Gott redet, wenn wir zuhören -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 12. Jan 2017)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 5225

für den 12. Jan 2017 - Autor:

Gott redet, wenn wir zuhören

„Denn so spricht der HERR Zebaoth, nachdem seine Herrlichkeit mich gesandt hat zu den Völkern, die euch berauben: Wer euch antastet, der tastet seinen Augapfel an. Denn siehe, ich schwinge meine Hand über sie, dass sie ein Raub derer werden, die ihnen dienen. – Und ihr sollt erkennen, dass mich der HERR Zebaoth gesandt hat. Freue dich und sei fröhlich, du Tochter Zion! Denn siehe, ich komme und will bei dir wohnen, spricht der Herr“.

Sacharja 2, 12-14 *©*
 

Israel ist und bleibt Gottes Augapfel – nur nicht in naiver und treudoofer Art und Weise, sondern stets mit Wahrheit und Gerechtigkeit. Bei uns persönlich ist das auch so, wenn wir laut Bibel von neuem geboren sind (Johannes 3,3). Gott will auch bei uns wohnen, und hat dies durch den Heiligen Geist auch getan (Johannes 14,23). Wenn wir als Kinder Gottes sündigen (so wie auch oftmals die Israeliten), hat das wohl auch irgendwelche Konsequenzen. Man erntet was man sät. Aber Gott wird dennoch treu und gerecht sein (weil Jesus bezahlt hat) und uns auf dieser Grundlage vergeben. Es besteht also immer Hoffnung auf Wiederherstellung, weil Gott am Ende hoch erhoben sein muss, weil seine Gnade und Treue seine Ehre ist! Die Erlösung ist ein Akt der Gnade Gottes! Und das soll und darf uns auch trösten, wenn wir manchmal bei uns selbst den Eindruck haben könnten, es ist Hopfen und Malz verloren, und wir uns auch selbst nicht vergeben wollen oder können – Gott kann und will es! Dennoch: Wo Gott ignoriert wird, hat Gott alles Recht uns zu ignorieren. Daß ER es trotzdem oftmals nicht tut, ist nur Gnade und Barmherzigkeit. Aber das muss nicht stets in der Weise so weiter gehen. Das Buch Hesekiel beweist, zum Beispiel, daß Gott zu bestimmten Zeiten und nach seinem ewigen Ratschluss Dinge beendet und bestraft und irgendwann tatsächlich nichts mehr zu sagen hat. Für wie lange ist sicherlich unterschiedlich. Nach dem Buch Maleachi (dem letzten Buch des Alten Testamentes) vergingen 400 Jahre in denen Gott schwieg. Und manchen Menschen, wird Gott einmal nie wieder etwas zu sagen haben – das ist dann die ewige Verdammnis – wie immer die auch aussehen mag. Wenn Gott uns nichts mehr zu sagen hat, oder vielleicht doch redet, aber wir es nicht hören, dann ist das ein Zustand von großer Dunkelheit und großem Elend - dann ist alles öde und fade und sinnlos.

Alles ist durch Gottes ewiges Wort entstanden – wenn ER schweigt, ist alles Leben weg! Wie überaus gut und wertvoll ist es also, daß wir heute die ganze Bibel in Händen halten können. Wir sind nicht mehr auf Propheten und Apostel angewiesen wie noch in früheren Zeiten viele Gläubige. Aber wird das Wort Gottes in der Bibel auch gründlich und betend gelesen und darin geforscht? Forschen ist mitunter auch etwas anderes als nur zu lesen. Daran mangelt es wohl vielfach und wir nehmen uns dafür leider nicht immer die Zeit, die nötig wäre. Als Paulus und Silas nach Beröa kamen, sahen sie in der Synagoge gläubige Juden, die eifrig das Wort Gottes gelesen haben. In Apostelgeschichte 17,11 heißt es dann: ''Diese aber waren freundlicher als die in Thessalonich; sie nahmen das Wort bereitwillig auf und forschten täglich in der Schrift, ob sich's so verhielte''. Auch das ist in der jetzigen Zeit sehr wichtig, daß man nämlich seinen Glauben gesund und gerade hält, indem man weiß, was man konkret glaubt (und was nicht) und wo das in der Bibel steht. Die Bibel ist in ihrer Aussagekraft, ihrer geistlichen Substanz und Fähigkeit, in unser Leben immer wieder direkt hinein zu sprechen unerschöpflich und genial. Das sollten wir nicht unterschätzen oder meinen, es ist schon alles gesagt und erklärt - bei weitem nicht! In Lukas 21,33 steht: ''Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen''. Gott hat sich eng mit seinem Wort verbunden und sich darin offenbart. Es hat einen Wert für die Ewigkeit. Israel hat in seiner langen Geschichte leider allzu oft nicht zugehört und auch den Propheten nicht geglaubt. Stattdessen haben sie nicht selten vor allem auf ihren Bauch gehört, und sich von falschen Propheten gerne Honig um den Bart schmieren lassen - lernen wir daraus und machen es nicht so. Amen.

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Diese Andacht gibt es auch in Englisch: God speaks when we listen


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