Unglaube ist Sünde -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 14. Aug 2016)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 5074

für den 14. Aug 2016 - Autor:

Unglaube ist Sünde

''Aber jetzt gehe ich zu dem zurück, der mich gesandt hat. Doch keiner von euch fragt mich, wohin ich gehe. Stattdessen hat Traurigkeit euer Herz erfüllt. Doch glaubt mir: Es ist das Beste für euch, wenn ich fortgehe. Denn wenn ich nicht wegginge, käme der Beistand nicht zu euch. Wenn ich jedoch fortgehe, wird er kommen, denn ich werde ihn zu euch senden. Und wenn er gekommen ist, wird er die Welt überführen. Er wird den Menschen die Augen öffnen über Sünde, Gerechtigkeit und Gericht. Ihre Sünde besteht darin, dass sie nicht an mich glauben. Die Gerechtigkeit erweist sich dadurch, dass ich zum Vater gehe und ihr mich nicht mehr seht. Und das Gericht werden sie daran erkennen, dass der Fürst dieser Welt schon verurteilt ist. Ich hätte euch noch so viel zu sagen, aber ihr könnt es jetzt noch nicht tragen''.

Johannes 16, 5-12 (NeÜ) *©*
 

Jesus spricht hier von Gerechtigkeit, und dass es gut für den Menschen ist, wenn ER wieder in den Himmel zurückkehrt, woher er gekommen war. Warum ist das so? Im Grunde hatte Jesus Christus hier auf Erden nichts verloren. Aber es ging eben so einiges verloren wie wir aus der Bibel wissen (Lukas 19,10). Es ging IHM ja zuvor sehr gut im Himmel beim Vater. Wir wissen, was letztlich dazu geführt hat, daß Jesus den Himmel verlassen hat und Mensch wurde. In Philipper 2, 5-11 steht: ''Eure Einstellung soll der von Jesus Christus gleichen: Er war genauso wie Gott / und hielt es nicht gewaltsam fest, Gott gleich zu sein. Er legte alles ab / und wurde einem Sklaven gleich. / Er wurde Mensch / und alle sahen ihn auch so. Er erniedrigte sich selbst / und gehorchte Gott bis zum Tod – zum Verbrechertod am Kreuz. Darum hat Gott ihn über alles erhöht / und ihm den Namen geschenkt, / der über allen Namen steht: Denn vor dem Namen Jesus wird einmal jedes Knie gebeugt; / von allen, ob sie im Himmel sind, auf der Erde oder unter ihr. Und jeder Mund wird anerkennen: / ''Jesus Christus ist der Herr!'' / So wird Gott, der Vater, geehrt'' . Der Heilige Geist, der nur kommen konnte, wenn Jesus nicht mehr auf der Erde ist (Johannes 14, 17-18), hat zum einen die Aufgabe, die Menschen von Gottes Gerechtigkeit, seinem gerechten Gericht und der Sünde zu überzeugen. Aber vor allem ist die Anwesenheit des Heiligen Geistes ein klares Zeugnis dafür, daß Gott hier ist! Das hat die Folge, daß der Teufel verloren hat (durch das Kreuz Jesu) und Gott, trotz der Ablehnung der Welt, die Tür zur Versöhnung noch offen lässt. Gnade und Liebe sind nicht verloren gegangen, sondern immer noch die Grundfesten der Absicht des Allerhöchsten.

Gott will, was wir in 1. Timotheus 2, 4-6 lesen: ''Er will ja, dass alle Menschen gerettet werden und die Wahrheit erkennen. Denn es gibt nur einen Gott und nur einen Vermittler zwischen Gott und den Menschen: Das ist Jesus Christus, der Mensch wurde und sich selbst als Lösegeld für alle ausgeliefert hat. Damit wurde zur rechten Zeit das Zeugnis erbracht, dass Gott die Menschen retten will''. Der Heilige Geist auf Erden ist ein Beweis dafür, daß alles was die Bibel sagt, insbesondere über Jesus Christus, die reine Wahrheit ist. Darum fordert Gott die Umkehr und Buße jedes Menschen, weil man der Wahrheit einfach gehorchen muss. Zumal es ja eine wunderbare Wahrheit ist, und es einfach keinen Grund gibt ungläubig zu sein und zu bleiben, sondern letztlich nur eine unvorstellbare Dummheit. Der Geist Gottes macht auch klar, daß es ein Gericht gibt! Darum lesen wir in der Bibel auch so einiges über Hölle, Verdammnis, Qual und Verderben. Ich sage mal so: Wenn das manchen Menschen hilft an Gott zu glauben, dann sind diese ernsten Ermahnungen und Androhungen auch jedes Wort wert, das darüber in der Bibel steht - auch wenn man als Christ vielleicht selbst damit seine Schwierigkeiten haben könnte. Ob man letzten Endes aus Angst sich bekehrt, oder einen das Evangelium der Liebe Gottes überzeugt, ist (wenn das Richtige dabei heraus kommt, nämlich die Erlösung) ziemlich einerlei. Selbst der zitternde Sünder, wird einmal einsehen, daß es nur Gottes liebevolle Gnade und sein ewiges Erbarmen war, wenn wir Kinder Gottes werden durften - egal was vorher passierte und sich manches vielleicht ''anfühlte'' . Amen.

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