Die Zehn Erlaubnisse -|- Andacht von Joseph Gehr (Daily-Message-Archiv, 06. Oct 2015)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4761

für den 06. Oct 2015 - Autor:

Die Zehn Erlaubnisse

Ich bin Jahwe, dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus. Du sollst neben mir keine anderen Götter haben. Du sollst dir kein Gottesbild machen und keine Dar-stellung von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde. Du sollst dich nicht vor anderen Göttern niederwerfen und dich nicht verpflichten, ih-nen zu dienen. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott: Bei denen, die mir Feind sind, verfolge ich die Schuld der Väter an den Söhnen, an der dritten und vierten Gene-ration; bei denen, die mich lieben und auf meine Gebote achten, erweise ich Tausenden meine Huld. Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr lässt den nicht ungestraft, der seinen Namen missbraucht. Gedenke des Sabbats: Halte ihn heilig! Sechs Tage darfst du schaffen und jede Arbeit tun. Der siebte Tag ist ein Ruhetag, dem Herrn, deinem Gott, geweiht. An ihm darfst du keine Arbeit tun: du, dein Sohn und deine Tochter, dein Sklave und deine Sklavin, dein Vieh und der Fremde, der in deinen Stadtbereichen Wohnrecht hat. Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel, Erde und Meer gemacht und alles, was dazugehört; am siebten Tag ruhte er. Darum hat der Herr den Sabbattag gesegnet und ihn für heilig erklärt. Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit du lange lebst in dem Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt. Du sollst nicht morden. Du sollst nicht die Ehe brechen. Du sollst nicht stehlen. Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen. Du sollst nicht nach dem Haus deines Nächsten verlangen. Du sollst nicht nach der Frau deines Nächsten verlangen, nach seinem Sklaven oder seiner Sklavin, seinem Rind oder seinem Esel oder nach irgendetwas, das deinem Nächsten gehört.

Exodus 20,2-17 *©*
 

Wer kennt sie nicht, die Zehn Gebote? Der eine findet sie gut, der andere revoltiert dagegen, dass es immer wieder heißt: du sollst …., du sollst nicht. Zugegeben, diesen mahnend erhobenen Zeigefinger habe ich auch nicht so gerne. Und deshalb möchte ich euch heute die Zehn Gebote einmal anders formuliert vorstellen:
1 Du darfst den Gott Israels und den Gott Jesu Christi durchaus als einzigen Gott anbeten. Du musst nicht anderen Göttern oder Ersatzideologien hinterherlaufen.
2 Es ist dir gestattet den Namen Gottes zu ehren und zu schätzen. Du brauchst nicht tatenlos zuzusehen, wenn er durch den Dreck gezogen wird.
3 Niemand verbietet dir, den Sonntag zu achten. Halte ihn von Arbeit frei und fülle ihn mit Entspannung und Besinnung. Nimm dir Zeit für Gott und diejenigen, die du gern hast.
4 Was spricht eigentlich dagegen, Vater und Mutter zu respektieren? Selbst wenn du anderer Meinung bist als sie, brichst du dir keinen Zacken aus der Krone, wenn du sie achtest. Immerhin haben sie dich gezeugt und erzogen.
5 Du bist eingeladen, Leben zu erhalten und zu schützen. Auf Mord und Totschlag zu verzichten und dem Leben zu dienen, zeichnet wahre Größe aus.
6 Es ist nicht verboten, Gelegenheiten zum Ehebruch zu vermeiden, oder ihnen aus dem Weg zu gehen. Warum solltest du dich in andere Partnerbeziehungen einmischen? Kümmere dich um deine eigene Ehe und Familie und pflege sie, so gut du kannst!
7 Wer sagt, dass Stehlen ein Kavaliersdelikt oder Volkssport ist? Du darfst beruhigt sein, wenn du dich nicht an fremdem Eigentum vergreifst. Schließlich willst du auch nicht, dass andere das entwenden, was dir wichtig ist.
8 Dir ist erlaubt, die Wahrheit zu sagen. Vertrauen und Harmonie können nämlich nur gedeihen, wenn keiner dem anderen etwas vormacht.
9 Niemand zwingt dich, nach der Frau deines Kollegen bzw. dem Mann deiner Nachbarin zu verlangen. Partnertausch mag der eine oder andere zwar für chic halten. Du darfst dich aber anders entscheiden. Und das ist keineswegs anrüchig oder gar altmodisch.
10 Wozu ständig vom Hab und Gut anderer träumen? Du darfst mit dem zufrieden sein, was du dir selbst erarbeitet oder was man dir schenkt. Neid hat noch keinem gut getan.

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Diese Andacht gibt es auch in Englisch: The Ten Concessions

Diese Andacht gibt es auch in Afrikaans: Die Tien Vergunnings


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