Vertrauen braucht Liebe -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 20. Jan 2015)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4502

für den 20. Jan 2015 - Autor:

Vertrauen braucht Liebe

''Da wurden Kinder zu ihm gebracht, damit er die Hände auf sie legte und betete. Die Jünger aber fuhren sie an. Aber Jesus sprach: Lasset die Kinder und wehret ihnen nicht, zu mir zu kommen; denn solchen gehört das Himmelreich. Und er legte die Hände auf sie und zog von dort weiter''.

Matthäus 19, 13-15 *©*
 

Diese Begebenheit war nicht nur für die damaligen Jünger eine sehr lehrreiche Erfahrung gewesen. Auch uns (als Christen) kann das viel sagen, wie Jesus hier mit den Kindern umgegangen ist und wie er, im Gegensatz zu den Jüngern, auf sie reagierte. Wie oft haben wir doch die Einstellung und Sichtweise, daß Kinder sowieso nicht wissen was sie wirklich wollen und was gut für sie ist? Denken wir nicht auch in der Kategorie: Wenn Erwachsene sich unterhalten, haben Kinder erstmal Sendepause!? In dieser biblischen Erzählung geht es gewiss nicht um Erziehungsfragen oder fehlenden Respekt. Es ist doch nicht selten gerade unser Stolz und unsere eingebildete Erhabenheit (gerade Kindern gegenüber) die uns daran hindern uns wirklich vor Gott zu demütigen (1. Petrus 5,6). In Matthäus 18, 2-5 sagt Jesus: ''Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen. Wer nun sich selbst erniedrigt und wird wie dies Kind, der ist der Größte im Himmelreich. Und wer ein solches Kind aufnimmt in meinem Namen, der nimmt mich auf''. Es geht hier also, und in erster Linie, nicht um irgendeinen frommen Verhaltenskodex, sondern um eine lebendige Beziehung zwischen Mensch und Gott, zwischen dir und Jesus Christus. Ein Kind ist Gott gegenüber niemals naiv (Definition: ''fehlende und notwendige Einsicht für die eigenen Handlungen'') sondern es wird durch Liebe und Vertrauen geleitet und nicht zuletzt für das Leben geprägt. Liebe braucht Vertrauen (und wer vertraut kann auch lieben) und keine Logik. Ein Kind hinterfragt nichts kritisch, wenn es spürt geliebt, versorgt und angenommen zu sein. Von daher waren nur die Jünger naiv, die in ihrer vernunftgesteuerten Rationalität aggressiv auf die kleinen Kinder reagierten.

Was tat Jesus? Er ärgerte sich über die Jünger und herzte die Kinder (Markus 10,14). Fühlen wir uns eher schmerzlich berührt, wenn uns ein anderer vormacht, wie man richtig reagiert und antwortet, oder ärgern wir uns noch mehr, weil wir in unserem Stolz verletzt sind und dann vor den Kindern dumm dastehen könnten? Gibt es solche Momente nicht auch in der Familie, wenn sich die Eltern nicht einig sind, wie sie auf die Kinder in manchen Augenblicken reagieren sollten? Hast du dich schon mal bei einem Kind entschuldigt? Wir sollen sicherlich nicht stets allem drängen und wünschen der Kinder nachgeben und zu allem ja und Amen sagen, aber es bedeutet, im Hinblick auf unseren Glauben, daß wir manchmal weniger denken und mehr fühlen dürfen und weniger fleischlich, sondern mehr geistlich uns verhalten sollten. Geistlichkeit hat mit Liebe zu tun! Kinder sind viel eher gehorsam und dankbar, wenn sie ernst genommen werden und einfach Kind sein dürfen. Und das ohne ständig Angst haben zu müssen, angeschrien und beschimpft zu werden, weil ihre Bedürfnisse gerade unpassend sind oder die Erwachsenen meinen, daß Gott sich nicht mit Kinderkram abgibt. Aber genau das ist es, was der HERR tut - jeden Tag...! Gott will uns auf den Glauben des Herzens bezogen, als Kinder, nicht als Erwachsene. Wenn Jesus sagt: ''Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht...'', dann drückt das auch aus, daß Gott will, daß wir wissen und verstehen, allein in IHM unseren liebenden Versorger und Erlöser zu haben. Die Tür zu Gottes Herz ist solchen Glaubenden immer offen, egal womit der HERR gerade beschäftigt ist, oder wie andere Christen darauf reagieren.

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