Zeugnis des Geistes -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 15. Aug 2015)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4709

für den 15. Aug 2015 - Autor:

Zeugnis des Geistes

''Denn alle, die durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes. Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, daß ihr euch wiederum fürchten müßtet, sondern ihr habt den Geist der Sohnschaft empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater! Der Geist selbst gibt Zeugnis zusammen mit unserem Geist, daß wir Gottes Kinder sind''

Römer 8, 14-16 *©*
 

Wo stehen wir? Woher wissen wir daß wir Kinder Gottes sind? Woher weiß ich, was da in Zukunft auf mich zukommt? Wenn wir solche Fragen eher ängstlich in unserer Seele bewegen, fehlt uns wohl noch die Klarheit, Ruhe und Zuversicht. Angst ist ein schlechter Berater, und wer sich tatsächlich fragt, ob er mit schlotternden Knien oder in froher Erwartung nach oben schauen darf, muss sich vor allem mit dem beschäftigen, was das Evangelium bewirkt hat, und was ihm Jesus Christus persönlich geworden ist. Daran hängt letztlich und endgültig alles - IHN zu erkennen! In 1. Johannes 4,18 steht: ''Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus, denn die Furcht hat mit Strafe zu tun; wer sich nun fürchtet, ist nicht vollkommen geworden in der Liebe''. Wenn wir also nicht mit Strafe rechnen, weil wir an die Rechtfertigung vor Gott durch das Blut Jesu Christi glauben, dann sind wir frei und können Gott als unseren Vater und nicht unseren Richter wahrnehmen und uns auf die Wiederkunft Jesu auch freuen und das Leben hier ertragen. Jesus hat seinerzeit auch Petrus anhand seiner eigenen Antwort auf Jesu Frage, wer er denn glaube, daß er sei, erwidert, daß so eine Erkenntnis nicht aus einem selbst kommen kann, sondern von oben offenbart ist. Auch daran, daß wir innerlich durch den Heiligen Geist erkennen, daß Jesus der ins Fleisch gekommene Gott ist (Gottes Sohn) können wir unsere Auserwählung festmachen und im Glauben annehmen. Den Text dazu finden wir in Matthäus 16, 15-17: ''Da spricht er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes! Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Glückselig bist du, Simon, Sohn des Jona; denn Fleisch und Blut hat dir das nicht geoffenbart, sondern mein Vater im Himmel!'' Es war nicht die Intelligenz des Petrus oder das Ergebnis seiner logischen Recherchen, daß er so klar eine Definition von Jesus Christus geben konnte. Rein äußerlich war er nur ein einfacher Mann mittleren Alters. Es wurde ihm offenbart, wer da vor ihm stand.

Was er mit seinem Mund ausgesprochen hatte, war letztlich also ein Bekenntnis seines geschenkten Glaubens, obwohl er zum damaligen Zeitpunkt noch nicht wusste, was noch alles geschehen sollte. Dabei denke ich zuerst an den Tod und die Auferstehung Jesu auf Golgatha, aber auch an die dreimalige Verleugnung von Petrus diesen Jesus überhaupt zu kennen. Das änderte nichts daran, daß er Jesus als den Messias Israels und als Sohn Gottes wahrgenommen hatte. Dies hat sich nach diesen notwendigen Vorfällen nur noch mehr in seine Seele vertieft. Petrus verstand dann mit der Zeit auch, daß man Kind Gottes nicht durch eine fleischliche Geburt wird (wie manche Israeliten bis zum heutigen Tag glauben) sondern durch eine geistliche Neugeburt. Entsprechend schreibt Paulus auch in Römer 9,8: ''Nicht die Kinder des Fleisches sind Kinder Gottes, sondern die Kinder der Verheißung werden als Same gerechnet''. Es ist also Gottes Entscheidung und sein souveräner Wille (die Verheißung) wem er diese ewige Wahrheit der Menschwerdung Gottes in Jesus Christus offenbart. In Römer 10, 9-11 lesen wir: ''Denn wenn du mit deinem Mund Jesus als den Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, daß Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet. Denn mit dem Herzen glaubt man, um gerecht zu werden, und mit dem Mund bekennt man, um gerettet zu werden; denn die Schrift spricht: »Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden!«''. Jesus erkennen, heisst ein Kind Gottes zu sein. Viele Menschen nehmen den Namen des Sohnes Gottes in den Mund, aber ob das mehr ist als nur ein Lippenbekenntnis oder eine religiöse Floskel, muss sich in dem zeigen, wie man seinen Glauben in der Praxis lebt (Jakobus 2,26). In 1. Johannes 3,1 lesen wir, daß Jesus erkennen auch gleichbedeutend damit ist, die Liebe Gottes zu erkennen: ''Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, daß wir Kinder Gottes heißen sollen! Darum erkennt uns die Welt nicht, weil sie Ihn nicht erkannt hat''.

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Diese Andacht gibt es auch in Englisch: Testimony of the Holy Spirit


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