Das Wesen des Glaubens -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 17. Mar 2017)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 5289

für den 17. Mar 2017 - Autor:

Das Wesen des Glaubens

''Was ist also der Glaube? Er ist die Grundlage unserer Hoffnung, ein Überführtsein von Wirklichkeiten, die man nicht sieht. Darin haben unsere Vorfahren gelebt und die Anerkennung Gottes gefunden. Aufgrund des Glaubens verstehen wir, dass die Welt durch Gottes Befehl entstand, dass also das Sichtbare aus dem Unsichtbaren kam''.

Hebräer 11, 1-3 (NeÜ) *©*
 

Glauben bedeutet im weltlichen Sinne für viele Menschen einfach die scheinbare Tatsache, daß man sich an unbegründete Vorstellungen hält, ohne daß es dafür irgendwelche Anhaltspunkte gibt. Im biblischen Sinne verhält es sich aber so, daß durch den Glauben einem erst die wahre Natur der Dinge verständlich und einsichtlich wird. Der Glaube also die Basis ist, um zu einer geistlich-wahren Sichtweise zu kommen, die über die herkömmlichen Methoden etwas zu erfassen, weit hinausgehen. Ist das dann unrealistisch und reine Einbildung? Nicht wenn man verstehen lernt, mit diesen gewonnenen Wahrnehmungen umzugehen. Das nennt man dann Nachfolge. Ungläubige werden das nie nachvollziehen und verstehen können. Für sie ist es das, was die Bibel auch konkret aussagt: ''Die Botschaft vom Kreuz ist nämlich für die, die ins Verderben gehen, eine Dummheit, aber für uns, die gerettet werden, ist sie Gottes Kraft'' (1. Korinther 1,18). Das ist in der Tat eine Frage des Glaubens. Diese Kraft von der der Text spricht, ist die Bestätigung des Glaubens. Wie erfährt man hier Kraft? In dem man tieferes Verständnis erlangt über die biblischen Aussagen zum Glauben und zu Gott und Jesus Christus. In dem man mit Gleichgesinnten einen Konsens findet, der alle menschlichen Schranken überwindet und geistliche Einheit schenkt. Darüber hinaus sieht man die Welt mit anderen Augen und findet vernünftige Antworten, die der Seele Frieden geben auch ohne stets alles im Detail verstehen zu müssen. Durch Glauben erfahren wir das Wohlwollen Gottes, der uns auf dieser Grundlage begegnen kann und will. Der Glaube ermöglicht und fördert die Beziehung zum Schöpfer aller Dinge. Darauf kann man alles aufbauen was im Himmel und auf Erden sich abspielt. Nicht zuletzt auch das eigene Leben. Nicht die Philosophie oder ein philosophisch angehauchter Glaube schenkt mir Einsichten und Frieden, sondern das Überführtsein von Wirklichkeiten, die der Geist Gottes im Glauben offenbart. Das Leben ohne Gott hat keine Zukunft - das wird einem durch den Glauben klar. Darin ist man dann überführt, daß der Sinn des Lebens niemals ein Leben ohne Gott sein kann. Das ist die Grundlage, die unsere Hoffnung konkretisiert. Als Christen sind wir hier auf Erden gewissermaßen nur auf der Durchreise - das Beste kommt noch! Die Menschen ohne Glauben werden sich über diese Hoffnungen der Christen lustig machen - das erleben wir ja mitunter immer wieder.

Aber auch das wurde vorausgesagt in 2. Petrus 3,3: ''Vor allen Dingen müsst ihr wissen, dass in den letzten Tagen Spötter auftreten werden, die sich über die Wahrheit lustig machen, aber doch nur ihren selbstsüchtigen Wünschen folgen''. Unglaube ist im Prinzip eine Art Selbstsucht - man sucht sich den Sinn des Lebens selbst und kommt dann oftmals zur der ureigenen Erkenntnis, daß das Leben ansich gar keinen Sinn hat. Darum leben auch viele nach dem Prinzip: ''Friss oder stirb''! Und wer da nicht mithalten kann, landet nicht selten auf dem Abstellgleis oder in der Psychiatrie. Manche suchen ihr Heil auch in der Philosophie, dem Humanismus, dem Götzendienst (wie immer der auch aussieht), der Esoterik, dem Okkulten, der Kriminalität, den Drogen oder verzweifeln einfach an der Nichtigkeit des Seins. Wenn man sich in der Gesellschaft umsieht, kann man nicht ignorieren, daß die Welt genau so aussieht und funktioniert. Unglaube ist im Grunde Sünde! Man will eine enge Beziehung nur mit sich selbst und erlaubt es nicht, daß es eine Wahrheit gibt außerhalb des eigenen Horizontes und der eigenen Weltanschauung. Man will sich nicht korrigieren, erleuchten, informieren, erlösen und segnen lassen. Man liebt die Lügen seines Lebens und hasst die Wahrheit - das ist eine satanische Lebenseinstellung! Der Glaube zeigt einem, wie übel und verwerflich doch der Unglaube ist. Und das bewirkt dann auch in den Herzen der Erretteten eine Liebe zum Evangelium der Gnade, die man nicht für sich behalten will. Das Wesen des Glaubens ist auch der Wunsch anderen von der Gnade und Liebe Gottes im Evangelium zu erzählen: Entsprechend schreibt der Apostel Paulus in 2. Korinther 5, 19-21: ''Gott war in der Person von Christus, als er durch ihn die Menschen mit sich versöhnte. Er rechnete ihnen ihre Verfehlungen nicht an, und übergab uns die Botschaft der Versöhnung. So sind wir nun Botschafter für Christus, und es ist Gott, der durch uns mahnt. Wir bitten im Auftrag von Christus: Nehmt die Versöhnung an, die Gott euch anbietet! Er hat den, der ohne Sünde war, für uns zur Sünde gemacht, damit wir durch ihn zu der Gerechtigkeit kommen, mit der wir vor Gott bestehen können''. Amen.

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