Wider dem schlechten Gewissen 1 -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 15. Jul 2021)

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Andacht Archiv-Nr. 6870

für den 15. Jul 2021 - Autor:

Wider dem schlechten Gewissen 1

''Nehmt den Schwachen im Glauben an, ohne über Gewissensfragen zu streiten. Einer glaubt, alles essen zu dürfen; wer aber schwach ist, der isst Gemüse. Wer isst, verachte den nicht, der nicht isst; und wer nicht isst, richte den nicht, der isst; denn Gott hat ihn angenommen. Wer bist du, dass du den Hausknecht eines anderen richtest? Er steht oder fällt seinem eigenen Herrn. Er wird aber aufrecht gehalten werden; denn Gott vermag ihn aufrecht zu halten“.

Römer 14, 1-3 *©*
 

Ein schlechtes Gewissen kann man tatsächlich von außen ''machen'' also bei anderen Christen verursachen, provozieren und suggerieren. Das kann vielleicht manchmal sogar hilfreich sein, wenn jemand sich um überhaupt nichts ein Gewissen macht und eher wie ein „Elefant im Porzellanladen“ sich verhält und meint jeder habe das zu akzeptieren. Dann kann eine entsprechend aufrüttelnde Reaktion eines Betroffenen, der das mitbekommt, auch seine Wirkung haben bei solchen eher rücksichtslosen Menschen. Bevor wir unseren Mitchristen so manches zumuten, sollten wir uns zuerst selbst prüfen und nicht immer erst reagieren, wenn das Geschirr zerbrochen auf dem Boden liegt. Wenn ich weiß, daß ich manchmal wie ein Elefant bin, sollte ich zumindest dann nicht in den Porzellanladen gehen, wenn jemand bereits darin ist, der es nicht so mit Elefanten hat. Geht es nur um Meinungen die eben nicht selten auch subjektiv sind, oder ist es eitle Ehre die wir suchen? In Galater 5,26 schreibt Paulus: „Lasst uns nicht nach leerem Ruhm streben, einander nicht herausfordern noch einander beneiden“!? Den Schwachen im Glauben annehmen bedeutet eben auch, seine persönlichen Ansichten und Gepflogenheiten nicht rücksichtslos auszuleben und als Maßstab für andere Christen zu proklamieren. Also nach dem Motto: „Stell dich doch nicht so an, ich habe damit kein Problem und bin frei und du kannst das auch, sei nicht so verbissen und gesetzlich...“. Es gibt Bereiche im Glaubensleben die sind nicht für das ewige Heil entscheidend. Ob wir zum Beispiel die Hände beim singen und beten nach oben strecken oder nicht, ist nicht wichtig. Ob wir nur Geige und Klavier in den Versammlungen spielen oder auch andere Instrumente benutzt werden, das ist Geschmackssache, ob wir gerne mal einen Krimi im Fernsehen schauen oder ins Kino gehen und andere das ablehnen, muss jeder mit seinem eigenen Gewissen ausmachen usw.

Ebenso ob jemand gerne mal ein Bier oder ein Glas Wein trinkt oder Alkohol gänzlich meidet – es ist jedem selbst überlassen. Dem gegenüber ist die geistliche Neugeburt und damit verbunden die Vergebung der Sünden allein durch den Glauben an den gekreuzigten und auferstandenen Sohn Gottes Jesus Christus für die Seligkeit das Maß aller Dinge. Als Maß für unser Verhalten untereinander sollte immer die geschwisterliche Liebe gelten. Jesus sagte in Johannes 13, 34-35: „Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander lieben sollt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt. Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt“. Und wenn ich anderen meine alltäglichen Lebensprioritäten als Christ meine immer wieder direkt oder unterschwellig unterjubeln zu müssen, nehme ich es mit der geschwisterlichen Liebe nur dann wirklich ernst, wenn man nach meiner Pfeife tanzt. Sicherlich ist eine Einmütigkeit möglich und erstrebenswert, aber nicht durch äußeren Druck den man verursacht, sondern durch Liebe, Rücksicht und Annahme. Woran merkt man das ein Bruder/Schwester einen schwachen Glauben hat? Das ist wohl jemand, der lieber einen Schritt zurück als einen Schritt nach vorne macht. Es geht zunächst auch nicht unbedingt darum was sich eventuell irgendwann als richtig oder falsch erweist (manche Dinge erfährt man nie) sondern darum, sich nicht übereinander zu erheben und auf die Gefühle meiner Glaubensgeschwister Rücksicht zu nehmen. Es gibt im Glaubensleben Dinge, die sind existentiell, andere wichtig und wieder andere eher unwichtig und nicht entscheidend.

Fortsetzung morgen...

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