Jesus kenne ich, und von Paulus weiß ich; wer aber seid ihr? Teil 2 -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 12. May 2021)

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Andacht Archiv-Nr. 6806

für den 12. May 2021 - Autor:

Jesus kenne ich, und von Paulus weiß ich; wer aber seid ihr? Teil 2

„Es versuchten aber etliche von den umherziehenden jüdischen Beschwörern, über denen, die böse Geister hatten, den Namen des Herrn Jesus zu nennen, indem sie sagten: Wir beschwören euch bei dem Jesus, den Paulus verkündigt! Es waren aber sieben Söhne eines jüdischen Hohenpriesters Skevas, die dies taten. Aber der böse Geist antwortete und sprach: Jesus kenne ich, und von Paulus weiß ich; wer aber seid ihr? Und der Mensch, in dem der böse Geist war, sprang auf sie los, und er überwältigte sie und zeigte ihnen dermaßen seine Kraft, dass sie entblößt und verwundet aus jenem Haus flohen“.

Apostelgeschichte 19, 13-16 (Schlachter 2000) *©*
 

Dafür hat er (Paulus) gelebt und gelitten und war unermüdlich in seiner Arbeit und seinem Dienst. Der Heilige Geist war in Vollmacht mit ihm. Das war bei ihm kein frommer Wunsch, sondern er wusste ganz genau, daß es so war. Aber darauf eingebildet hat er sich nichts – ganz im Gegenteil. Darum war er für den Dämon kein Unbekannter, kein unbeschriebenes Blatt und auch kein Betrüger oder Wichtigtuer. In Bezug auf Ehe und Ehelosigkeit sagte Paulus in 1. Korinther 7,7: „Denn ich wollte, alle Menschen wären wie ich; aber jeder hat seine eigene Gnadengabe von Gott, der eine so, der andere so“. Aber diese Aussage bezog sich sicherlich nicht nur darauf, ob man ledig bleiben sollte als Christ oder nicht. Für den einen wäre es gut, für den anderen nicht. Jedenfalls wird einem als Christ doch irgendwie deutlich, daß man ein Leben wie Paulus oder auch andere hingegebene Christen damals wie heute, vermutlich nicht führen könnte – unabhängig von der Zeit und dem Ort in der man lebt. Aber es bedeutet sicherlich nicht, daß man sich nicht nach dem ausstrecken darf und auch sollte, was für einen persönlich umsetzbar, sinnvoll und manchmal auch notwendig wäre. Gott hat auch Pläne mit dir und mit mir. Und ob wir die Möglichkeiten immer ausschöpfen, suchen, erbeten und durch unser Verhalten auch ermöglichen, ist eine Frage, die sich jeder selbst stellen und beantworten sollte. Nichts wäre doch merkwürdiger als ein lässiger, oberflächlicher, gelangweilter und gleichgültiger Christ, oder? Wie anders klingt die Ermutigung und Aufforderung in Römer 12, 9-18: „Die Liebe sei ungeheuchelt! Hasst das Böse, haltet fest am Guten! In der Bruderliebe seid herzlich gegeneinander; in der Ehrerbietung komme einer dem anderen zuvor! Im Eifer lasst nicht nach, seid brennend im Geist, dient dem Herrn! Seid fröhlich in Hoffnung, in Bedrängnis haltet stand, seid beharrlich im Gebet! Nehmt Anteil an den Nöten der Heiligen, übt willig Gastfreundschaft! Segnet, die euch verfolgen; segnet und flucht nicht! Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden! Seid gleich gesinnt gegeneinander; trachtet nicht nach hohen Dingen, sondern haltet euch herunter zu den Niedrigen; haltet euch nicht selbst für klug! Vergeltet niemand Böses mit Bösem! Seid auf das bedacht, was in den Augen aller Menschen gut ist. Ist es möglich, soviel an euch liegt, so haltet mit allen Menschen Frieden“.

Das sind Dinge und Beispiele, die im Leben des Paulus ganz sicher immer wieder zur praktischen und auch bewusst gesuchten Anwendung gekommen sind. Und darum ist er für uns ein Vorbild und wir dürfen Nachahmungstäter im positiven Sinne sein. Paulus war Jesus ähnlich in seinem Verhalten. Jesus selbst sagte in Matthäus 11, 29-30: „Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen! Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht“. Das alles was geschehen war, hatte anschließend seine Wirkung und führte dazu, daß Menschen aufwachten, über die geistliche Welt nachdachten und sich bekehrten und den okkulten Dingen in ihrem Leben den Rücken zukehrten. William McDonald schreibt: „Es ist interessant zu beobachten, wie die Schrift zwischen dem »bösen Geist« und dem »Mensch, in dem der böse Geist war«, unterscheidet (V. 16). In Vers 15 spricht der Dämon. Doch in Vers 16 springt der Mensch selbst »auf« die Söhne Skevas »los und bezwang sie«, um sie dann ihrer Kleider zu berauben und zu verletzen. Als die Nachricht dieser Niederlage in der Gegend bekannt wurde, »fiel« eine tiefe Ehrfurcht auf die Menschen, »und der Name des Herrn Jesus wurde erhoben«. Nicht Paulus bekam die Ehre, sondern »der Name« seines Erlösers. Der Geist Gottes arbeitete so mächtig an denen, die verschiedene Formen des Okkultismus ausgeübt hatten, daß sich eine große Anzahl von ihnen zu Christus bekehrte. Sie »bekannten und gestanden ihre Taten«. Danach gaben sie eine öffentliche Demonstration ihres Glaubens, indem sie ihre »Bücher . . . zusammentrugen«, die sich mit Magie beschäftigten, und sie auf einem großen Scheiterhaufen verbrannten“. Der Teufel fürchtet keine Christen, die vielleicht viel arbeiten und nur fromm daherreden, sondern solche, die sich ihrer Errettung aus Gnaden bewusst sind, viel beten und sich darum aufrichtig bemühen ein Leben zu führen, was Gott ehrt und für andere Menschen ein Zeugnis für den liebevollen und gnädigen Charakter Gottes ist. Amen.

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