Herz und Gedanken -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 06. Jun 2016)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 5005

für den 06. Jun 2016 - Autor:

Herz und Gedanken

''Was aber aus dem Mund herauskommt, das kommt aus dem Herzen, und das macht den Menschen unrein. Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsches Zeugnis, Lästerung.''

Matthäus 15, 18-19 *©*
 

Behütest du dein Herz (Sprüche 4,23)? Es ist der Ausgang deines Lebens und die Initialzündung deiner Gedanken. Warum ist das so wichtig? Deine Gedanken werden nicht in deinem Kopf und Verstand erzeugt, sondern im Zentrum deiner Persönlichkeit - deinem Herzen! In einer Zeitschrift stand, daß ein erwachsener Mensch im Durchschnitt etwa 60.000 Gedanken am Tag durchläuft. Davon sind 72 Prozent flüchtige Gedanken, 25 Prozent destruktive, schädliche Gedanken und nur 3 Prozent aufbauende, hilfreiche Gedanken. Auch wenn man diese Zahlen und deren ''Messungen'' anzweifeln könnte, zeigt es dennoch eine gewisse Tendenz, die nicht so verkehrt scheint. Meine Gedanken sind gewissermaßen das Organ meiner denkenden Auffassungen in meinem Bewusstsein. Meine Gedanken handeln quasi immer vor der Tat und erhalten dadurch eine nicht unerhebliche Brisanz und Verantwortung. Was ich ansehe und womit ich mich mit meinen Sinne beschäftige, das verändert mich entsprechend. Darum die Frage: ''Behütest du dein Herz''? Unser Gehirn ist ein Wunder der Schöpfung und hat darum für uns auch eine große Verantwortung. Hier einige interessante Zahlen und Fakten: Es wiegt nur 1500 Gramm, benötigt aber 20 Prozent des Blutes in unserem Körper, es besteht aus 10.000 Millionen Nervenzellen, seine sensorischen Fähigkeiten beinhalten die Verarbeitung von 20 Millionen Bit (Binary Digi T) in einer Sekunde - da kann kein Computer mithalten! Wie nutzen wir dieses Geschenk Gottes? Was beeinflusst uns wirklich? Es sind nicht die Ereignisse an sich, sondern wie wir die Ereignisse sehen - unsere Sicht der Dinge beeinflussen unser Denken. Wenn wir uns nun immer viele Sorgen machen und uns ängstlich verhalten, vergiftet das unser Denken und letztlich unser Glaubensleben. Jesus sagte: ''Darum sage ich euch: Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib...'' (Matthäus 6,25). Wir sollen uns nicht von Situationen abhängig machen, sondern verheißungsorientiert denken und glauben. Gedanken an die Gnade und Liebe Gottes wirken Wunder und verändern uns (Hebräer 12,15)! Wir sind unseren Gedanken keinesfalls ausgeliefert, sondern können sie steuern und in bestimmte Richtungen lenken (2. Korinther 10,15).

In der Bibel stehen 3600 Verheissungen - das sind jeden Tag des Jahres zehn Verheissungen! Erforsche deine Beweggründe, suche das Gute und ziehe das Beste in Erwägung (Philipper 4,8). Der Teufel kann unsere Gedanken nicht lesen aber durchaus erahnen aufgrund unseres Verhaltens und seiner Kenntnis der menschlichen Natur. Je mehr wir aber lernen weniger auf uns selbst sondern auf Gott zu schauen, desto unergründlicher werden wir für den Feind. Bei Hiob hat sich der Teufel auch gründlich geirrt (Hiob 1,11)! Glauben und Vertrauen, unabhängig von Umständen, hilft uns ungemein alles Falsche, Negative und Böse zu erkennen (2. Korinther 2, 10-11). Alles auf der Grundlage der Vergebung - der einzigen Antwort gegen die Angriffe des Teufels und unserer Selbstanklage. Kannst du vergeben? Was hilft mir konkret meine Gedanken gottgefällig zu beeinflussen? 1.) Das Wort Gottes in der Bibel (Hebräer 4,12), 2.) Der Heilige Geist (Johannes 16,8) als Verbündeter in allen meinen Sinnen und darüber hinaus, 3.) Gottes Friede (Philipper 4,7) der über jeden Verstand geht und unsere Herzen und Sinne in Jesus Christus bewahrt. Wir müssen nicht für alles offen sein - vor allem nicht, wenn es der Seele schadet. Seien wir nicht fahrlässig und gleichgültig, sondern lassen wir Herz und Gedanken den Frieden suchen und finden, der uns wertvoll macht vor Gott und Menschen. In Jeremia 29, 11-14 steht: ''Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe das Ende, des ihr wartet. Und ihr werdet mich anrufen und hingehen und mich bitten und ich will euch erhören. Ihr werdet mich suchen und finden; denn wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR...''. Amen.

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Diese Andacht gibt es auch in Englisch: Heart and thoughts


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