen und grundlosem Hass. In Johannes 15,25 steht über Jesus: „Aber es muss das Wort erfüllt werden, das in ihrem Gesetz geschrieben steht: »Sie hassen mich ohne Grund« (Psalm 69,5)“. Warum musste das erfüllt werden? Um deutlich zu machen, daß der Mensch durch die Sünde böse ist in seinem Herzen und einem heiligen Gott mit dem er zu tun hat, nur mit grundlosem Hass und Verachtung begegnen kann, solange sein Herz nicht verändert und erneuert wird. Und wenn ungläubige Menschen schon den sündigen Christen gegenüber, die ihnen das Evangelium der Gnade predigen und es gut mit ihnen meinen, verachten und ihnen aus dem Weg gehen und sie verspotten oder gar verfolgen, wie groß musste dann der Hass gegenüber dem sündlosen Sohn Gottes sein? Und das lesen wir ja an vielen Stellen in der Bibel. Gerade auch diejenigen, die sich für Männer Gottes hielten und anderen Gläubigen vorgeschrieben haben wie sie glauben sollten, waren am allermeisten die Feinde von Jesus Christus und von Gott. In Matthäus 23, 13-14 sagte Jesus zu ihnen: „Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließt vor den Menschen! Ihr geht nicht hinein und die hineinwollen, lasst ihr nicht hineingehen“. Sie schlossen das Himmelreich anderen zu, weil sie religiöse Forderungen stellten um selig zu werden, die Gott nie geboten hat. Aber selbst taten sie nichts dergleichen. Und als Jesus sie durchschaute und hart kritisierte, kam es wie es kommen musste, und sie hassten ihn noch mehr und hatten sich vorgenommen ihn aus dem Weg zu räumen. In den Versen 25-28 desselben Kapitels steht: „Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr die Becher und Schüsseln außen reinigt, innen aber sind sie voller Raub und Gier!

Du blinder Pharisäer, reinige zuerst das Innere des Bechers, damit auch das Äußere rein werde! Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr seid wie die übertünchten Gräber, die von außen hübsch scheinen, aber innen sind sie voller Totengebeine und lauter Unrat! So auch ihr: Von außen scheint ihr vor den Menschen gerecht, aber innen seid ihr voller Heuchelei und missachtet das Gesetz“
. Sie waren voller Stolz und Arroganz. Interessanterweise wird bei den Dingen, die Gott hasst, der Stolz als erstes genannt (Sprüche 6, 16-19). Wenn jemand sich selbst überschätzt (und somit andere automatisch unterschätzt) geht das stark in Richtung Hochmut und Einbildung, sowie der Neigung nach dem Bösen und der Sünde. Hochmut ist die Wurzel des Bösen. Darum hat Gott sich hier auch ganz klar festgelegt wie wir in 1. Petrus 5,5 lesen: ''Alle aber miteinander haltet fest an der Demut; denn Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade''. Stolz ist nicht nur eine negative Eigenschaft von Ungläubigen, auch Christen sind davon mitunter betroffen. Ein frommer Stolz ist vielleicht sogar noch schlimmer, weil er gegen alles streitet, was Gottes Segen beinhaltet. Und das sehen wir besonders ausgeprägt an den Pharisäern und Schriftgelehrten seinerzeit. Es gibt keine Alternative zur Demut Gott gegenüber. Das macht die Menschen wütend, weil sie durch die Sünde jede Beziehung zu Gott aufgekündigt haben und (wenn überhaupt) nach eigenem Gutdünken selig werden wollen! Und wer ihnen den biblischen Weg der Sündenerkenntnis, der Buße und des Glaubens an den Erlöser Jesus Christus aus Gnade vorlegt und sie damit konfrontiert, der wird ihren bodenlosen Hass und ihre hochmütige Verachtung ernten. Jesus machte seinen Jüngern nichts vor: Nachfolge ist auch mühsam. Verfolgung (wie wir sie derzeit schon haben) und Feindschaft sind wahrscheinlich, Unverständnis und Misstrauen sind sicher (Stichwort: Fundamentalisten).

Fortsetzung morgen...

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