Zum Leben hinführen -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 01. Dec 2016)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 5183

für den 01. Dec 2016 - Autor:

Zum Leben hinführen

''Der Herr ist mein Gut und mein Teil; du hältst mein Los in deinen Händen! Das Los ist mir gefallen auf liebliches Land; mir ist ein schönes Erbteil geworden. Ich lobe den Herrn, der mich beraten hat; auch mahnt mich mein Herz des Nachts. Ich habe den Herrn allezeit vor Augen; er steht mir zur Rechten, so wanke ich nicht. Darum freut sich mein Herz, und meine Seele ist fröhlich; auch mein Leib wird sicher wohnen''.

Psalm 16, 5-9 *©*
 

Ist es nicht genau das, was wir uns als Christen wünschen? Nämlich zum echten Leben hingeführt zu werden? Also gerade nicht seine Zeit zu vergeuden, sinnlose Aktivitäten zu tun, seine Kräfte zu vergeuden und sich nur im Kreis und um sich selbst zu drehen? Zu kämpfen und nicht wissen wozu? Oftmals ist es in unserem Gefühlsleben ja so, daß wir meinen, nicht von der Stelle zu kommen und irgendwie in einer Warteschleife zu stecken, die uns unruhig werden lässt und manchmal auch verärgert. Ich glaube es ist tatsächlich manchmal so, daß wir manches was Gott uns geben und zeigen will, durch unser Verhalten blockiert ist und wird. Letztlich dient uns das zwar auch zum Besten (Römer 8,28), aber es belastet uns dennoch, weil wir darunter leiden, wenn manches in unserem Leben unsicher, vernebelt, ungelöst und ungeklärt ist. Wir leben dann zwar auch irgendwie weiter, aber oftmals mehr schlecht als recht. Dann kommen Fragen und Zweifel und man neigt aus Frust dazu, die Fehler zu wiederholen, die womöglich das Problem gewesen sind!? David sagte, daß sein Hab und Gut allein Gott ist. Können wir das auch so sagen? Wir haben manchmal wohl eher eine Liste der offenen Fragen in unserem Kopf und sorgen uns um unser Wohlergehen. Das ist zwar irgendwie auch legitim und menschlich, aber wenn uns als Christen nur immer die Sorge um unsere Versorgung in Herz und Verstand hinein kommt (und weniger Gott als DER Versorger), dann sind wir mehr als nur halbherzig. Gott will uns beraten. Unser innerer Mensch (der den äußeren nachhaltig beeinflussen kann und soll) darf jubeln und dankbar sein. Warum? Weil Gott uns nicht den Zufällen der Welt preisgibt und uns aus Liebe erzieht und heiligt.

Gott will uns tagtäglich zum Leben hinführen - nicht nur zum überleben, sondern zum lebenswerten Leben. Und dieses Leben ist Gott selbst (Johannes 14,6). Und um uns das klar zu machen in unserem Alltag, will Gott uns Wege zeigen, die zu diesem Leben hinführen und es letztlich ausmachen. Darum geschehen manche Dinge und manche nicht - oder eben nicht gleich oder in der Art und Weise, wie wir das wollen und uns vorstellen. Alles hat seine Zeit und sein Ziel (Prediger 3, 1-7). Wir sind Menschen und machen Fehler, aber Gott ist kein Mensch und macht keine Fehler. Aber ER wurde Mensch (Johannes 1,14) und versteht uns und weiß, wie es auf der Welt zugeht - auch ganz persönlich in deinem Leben. In Psalm 16, 5-6 schreibt David: ''Der Herr ist mein Gut und mein Teil; du hältst mein Los in deinen Händen! Das Los ist mir gefallen auf liebliches Land; mir ist ein schönes Erbteil geworden''. Das bedeutet nicht, daß das Leben ein Glücksspiel ist, aber wenn es so wäre, hätte Gott die Würfel in der Hand. Und am Ende kommt etwas Gutes und Richtiges dabei heraus. Der Mensch denkt, aber Gott lenkt. In Sprüche 19,21 steht: ''In eines Mannes Herzen sind viele Pläne; aber zustande kommt der Ratschluss des Herrn''. Es ist nicht verboten Pläne zu machen und zu versuchen vernünftige Entscheidungen für sein Leben zu treffen, aber verlassen sollten wir uns hierbei auf Gott und nach seinem Willen fragen und ihn erbeten. Nur das wird uns letzten Endes zum wahren Leben führen - im Himmel, aber auch auf Erden. Amen.

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