Glauben wie man will? -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 23. May 2018)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 5721

für den 23. May 2018 - Autor:

Glauben wie man will?

''Siehe, ich liebe deine Befehle; HERR, erquicke mich nach deiner Gnade. Dein Wort ist nichts als Wahrheit, alle Ordnungen deiner Gerechtigkeit währen ewiglich''.

Psalm 119, 159-160 *©*
 

Es ist sozusagen ein Stück weit das Phänomen der scheinbar gläubigen Welt und das religiöse Produkt unserer Zeit, daß man meint Gott begegnen zu können, wie man will. Die eigenen Vorstellungen werden hier zum Maß aller Dinge. Und Menschen, die auf die Bibel als geistiche Autorität verweisen, werden nicht ernst genommen oder auch angefeindet, weil sie sich auf so ein altes, ihrer Ansicht nach widersprüchliches Buch verlassen und vorgeben wollen, worauf sich der rechte Glaube gründet. Das wollen sie nicht und lehnen es oftmals rigoros ab. Kommt es darauf an, was man sich selbst glaubensmäßig suggeriert und vorstellt? Nein, darauf kommt es nicht an, sondern darauf was Gott sagt (sofern man an ihn glaubt). Wie kann ich denn nach meiner eigenen Vorstellung Gott begegnen und ihn verstehen lernen? Das wäre ja so, als ob ich im Mittelalter leben würde, und dann nach meiner eigenen Vorstellung einen Hubschrauber fliegen soll. Wie sehr würde mich das verwirren? Wie weit würde ich kommen? Aber genau das behaupten dann manche, daß sie den Durchblick haben, sich in die Lüfte erhoben haben und aus der Höhe alles gesehen und erkundet haben und von keinem mehr Belehrung brauchen. Das ist die Arroganz der eingebildeten Besserwisser. So ähnlich wie damals die Pharisäer und Schriftgelehrten. Die haben aber zumindest die Thora gehabt und wohl auch gelesen, aber das, worauf es ankommt, nämlich Gnade, Barmherzigkeit, Nächstenliebe und Erlösung haben sie ignoriert und für überfüssig gehalten. Sich selbst haben sie aber über allem schwebend gesehen. Warum glauben Menschen an die Botschaft der Bibel? Was hat sie überzeugt? In 1. Thessalonicher 2,13 schreibt der Apostel Paulus: ''Darum danken wir auch Gott ohne Unterlass dafür, dass ihr das Wort der göttlichen Predigt, das ihr von uns empfangen habt, nicht als Menschenwort aufgenommen habt, sondern als das, was es in Wahrheit ist, als Wort Gottes, der in euch wirkt, die ihr glaubt''.

Sie haben verstanden, daß das Evangelium von Jesus Christus eben keine menschliche Botschaft ist, sondern direkt aus dem Himmel kommt sozusagen. Durch die Propheten und die Apostel (laut 2. Petrus 1, 17-21 von Gott erwählt, autorisiert und befähigt) haben wir schriftlich das Wort des lebendigen Gottes in der Hand. Und durch den Glauben können wir daran auch geistlichen Anteil haben, der zur Seligkeit im gekreuzigten Heiland und Erlöser Jesus Christus führt (Johannes 3,16). Er ist der Sohn des lebendigen Gottes. Gott, der Geist ist, wurde Mensch und hat durch seinen Tod und seine Auferstehung am Kreuz von Golgatha die Vergebung der Sünden (in Gerechtigkeit) möglich gemacht. In 2. Korinther 5,19 steht demnach: ''Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit ihm selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung''. Und wer nun meint, man muß das so nicht glauben und kann das auch anders sehen und in Anspruch nehmen (sowie als vermeintliche Wahrheit verkaufen), der legt sich mit dem ewigen Gott an. Die Bibel redet davon, wer ein anderes Evangelium predigt als so, wie es die Apostel empfangen haben von Gott durch den Heiligen Geist, der ist verflucht (Galater 1,8). Selbst dann, wenn ein Engel vom Himmel hier etwas anderes berichten würde. Und gerade auch die Schriften einiger bekannter außerbiblischen Religionen und Sondergemeinschaften berufen sich auf Botschaften, die sie von Engeln erhalten haben. Glauben wir wie die inspirierte Bibel es sagt und vorgibt und predigt. Es ist die einzige Option und der einzige Glaube, den Gott annehmen kann und will.

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