Jericho im Alltag -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 21. Jul 2014)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4319

für den 21. Jul 2014 - Autor:

Jericho im Alltag

''Jericho aber war verschlossen und verwahrt vor den Israeliten, sodass niemand heraus- oder hineinkommen konnte. Aber der HERR sprach zu Josua: Sieh, ich habe Jericho samt seinem König und seinen Kriegsleuten in deine Hand gegeben. Lass alle Kriegsmänner rings um die Stadt herumgehen einmal und tu so sechs Tage lang. Und lass sieben Priester sieben Posaunen tragen vor der Lade her, und am siebenten Tage zieht siebenmal um die Stadt und lass die Priester die Posaunen blasen''.

Josua 6, 1-4 *©*
 

Auch in unserem Leben gab und gibt es sicherlich Dinge, an die wir nicht so richtig heran kommen und die, wie die damalige Stadt Jericho verschlossen und uneinnehmbar erscheint. Das können offene Fragen zur Zukunft sein, oder auch konkrete Nöte und Sackgassen, die wir in unserem Leben und Alltag wahrnehmen. Josua war ein Feldherr. Er war es gewohnt die Dinge in die Hand zu nehmen und im herkömmlichen Sinne auch zu kämpfen. Hier stand er und das Volk vor einem großen Problem. Jericho war stark befestigt und lag 270 Meter unter dem Meeresspiegel. Sie hatten sich aus Angst vor den Israelis verbarrikadiert, weil sie auch wussten, daß sie auf fremdem Territorium sich befanden und ihr Lebensstil auch zu wünschen übrig ließ. Vielleicht gibt es auch bei uns hartnäckige Sünden und schlechte Verhaltensweisen, die sich vor dem Zugriff eines entschlossenen Christen und dem Wirken des Heiligen Geistes entziehen will - immer wieder. Josua wusste, daß Gott mit ihm war. Das war letztlich auch der Schlüssel zum Sieg. Menschlich gesehen war eine Erstürmung der Stadt aussichtslos. Das haben die Israelis spätestens dann bemerkt, als sie siebenmal die Stadt umrundeten und dabei immer wieder die starke Befestigung sahen und die Unmöglichkeit einer militärischen Eroberung einsehen mussten. Geht es uns nicht auch manchmal so, wenn wir immer wieder unsere Nöte und Probleme sehen mit denen wir zu kämpfen haben. Kennen wir da nicht auch jedes Detail der Sorgen und haben alle Lösungsstrategien durchdacht und analysiert, in die Praxis umgesetzt und doch nichts Entscheidenes erreicht und verändert? Das kann sehr frustrierend sein. Aber mitunter müssen wir einsehen, daß wir es alleine definitiv nicht schaffen. Gut möglich daß das Volk das ebenso empfunden hat bei der Umrundung der Stadt. Vielleicht fragten sie sich auch, was das überhaupt soll? Eines wurde dabei deutlich: Ohne Gott geht nichts!

Und manchmal mutet es uns Gott auch zu, unsere eigenen Mauern so gut zu erkennen, daß wir einerseits unsere Unfähigkeit und Schwachheit wahrnehmen, nämlich das Problem nicht zu lösen zu können, und anderserseits lernen wirklich auf Gott zu vertrauen - mit allem was wir sind und haben. In Hebräer 11,30 wird dieser letztliche Sieg allein damit begründet, um was es letztlich immer geht, wenn wir Christen sind: ''Durch den Glauben fielen die Mauern Jerichos, als Israel sieben Tage um sie herumgezogen war''. Wenn wir also manchmal meinen es geht nicht weiter und wir kreisen nur immer wieder um die Probleme ohne eine offene Tür zu finden durch die wir gehen können, haben wir vielleicht noch nicht gelernt so zu glauben und Gott so zu vertrauen, daß sich etwas grundlegend verändert. Dann sind wir womöglich noch nicht wirklich in mancher Angelegenheit unseres Lebens zur Ruhe in Gott gekommen. Dann sollten wir trotzdem die Füße still halten und Geduld haben zur rechtzeitigen Hilfe. Sie wird kommen. Vielleicht nicht immer zu dem Zeitpunkt den wir für richtig halten und auch nicht immer in der Art und Weise, wie wir uns das vorstellen. Gottes Gedanken sind nicht unsere Gedanken. Geduldig sein zu müssen macht uns nervös. Auf Gott zu vertrauen ist keine Tatenlosigkeit, sondern geistliche Arbeit mit allen Sinnen die wir haben. Und wenn dann Mauern fallen, kann das bedeuten, daß die Arbeit auch erst richtig los geht. Manchmal gibt es der HERR den Seinen aber auch im Schlaf (Psalm 127,2). Wie auch immer: Gott bringt den Sieg! So wie wir durch den Glauben die Vergebung der Sünden aus Gnade erhalten haben, wird Gott uns auch im Leben durch den Glauben den Sieg schenken - früher oder später. Das dürfen wir in der Praxis der Nachfolge täglich neu lernen. In Psalm 69,14 steht: ''Ich aber bete zu dir, HERR, zur Zeit der Gnade; Gott, nach deiner großen Güte erhöre mich mit deiner treuen Hilfe''. Amen.

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