Jesus kenne ich, und von Paulus weiß ich; wer aber seid ihr? Teil 1 -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 11. May 2021)

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Andacht Archiv-Nr. 6805

für den 11. May 2021 - Autor:

Jesus kenne ich, und von Paulus weiß ich; wer aber seid ihr? Teil 1

„Es versuchten aber etliche von den umherziehenden jüdischen Beschwörern, über denen, die böse Geister hatten, den Namen des Herrn Jesus zu nennen, indem sie sagten: Wir beschwören euch bei dem Jesus, den Paulus verkündigt! Es waren aber sieben Söhne eines jüdischen Hohenpriesters Skevas, die dies taten. Aber der böse Geist antwortete und sprach: Jesus kenne ich, und von Paulus weiß ich; wer aber seid ihr? Und der Mensch, in dem der böse Geist war, sprang auf sie los, und er überwältigte sie und zeigte ihnen dermaßen seine Kraft, dass sie entblößt und verwundet aus jenem Haus flohen“.

Apostelgeschichte 19, 13-16 (Schlachter 2000) *©*
 

Was wir hier lesen, war ein Spiel mit dem Feuer. Nicht dem Feuer des Heiligen Geistes, sondern eine sozusagen brenzlige Situation, die entstand nachdem Geisterbeschwörer, die von Dämonen beeinflusst waren, den Namen Jesus Christus in den Mund genommen hatten. Also so etwas wie Exorzisten. Aber sie waren nicht mit dem Gott der Bibel im Bunde. Der mächtige Dämon sah das und setzte diesen Leuten dann mächtig zu. Sie waren anschließend verletzt und nackt und mussten in Panik fliehen. John McArthur schreibt: „Der Dämon erkannte daß diese selbsternannten Exorzisten keine Autorität über ihn hatten (anders als bei Jesus und Paulus) und widersetzte sich ihrem Versuch, ihn aus seinem Opfer auszutreiben. Das bestätigt, dass die Macht zur Dämonenaustreibung nur Jesus und seinen Aposteln zu Eigen war und niemandem sonst. Das bezeugen sogar die Dämonen“. Im übrigen ist ein Hohepriester namens Skevas (dessen sieben Söhne diese jüdischen Beschwörer waren) weder biblisch noch historisch bekannt, so daß man annehmen muss, dies war ein selbst verliehener Titel und eine Anmaßung, demnach ein großer Etikettenschwindel. So etwas sehen wir ja heutzutage auch, wo sich mancher Okkultist oder Esoteriker und Betrüger sich irgendwelche Phantasienamen geben oder mit magischen Titeln schmücken um Eindruck zu schinden und eine gewisse Macht zu demonstrieren. Frederick B. Meyer (1847–1929) war Baptistenpastor und Evangelist in England und den USA, hat dazu einen satirischen Kommentar geschrieben: „Als die Söhne Skevas sich über den Dämon hermachen wollten, schlug er zurück, indem er sagte: »Ihr Zwerglein, ihr Winzlinge, wer seid denn ihr schon? Ich kenne Paulus! Euch kenne ich aber nicht, ich habe noch nie von euch gehört, denn euer Name ist in der Hölle nie erwähnt worden. Niemand kennt euch, außer in dieser winzigen Stadt Ephesus.« Ja, und da ist dann noch die Frage, die mir heute jemand gestellt hat: »Kennt man mich in der Hölle?« Kennen die Dämonen uns? Haben sie Angst vor uns? Oder können sie uns angreifen? Wenn wir am Sonntag predigen, oder wenn wir auf der Straße sind, oder wenn wir unsere Bibelstunden halten, sagt uns dann der Teufel: »Ich kenne dich nicht, du bist keinen Schuss Pulver wert, und du kannst mit deiner Beschäftigung ruhig fortfahren. Ich werde die Hölle nicht in Unruhe bringen, um dich daran zu hindern«''.

Und das fordert uns heraus. Ich habe mich auch schon gefragt, ob ich für dämonische Mächte nur ein uninteressanter Spielball bin, einer den man nicht wirklich ernst nehmen muss und den keiner kennt oder kennen muss. Und auch die Frage, ob ich diese ganzen Dämonengeschichten in der Bibel vielleicht doch nicht so ernst nehme und mich vielleicht für unantastbar halte? In Epheser 6, 10-13 steht: „Im Übrigen, meine Brüder, seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr standhalten könnt gegenüber den listigen Kunstgriffen des Teufels; denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Herrschaften, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher der Finsternis dieser Weltzeit, gegen die geistlichen [Mächte] der Bosheit in den himmlischen [Regionen]. Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr am bösen Tag widerstehen und, nachdem ihr alles wohl ausgerichtet habt, euch behaupten könnt“. Der Dämon sagte, daß ihm Jesus bekannt sei und daß er von Paulus zumindest gehört hat. Was wissen wir über Paulus? In 1. Korinther 15, 9-11 gab er als eine Art Selbstzeugnis bekannt: „Denn ich bin der geringste von den Aposteln, der ich nicht wert bin, ein Apostel zu heißen, weil ich die Gemeinde Gottes verfolgt habe. Aber durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin; und seine Gnade, die er an mir erwiesen hat, ist nicht vergeblich gewesen, sondern ich habe mehr gearbeitet als sie alle; jedoch nicht ich, sondern die Gnade Gottes, die mit mir ist. Ob es nun aber ich sei oder jene, so verkündigen wir, und so habt ihr geglaubt“. Paulus war ein hingegebener Mann, der genau wusste woher er kam und wie sehr ihn Jesus Christus begnadigt und befähigt hat. Ihm war nichts wichtiger als dieser Jesus und sein Evangelium.

Fortsetzung morgen...

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