Sich selbst verleugnen Teil 2 -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 15. May 2014)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4252

für den 15. May 2014 - Autor:

Sich selbst verleugnen Teil 2

»Wenn jemand mir nachkommen will, verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf und folge mir nach. Denn wer sein Leben erretten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der wird es erretten.«

Markus.8:34.35 *©*
 

»Denn die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend allen Menschen, und erzieht uns, damit wir die Gottlosigkeit und die weltlichen Lüste verleugnen und besonnen und gerecht und gottesfürchtig leben in dem jetzigen Zeitlauf.« (Titus 2:11.12 ) Danach werden wir aufgefordert, eine Verleugnung zu vollziehen. Jetzt bezieht sie sich auf die Gottlosigkeit. Wir wollen in eigener Kraft leben und die weltlichen Lüste genießen. Gott passt da nicht rein. Das ist nur dann möglich, weil wir zuvor die Gnade Gottes erfahren haben, wir eigentlich wissen was angesagt ist und uns jetzt im Grunde erzieht. Selbstverleugnung unter der Androhung von Züchtigung ist eine Sache, die dem Charakter keine positive Entwicklung verheißt. Die Bibel sagt, dass es Gottes Art ist, uns nicht mit Strafe, sondern mit Gnade zu erziehen. Aus der Erfahrung des Begnadigtseins und dem ständigen Geben von weiterer Gnade, durch die die Schuld erlassen wird, sollen wir das alte Denken und die weltlichen Lüste verleugnen. Verleugnung meint, dass wir die Lüste nicht zur Kenntnis nehmen und ihnen keine Beachtung geben sollen, quasi bewusst übersehen. Verleugnung ist etwas anderes als bekämpfen.

»Brüder, ich denke von mir selbst nicht, es ergriffen zu haben; eines aber tue ich: Ich vergesse, was dahinten, strecke mich aber aus nach dem, was vorne ist.« (Philipper 3:13 ) Paulus empfiehlt, aktiv und gewollt zu vergessen, was hinter uns liegt. Das Alte sagt uns nichts mehr, es ist vergangen. Was man vergisst, ist nicht im aktiven Bewusstsein. Genauso sollten wir mit dem alten Leben umgehen, das immer noch in unsere Gegenwart hineinreden möchte.

»Jesus aber sprach zu ihm: Niemand, der seine Hand an den Pflug gelegt hat und zurückblickt, ist tauglich für das Reich Gottes.« (Lukas 9:62 ) Wir sollen die Sünden der Vergangenheit nicht einfach zudecken. Sünde muss bekannt werden, dann findet sie Vergebung. Gemeint: Wir dürfen uns nicht mit unserem alten Wesen immer wieder beschäftigen. Jesus fordert auf, sich willentlich abzuwenden von der Vergangenheit und nach vorne zu schauen. Das Vergangene ist nicht mehr existent, ich vergesse sie und jage dem nach, was vor mir liegt. Es tut nicht gut, immer wieder die Gedanken des alten Lebens aufzugreifen und aufarbeiten zu wollen. Damit verbarrikadieren wir den Weg zu einem erfüllten Leben im Geist! Dadurch werden wir immer tiefer verwickelt in die Denkweise des alten Lebens, das durch Jesus gestorben ist, aber durch unseren Ungehorsam am Leben erhalten wird. Ich sage nichts gegen Seelsorge, aber ich in manchen Fällen / Bereichen betreiben wir Wiederbelebungsversuche des alten Menschen.

Wie nehmen die Zwänge (Rauchen, Völlerei, Rebellion, Jähzorn, Gehässigkeit...) ohne Anstrengung in unserem Leben ein Ende? Mögliche Antwort: Es reicht nicht aus, zu wissen, dass Jesus diesen Kampf für uns gewann. Wir müssen uns mit den biblischen Aussagen beschäftigen, sie annehmen, so dass das Denken und Bewußtsein von der Gewissheit und Überzeugung gefüllt ist.

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