Erweckung -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 21. Jan 2015)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4503

für den 21. Jan 2015 - Autor:

Erweckung

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt; dass, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt.

Joh. 13,34 *©*
 

Unter Erweckung verstehen wir u.a. ein übernatürliches Eingreifen Gottes, unter dessen Einfluss sich Menschen in großer Zahl Jesus durch Buße. Aus kirchengeschichtlicher Sicht sind mit Erweckungen auch eine starke Betonung des Gebets und übernatürliche Wirkungen des heiligen Geistes durchWunder verbunden. Der Begriff ''Erweckung'' steht nicht in der Bibel, aber die Bibel kennt Erweckung. Das Tätigkeitswort ''erwecken'' finden wir bei der Auferstehung aus den Toten! Wenn wir erwarten, dass uns Gott irgendwann eine Erweckung schenken wird und wir uns nur zurücklehnen und abwarten können, dann irren wir. Manche steigern sich so sehr in die Erwartung einer Erweckung, aber es passiert nichts und der Sturz der Ernüchterung ist tief. Einige haben dies vielleicht schon erfahren. Dann kann Erweckung auch gefährlich werden.Erweckung soll kommen, aber da ist auch die Warnung vor einer übersteigerten Erweckungserwartung. Gott hat uns nie zur ''Erweckung'' aufgefordert.

Die Bibel kennt ''Erweckungen''. In Nehemia, Kapitel 8 finden wir eine Erweckung unter dem Volk von Jerusalem; so auch der Pfingsttag in Apostelgeschichte 2. Gott wird eingegriffen und wir dürfen und sollen es erwarten. Er gab uns in dem Zusammenhang ein ganz anderes Gebot:
»Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt; dass, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt.« (Joh. 13,34) »Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, gleichwie ich euch geliebt habe.Das gebiete ich euch, dass ihr einander liebt.« (Joh. 15,12.17) »Denn das ganze Gesetz wird in einem Wort erfüllt, in dem: ''Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.''« (Gal. 5,14)

Wenn wir mit dem Eifer, mit dem wir uns für Erweckung bemühen, diesen Auftrag von Jesus folgen und praktisch umzusetzen, dann wäre Erweckung gut möglich. Was bedeutet es, einander zu lieben, wie es dieses Gebot von uns fordert?
1. Liebe hat im biblischen Sinn weniger mit dem Gefühl als viel mehr mit einer willentlichen Entscheidung zu tun. Gibt man ein Herz weiter, so kann dies eine willentliche Entscheidung sein, um dem andern zu zeigen: Ich mag dich. Das Gefühl ist weniger dabei. Es kann sein, dass der Empfänger des Herzens gute und positive Gefühle erlebt hat, als er eure Herzen bekam. Biblische Liebe ist zuerst eine willentliche Entscheidung und nicht ein Gefühl! Das Gebot, einander zu lieben, hat also nichts damit zu tun, ob und was wir füreinander empfinden. Wir sind herausgefordert, uns füreinander zu entscheiden.

2. Es geht nicht darum, ob der andere unsere Liebe verdient hat. Wir sollen den anderen einfach deswegen lieben, weil er ein von Gott geliebter und gewollter Mensch ist. Du möchtest auch angenommen sein. Dann gilt: »Und wie ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, tut auch ihr ihnen gleicherweise.« (Luk. 6:31) Gott liebt den andern bedingungslos, warum stellen wir dann oft Bedingungen?

3. Wir müssen uns nicht dafür anstrengen, um den andern ''lieben'' zu können. »Denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den heiligen Geist, welcher uns gegeben worden ist.« (Römer 5,5) Gott gibt uns keine Aufgabe, die wir mit unserer eigenen Kraft nicht erfüllen könnten. Deshalb müssen wir uns nicht abmühen, Liebe zu empfinden. Der heilige Geist macht unsere Herzen bereit dafür. Wasser fließt ohne viel Mühe, wenn ich den Hahn aufdrehe. Der Wasserhahn kann klemmen und wir brauchen einen Fachmann. Das kann auch auf den Liebeshahn in deinem Herzen zutreffen. Sollte dieser bei Dir klemmen, dann brauchst Du Hilfe (Seelsorger; Gebet zu Gott), der mit dir das Problem behebt.
»Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, gleichwie ich euch geliebt habe.« (Joh. 15,12) Die Erfüllung dieses Gebots wird Erweckung unter uns fördern und bewahrt uns davor, eine falsche Perspektive und damit falsche Erwartungen zu entwickeln.

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