Predigt und Glaube -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 14. Oct 2014)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4404

für den 14. Oct 2014 - Autor:

Predigt und Glaube

''So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi.''

Römer 10,17 *©*
 

Manchmal kann man einen Sachverhalt und eine Information und Feststellung sehr kompliziert und undurchschaubar vermitteln und darstellen. Oft ist das gar nicht nötig - vor allem wenn es sich um zwischenmenschliche und beziehungstechnische Dinge handelt. Da ist es nicht selten ärgerlich, wenn man mit Dingen ''zugedröhnt'' wird, die kein Licht ins Dunkle bringen. Das hat auch nicht unbedingt etwas mit Intelligenz und der Auffassungsgabe zu tun, sondern vielmehr mit Wortklauberei, Hochmut, Diplomatie, Politik und Heuchelei. Mich hat es früher in der Schule immer sehr gestört, wenn ansich klare und einfache Gegebenheiten und Ereignisse unnötig schwierig und unklar ausgedrückt und beschrieben wurden. Priorität sollte immer haben, daß es verstanden wird und man weiß was Sache ist. Manchmal wird auch so verfahren wenn es um biblische Inhalte geht. Da schreckt man die Leute eher ab, als daß man sie gewinnt und motiviert, wenn aus dem Wort Gottes ein hyroglyphenartiges, staubtrockenes Erkenntniswirrwarr gemacht wird. Auf diese Weise bleiben Menschen eher ahnungslos als gut informiert zurück. Ein Grund mag eine gewisse, unbeteiligte Distanz sein. Wenn das Herz an Wärme verliert, reagiert meist nur noch der kühle Verstand. Das ist für den Zuhörer dann manchmal schwer zu verdauen. Gottes Wort und seine Gebote sind nicht schwer (1. Johannes 5,3) - dies sagte derjenige, der als Mensch das schwerste Leben auf Erden hatte als sonst einer - Jesus Christus! Was war sein Geheimnis? ER liebte Gott und wurde geliebt - das ist alles! Aus dieser Liebe heraus fällt einem der Gehorsam des Glaubens leicht. Was wir nicht schaffen, ist kein Ergebnis des Mangels an Wissen und Information, sondern an Liebe zu Gott und den Menschen. Liebe ist nicht kompliziert! Wir Menschen machen es leider manchmal schwierig weil wir die Menschen nicht dort innerlich abholen, wo sie es am meisten ersehnen - in ihrem Herzen! Viele Menschen wissen es womöglich gar nicht, wonach sie sich wirklich sehnen und was sie tatsächlich brauchen um ein anderer Mensch zu werden. Da bewirkt dann auch die beste Information nichts, wenn die Liebe fehlt! Jesus hat dafür gebetet, daß Menschen durch unsere Worte zum Glauben kommen (Johannes 17,20).

So eine Predigt muß von Herzen kommen und findet ganz sicher nicht nur Sonntags auf der Kanzel statt. Liebe schlägt Wellen und Informationen, aus denen die Liebe hervorgeht und plausibel wird, umso mehr. Unsere Glaubensgrundlage ist das Wort Gottes in der Bibel, aber unsere Worte können auch unsere eigenen Worte sein und unsere eigene Persönlichkeit beinhalten. Dann reden wir nicht über ''den Glauben'' und ''diesen Gott'', sondern über ''meinen Glauben'' und ''meinen Jesus''. Dann wird Gnade und Vergebung und Liebe greifbar und überaus persönlich. Nur so werden wir auch gehört und ernstgenommen. Es ist klar, daß man nicht nur mit Worten predigen sollte (per Brief, Telefon oder Andachten im Internet) sondern mit den Taten (2. Korinther 10, 10-11). Gott befähigt Menschen seine Worte zu gebrauchen durch den Heiligen Geist. Darum dürfen wir im Glauben bitten! Und wenn wir den Drang und den Ruf danach haben etwas zu sagen, dann sollten wir das auch ernst nehmen und um Führung beten. Wir sollen es nicht wie Mose machen, der sich als ungeeignet ansah und auf seine ''schwere Zunge'' verwies (2. Mose 4,10). Gott hatte ihn erwählt und befähigt und ihm mit Aaron einen redegewandten Mann an die Seite gestellt. Heutzutage reden vermutlich manchmal zu viele Leute anstatt zuwenige - gerade im christlichen Bereich. Wenn es nur aus eigenem Antrieb geschieht, oder man sich selbst profilieren will, oder sich einfach selbst gerne reden hört, dann läuft etwas falsch. Manche predigen sogar während sie beten - was mich immer wieder verwundert, als ob man Gott erzählen müsste was in seinem Wort steht? Wir sollen nicht ''plappern wie die Heiden'' und durch viele Worte Gott und Menschen beindrucken wollen (Matthäus 6,7). Es kommt auf das richtige Wort zur rechten Zeit an - und vor allem auf die Gesinnung meines Herzens. Es geht um eine vertrauensvolle Hingabe die von Herzen kommt - das sollen wir vermitteln. Aus so einer Predigt kommt dann auch der Glaube und das Wort Christi wird lebendig.

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