Freude in Gott (Erster Teil) -|- Andacht von Joseph Gehr (Daily-Message-Archiv, 14. Sep 2015)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4739

für den 14. Sep 2015 - Autor:

Freude in Gott (Erster Teil)

Weil ich solches höre, bebt mein Leib, meine Lippen zittern von dem Geschrei. Fäulnis fährt in meine Gebeine, und meine Knie beben. Aber ich will harren auf die Zeit der Trübsal, dass sie heraufziehe über das Volk, das uns angreift. Da wird der Feigenbaum nicht grünen, und es wird kein Gewächs sein an den Weinstöcken. Der Ertrag des Ölbaums bleibt aus, und die Äcker bringen keine Nahrung; Schafe werden aus den Hürden gerissen, und in den Ställen werden keine Rinder sein. Aber ich will mich freuen des Herrn und fröhlich sein in Gott, meinem Heil.

Habakuk 3,16-19 *©*
 

Das Verlangen nach Freude und Glück ist ein grundlegender Wunsch aller Menschen. Tatsächlich brauchen alle Menschen Freude im Leben, durch die wir Motivation und Kraft erhalten. Darum suchen alle bewusst oder unbewusst irgendwie nach Freude. Die einen suchen Freude durch Erfolg in Studium und Beruf oder in ihrem Hobby, die anderen suchen Freude durch den Besitz bestimmter Dinge, durch Unterhaltung und Erlebnisse in der Freizeit und durch die Beziehung zu anderen Menschen. Aber die Freude, die wir durch solche Dinge finden, stellt sich oft nicht so ein, wie wir es erwartet haben, vor allem vergeht sie schnell, wenn das Alltagsleben wieder beginnt. Wenn außerdem ernste Probleme in unserem Leben auftreten, ist es oft schier unmöglich, Freude zu empfinden, weil unser Denken und Fühlen von den Problemen überschattet wird. Wo können wir dann wahre bleibende Freude? Beim Propheten Habakuk erfahren wir, wie Habakuk sich freuen und von Herzen fröhlich sein konnte, selbst als er mit schweren Bedrängnissen konfrontiert war.
Vers 16 beginnt mit den Worten „Weil ich solches höre …“
Ja, was hat er denn gehört? Gott hatte angekündigt, dass er das Volk Israel richten würde, indem die Babylonier das Land erobern würden. Habakuk war klar, dass die Eroberung durch die Babylonier das Volk Israel sehr hart treffen würde. Sie würden so rücksichtslos das Land verwüsten, dass es für sein Volk buchstäblich nichts mehr zu essen geben würde.
Wie ging es Habakuk, als er das hörte? Habakuk war tief erschüttert - so sehr, dass er körperliche Beschwerden hatte. Seine Lippen und sein ganzer Körper zitterten; seine Knie waren weich, und er hatte das Gefühl, dass seine Knochen in seinem Körper verfaulen.
Ja, angesichts schwerer Leiden verlieren die meisten Menschen ihre Freude. Viele hadern mit ihrem „Schicksal“, viele geraten in Sorge, Selbstmitleid und Verzweiflung. Doch obwohl Habakuk über das bevorstehende Gericht betroffen war, konnte er ganz anders damit umgehen. Er versank weder in Furcht noch in Bitterkeit, sondern traf eine bemerkenswerte Glaubensentscheidung: „Aber ich will mich freuen des Herrn und fröhlich sein in Gott, meinem Heil.“ Trotz der bevorstehenden Leiden beschloss Habakuk, sich zu freuen. Er freute sich über Gott, der die Quelle seiner Freude war. Ja, Habakuk hatte gelernt, sich in allen Situationen im Herrn zu freuen und fröhlich in ihm zu sein.
Eigentlich möchte doch jeder sich jederzeit freuen können. Ist das möglich? Ist das für einen gläubigen Menschen richtig? In unserer Zeit wird in Werbung, Musik und Filmen der Eindruck erweckt, dass es in der Welt Freude gäbe, ja, dass sogar Sünde ein Weg sei, um Freude zu erleben. Im Umkehrschluss wird uns suggeriert, dass Gott, Religion und Glaube durch und durch ernst und freudlos sei.
Welche Bedeutung aber hat die Freude für uns Menschen nach der Bibel? Wir lesen gleich am Anfang in 1.Mose 2, dass Gott den Garten Eden mit vielen Dingen ausgestattet hat, die dem Menschen Freude bereiten sollten, zum Beispiel gab es dort allerlei Bäume mit Früchten, die verlockend anzusehen und gut zu essen waren, es gab auch Gold und Edelsteine im Garten, die keinen praktischen Nutzen für den Menschen hatten, sondern dazu geeignet waren, ihn zu erfreuen. Freude zu haben ist demnach ein Bedürfnis, das Gott in den Menschen gelegt hat und das Gott selbst auch stillen will. Geben wir ihm die Gelegenheit, uns mit wahrer, echter, unvergänglicher Freude zu erfüllen?

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