Unerträgliche Heilsbotschaft -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 19. Dec 2019)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 6296

für den 19. Dec 2019 - Autor:

Unerträgliche Heilsbotschaft

''Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihren eigenen Gelüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken, und werden die Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zukehren''.

2. Timotheus 4, 3-4 *©*
 

Die Bibel sagt in Epheser 4,29 folgendes: ''Kein faules Wort komme aus eurem Mund, sondern nur eins, das gut ist zur notwendigen Erbauung, damit es den Hörern Gnade gebe''! Wenn es also um etwas anderes geht, als die heilsame Lehre und dem, was dies inhaltlich und moralisch entspricht, wird es den Hörern keine Gnade geben und deutlich machen - im Gegenteil. Wir leben aktuell in Zeiten, in denen viele faule Worte überall immer wieder zu hören sind. Und nicht zuletzt auch dort, wo man über Gott und die Bibel redet und sich austauscht. Manche sogenannten Christen leugnen die Auferstehung oder die Jungfrauengeburt, obwohl es biblisch ist. Andere bezweifeln daß Gott überhaupt einen Sohn hat. Und trotzdem gibt es Stimmen, die den Gott des Islam für denselben Gott halten den die Bibel offenbart. Wieder andere sagen, daß Jesus ein erschaffenes Engelwesen ist und nicht Gott als Mensch. Es ist tatsächlich so, wie es prophezeit wurde - man wendet sich den Fabeln zu und fügt hinzu oder lässt weg, was die Bibel klar aussagt. Worte haben Bedeutung - mehr als wir manchmal meinen und ahnen. Ein falsches und unbedachtes Wort kann viel Unheil und Leid verursachen und Verwirrung stiften. Und wenn zudem auch noch Ungläubige einen verbal bedrängen und sich lustig machen, ist es schwer nicht mit gleicher Münze zurück zu zahlen. Aber genau das sollen wir nicht. Man kämpft als bibeltreuer Christ an vielen Fronten - leider sogar aus den eigenen Reihen. In Apostelgeschichte 20, 29-30 ermahnt der Apostel Paulus: ''Denn das weiß ich, dass nach meinem Abschied räuberische Wölfe zu euch hineinkommen werden, die die Herde nicht schonen; und aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen, die verkehrte Dinge reden, um die Jünger abzuziehen in ihre Gefolgschaft''. Darauf müssen wir eingestellt sein in der jetzigen Zeit. Es ist sicherlich manchmal ein Spagat einerseits seine Zunge im Zaum zu halten und dennoch klar Stellung zu beziehen zu dem, was die Bibel sagt. In Psalm 39,2 steht: ''Ich habe gesagt: Ich will auf meine Wege achten, daß ich nicht sündige mit meiner Zunge; ich will meinen Mund im Zaum halten, solange der Gottlose vor mir ist''. Es wird auch Momente geben, in denen uns Menschen begegnen, die für jedes gute Wort dankbar sind. Das Wort Gottes sagt es deutlich, daß die Botschaft des Evangeliums eine heilsame Lehre ist - sie heilt kranke Herzen, verzweifelte Menschen, Hoffnungslosigkeit, Traurigkeit, Ratlosigkeit und Einsamkeit. Und nicht zuletzt ist diese Lehre der Weg zur Vergebung der Sünden in Jesus Christus (Johannes 14,6). Sind wir uns dessen immer bewusst? Für manche die sich gläubig nennen ist die Person Jesus Christus mittlerweile nur noch eine Randfigur.

Aber ER ist der Schlüssel für alles (Johannes 14,6)! Sicherlich sollen wir diese Lehre den Leuten nicht lieblos vor den Kopf knallen, sondern einfühlsam und nachfragend sein. Aber wo falsche Toleranz gepredigt wird, sollten wir auch nicht davor zurückschrecken, den Finger in die Wunde solcher Irrlehren zu legen. Aber wo man uns manchmal dafür nur belächelt und kritisiert was wir vertreten, und wir als Traumtänzer oder Fanatiker abstempelt werden, können wir auch guten Gewissens den Staub von den Füßen schütteln und woanders hingehen (Apostelgeschichte 13,51). Um heilsame Lehre und entsprechende Worte weitergeben zu können und sich daran zu erinnern, brauchen wir die Bibel, das Gebet und auch Gemeinschaft. Das sollte uns stets lieb und teuer sein. Gerade dann, wenn wir über die heilsame Lehre nachdenken und Möglichkeiten haben sie in Wort und Schrift weiter zu sagen, wird uns das helfen. In Judas 17-19 steht entsprechend: ''Ihr aber, Geliebte, erinnert euch an die Worte, die im voraus von den Aposteln unseres Herrn Jesus Christus gesprochen worden sind, als sie euch sagten: In der letzten Zeit werden Spötter auftreten, die nach ihren eigenen gottlosen Lüsten wandeln. Das sind die, welche Trennungen verursachen, natürliche [Menschen], die den Geist nicht haben''. Die heilsame Lehre trennt nicht, sondern verbindet - in mehrfacher Hinsicht. Es sind geistliche Wahrheiten, keine toten Buchstaben! Bereiten wir uns darauf vor und seien wir bereit Zeugnis unserer Hoffnung zu geben, also die heilsame Lehre inhaltlich erklären zu können. Als Christen haben wir das Privileg diese überaus gute Botschaft zu verkünden und auch selbst als Beispiel dafür zu stehen, daß Gottes Worte (wenn sie geglaubt und gelebt werden) einen neuen Menschen erschaffen, der in Wahrheit, Liebe, Gerechtigkeit und Hoffnung jetzt und in alle Ewigkeit mit Gott lebt. In 1. Petrus 3, 14-17 lesen wir: ''Und wenn ihr auch leidet um der Gerechtigkeit willen, so seid ihr doch selig. Fürchtet euch nicht vor ihrem Drohen und erschreckt nicht; heiligt aber den Herrn Christus in euren Herzen. Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist, und das mit Sanftmut und Gottesfurcht, und habt ein gutes Gewissen, damit die, die euch verleumden, zuschanden werden, wenn sie euren guten Wandel in Christus schmähen. Denn es ist besser, wenn es Gottes Wille ist, dass ihr um guter Taten willen leidet als um böser Taten willen''. Amen.

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