Vorsintflutliche Sünden -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 08. Nov 2016)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 5160

für den 08. Nov 2016 - Autor:

Vorsintflutliche Sünden

''Und er ging in die Arche mit seinen Söhnen, seiner Frau und den Frauen seiner Söhne vor den Wassern der Sintflut''.

1. Mose 7,7 *©*
 

Als Noah auf Gottes Anweisungen die Arche baute, wurde er und seine Familie zum Gespött seiner Zeitgenossen. Diese waren in allem dichten und trachten voller Bosheit (1. Mose 6,5). Allein Noahs familiäre Linie war in Gottes Augen ohne Tadel (in dem Fall ohne Vermischung, worauf ich noch komme). Noah hatte das Zeugnis ''mit Gott zu wandeln'' (1. Mose 6,9). Ohne Tadel zu sein, bedeutet hier sicherlich nicht, ohne Sünde zu sein, denn es gab und gibt keinen Menschen (außer dem Mensch Jesus Christus) der nicht unverständig, abgewichen, verdorben und ungerecht vor Gott ist und sein kann (Römer 3, 9-12). Noah war also zu seiner Zeit und in seinem Umfeld, im Vergleich mit allen anderen damaligen Menschen, ein frommer Mann. Über ihn und seine Familie erbarmte sich Gott. Der Grund für die große Bosheit zu damaliger Zeit, lag auch in unseligen Vermischungen (die Gott nicht wollte) von himmlischen mit irdischen Wesen. Es spricht biblisch gesehen viel dafür, daß diese Engelwesen (Dämonen) Besitz von Menschen genommen haben, um so den Frauen beiwohnen zu können. Es gab also Engelwesen (''Gottessöhne'') die ihre himmlische Behausung verbotenerweise verließen (Judas 6) um auf Erden mit den menschlichen Frauen gemeinsame Sache zu machen - also Kinder zu zeugen, wie wir in 1. Mose 6,4 lesen: ''Zu der Zeit und auch später noch, als die Gottessöhne zu den Töchtern der Menschen eingingen und sie ihnen Kinder gebaren, wurden daraus die Riesen auf Erden. Das sind die Helden der Vorzeit, die hochberühmten''. Der Ungehorsam vieler Engel, wurde dann auch zum Ungehorsam (zur Bosheit) der Menschen und ihrer ganzen familiären Linien, solchen, die Kontakt mit den ungehorsamen Engeln hatten. Außer Noahs Familie, die davor bewahrt blieb. Gott hatte dann irgendwann genug und schickte die Sintflut (1. Mose 6,13). Nun gibt es einen geschichtlich-geistlichen Zusammenhang zwischen dem, was Gott dem Noah mit dem Bau der Arche gebot, und dem, was Gott mit dem Evangelium bezweckte, nämlich unsere Errettung und Erlösung.

In 1. Petrus 3, 19-22 steht: ''In ihm ist er auch hingegangen und hat gepredigt den Geistern im Gefängnis, die einst ungehorsam waren, als Gott harrte und Geduld hatte zur Zeit Noahs, als man die Arche baute, in der wenige, nämlich acht Seelen, gerettet wurden durchs Wasser hindurch. Das ist ein Vorbild der Taufe, die jetzt auch euch rettet. Denn in ihr wird nicht der Schmutz vom Leib abgewaschen, sondern wir bitten Gott um ein gutes Gewissen, durch die Auferstehung Jesu Christi, welcher ist zur Rechten Gottes, aufgefahren gen Himmel, und es sind ihm untertan die Engel und die Gewaltigen und die Mächte''. Der Taufe geht sicherlich zuerst der Glaube voraus, die Taufe allein rettet niemanden (Markus 16,16). Nach jüdischer Überlieferung werden die Engel, die sich durch den Verkehr mit Menschenfrauen vergangen haben, zur Strafe im Inneren der Erde gefangen gehalten. Auch ihnen wird durch Christus die Möglichkeit der Vergebung angekündigt (dies gilt auch für Menschen, die vor der Menschwerdung Gottes gestorben sind). In 1. Petrus 4,6 steht: ''Denn dazu ist auch den Toten das Evangelium verkündigt, dass sie zwar nach Menschenweise gerichtet werden im Fleisch, aber nach Gottes Weise das Leben haben im Geist''. Ich glaube Gott geht ebenso wie mit den Menschen, auch mit den Engeln ganz unterschiedlich um. Ebenso wie es Kinder des Teufels gibt (1. Johannes 3,10), gibt es auch Engel des Teufels, und wie es Kinder Gottes gibt (die fehlerhaft sind) gibt es auch ''Gottessöhne'' (die ungehorsam waren) denen Gnade gewährt werden kann, solchen, die sich verführen ließen. Wer nicht verführt wurde, mit dem geht Gott auch anders um. Nichts geschah und geschieht zufällig und ohne geistlichen und praktischen Zusammenhang. Alles hat eine tiefe, heilsgeschichtliche Bedeutung - auch im Leben heutiger Christen.

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