Woher kommt der Hass? Teil 2 -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 27. Oct 2021)

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Andacht Archiv-Nr. 6974

für den 27. Oct 2021 - Autor:

Woher kommt der Hass? Teil 2

''Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat. Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb. Weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt. Gedenkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie euch auch verfolgen; haben sie mein Wort gehalten, so werden sie eures auch halten. Aber das alles werden sie euch tun um meines Namens willen; denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat.''

Johannes 15, 18-21 *©*
 

Die Welt wollte Jesus nicht und hat ihn ausgeliefert, und die Welt wird auch seine Gemeinde nicht mögen. Und womöglich gibt es auch in deinem persönlichen Leben einige Menschen, die wissen daß du Christ bist (vielleicht sogar in der eigenen Familie) und die dir alles andere als wohlwollend gegenüberstehen. Wir sollen uns davon nicht verunsichern lassen. Es muss so kommen, Christen sind zwar nicht mehr von dieser Welt, aber dennoch ein wichtiger Teil davon - nämlich ''das Salz der Erde'' (Matthäus 5,13). Sozusagen ein Hoffnungsschimmer für Verzweifelte und ein Licht am Horizont. Wir haben Antworten auf die dringenden Fragen zum Sinn des Lebens und zum Schöpfer aller Dinge. Du bist ein Wahrheitsträger in dieser lügenhaften Welt und solltest wissen, daß du damit auch gegen den Strom schwimmst und unbequem sowie unangenehm sein wirst für nicht wenige Menschen. Aus Hass kann auch Liebe werden und wer sich auf die Gnade im Evangelium einlässt, der kann auch die Barriere und die Kluft überwinden, die ihn bisher davon abgehalten hat Gott zu lieben anstatt zu hassen. Wer einsieht und erkennt, daß sein Problem sein sündiges Herz ist, der kann auch Heilung und Vergebung erhalten. Dafür gibt es das Evangelium der Liebe im Heiland und Erlöser Jesus Christus, der der Weg, die Wahrheit und das Leben ist (Johannes 14,6). Christen in der Welt sind anders: Irgendwie haben sie schon einen Fuß im Himmel, sie sind nicht mehr ganz und gar dieser Welt und ihren Regeln und Geboten verhaftet und verpflichtet. Christen sind frei, viel freier, als Weltmenschen ihnen das manchmal zugestehen wollen. Das verärgert die Leute, die uns dann Überheblichkeit und Fanatismus vorwerfen. Lassen wir uns davon nicht beeinflussen, denn Gottes Wort steht über dem Wort von Menschen (Apostelgeschichte 5,29). Wir sind auch freier, als wir es als Christen manchmal selbst begreifen und verstehen - selbst untereinander. Martin Luther hat behauptet: ''Ein Christ ist ein freier Mensch über alle Dinge und niemandem untertan, und zugleich ein dienstbarer Knecht aller Dinge und jedermann untertan''. Der Unterschied ist eine liebevolle und ernsthafte Freiwilligkeit auf der Grundlage der vergebenden Gnade und Liebe Gottes in Jesus Christus. In Johannes 13, 13-17 sagt Jesus zu seinen Jüngern: ''Ihr nennt mich Meister und Herr und sagt es mit Recht, denn ich bin's auch. Wenn nun ich, euer Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, so sollt auch ihr euch untereinander die Füße waschen. Ein Beispiel habe ich euch gegeben, damit ihr tut, wie ich euch getan habe. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch:

Der Knecht ist nicht größer als sein Herr und der Apostel nicht größer als der, der ihn gesandt hat. Wenn ihr dies wisst - selig seid ihr, wenn ihr's tut''
. Nachfolge bedeutet Jesus nachzuahmen und in seinen Diensten auch den Sinn meines Glaubenslebens zu sehen - mit allen Konsequenzen. Besonders auch im Dienst untereinander - das sollten wir nicht vernachlässigen (Matthäus 25,40). Christen sind in gewisser Weise tatsächlich ''weltfremd''. Das sollten wir uns irgendwo auch erhalten. Aber wir müssen auch diese Gradwanderungen im Alltag annehmen und sowohl den Glauben, als auch das Leben auf Erden unter einen Hut bekommen. Dem Hass der Welt steht die Liebe Gottes gegenüber - daraus dürfen wir Kraft und Sinn schöpfen. Wir dürfen Spuren hinterlassen als Botschafter Jesu Christi (2. Korinther 5,20). Keiner kann gleichzeitig sich selbst und Jesus Christus verherrlichen! Wenn wir in der Bibel lesen was der HERR hasst, können wir im Umkehrschluß leicht erkennen, was Gott liebt und von uns gerne sehen würde. In Sacharja 8,16 lesen wir entsprechend: ''Dies sind die Dinge, die ihr tun sollt: Redet nur die Wahrheit einer mit dem anderen! Fällt zuverlässigen und heilsamen Rechtsspruch in euren Toren''! Dazu gehört auch so etwas wie Zivilcourage, also entsprechend die Werte Gottes vertritt, von denen er selbst überzeugt ist. Wir sollen uns nicht vom Bösen überwinden lassen, sondern es selbst mit Gutem überwinden (Römer 12,21). Das geschieht durch die Wahrheit – auch wenn sie oft abgelehnt wird und Hass zur Folge hat. Aber das ist, wie wir festgestellt haben, aufgrund des kranken und sündigen Herzens des Menschen in dieser Gesellschaft. In Hesekiel 36, 26-27 steht, was Gott bei dir und mir getan hat und was auch anderen Menschen offensteht, die ihr krankes Herz in Gottes gnädige Hände geben wollen: „Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun“. Amen.

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