Wunder, Verleugnung, Annahme -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 08. Apr 2014)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4215

für den 08. Apr 2014 - Autor:

Wunder, Verleugnung, Annahme

''Als aber die Hohenpriester und Schriftgelehrten die Wunder sahen, die er tat, und die Kinder, die im Tempel schrien: Hosianna dem Sohn Davids!, entrüsteten sie sich''.

Matthäus 21,15 *©*
 

Warum hat Jesus Christus Wunder getan? Der Mensch ist in mancherlei Hinsicht sehr einfach konstruiert und leicht zu beeinflussen. Wäre es darum gegangen den Menschen Gottes ganze Macht zu zeigen, was wäre wohl übrig geblieben vom stolzen Menschengeschlecht? Ein jammernder Haufen erschrockener Menschlein, denen vor Angst die Knie schlottern. Übertreibe ich etwa? Jesus ging es um den Glauben. Er wollte, daß ihn die Leute ernst nehmen und ihm Aufmerksamkeit schenken. Leider ist es wohl meist nicht anders möglich unter den Menschen zu wirken, indem man mit Kanonen auf Spatzen schießt. Aber Gott hat nicht viel Wert darauf gelegt in die Schlagzeilen zu kommen. Vielmehr ging es ihm um ein ewiges Vorhaben welches seinen Ursprung schon vor Grundlegung der Welt in Gott selbst hatte. Jesus tat was nötig war und keine seiner Handlungen und Worte waren leeres Gerede. Was Gott sich vorgenommen hat, und was er dann letztendlich auch getan hat, ist für uns darum getan, damit wir es nicht vor allem mit vielen Worten kommentieren, sondern von Herzen glauben. Wer seinen Verstand vor die Liebe setzt, wird auch immer nur den Verstand der Menschen ansprechen. Der Glaube hat auch nicht als Vorbedingung das volle Verständnis gesetzt. Vielmehr ist es das Vertrauen und der Glaube an das Gute und Beste in der Person Jesu Christi. Die innere Gewißheit und Freude sowie das Verständnis sind dann nur logische Konsequenzen, die nicht mehr schwer fallen. Die Früchte kommen automatisch wenn die eigenen Wurzeln des Glaubens auf dem Boden der vollkommenen Erlösung stehen. Ich glaube an diesen gnädigen Gott. Und wenn mein Fleisch und/oder andere Menschen mir das Leben manchmal schwer machen wollen, dann hindert mich das nicht daran mein Leben und meine momentane Lebenssituation aus Gottes Hand zu nehmen und über den Dingen zu stehen. Ich kann mich, trotz mancher Fehler und Schwächen, selbst darum annehmen und ertragen, weil Gott es so will und dafür die Voraussetzungen geschaffen hat.

Er will, daß ich mich verleugne um des Evangeliums willen! Der Psychiater würde sagen, daß es sich hierbei um eine chronische Verdrängung handelt und in einer gespaltenen Persönlichkeit enden kann. Gott aber sieht diese Sache von seinem Standpunkt aus, der für uns höchste Priorität sein sollte. Was nicht mehr vorhanden ist kann man auch nicht verdrängen. Dieses ''haltet euch der Sünde für gestorben'' bedeutet genau dies: Haltet euch VOR GOTT für vollkommen frei und perfekt! Ist das nicht eine Illusion die mit dem täglichen hautnahen Erleben der eigenen Unzulänglichkeiten eher auf Kriegsfuß steht? Was das Fleisch angeht so ist diese Annahme unbestritten: Wir brauchen Schlaf, Nahrung, Pflege, Berührung, Beschäftigung, Bewegung, Arbeit etc. Deshalb bedeutet der Text in Römer 6,11: ''So auch ihr, haltet dafür, dass ihr der Sünde gestorben seid und lebt Gott in Christus Jesus'', nicht etwa: ''Ignoriert das Leben in dieser Welt und euren Körper''! Das wäre wieder unwürdig und müßig. Es bedeutet, daß wir unser Leben in dem Wissen und dem Bewußtsein leben und erleben, daß mein eigentliches Menschsein in vollkommener Harmonie mit dem Vater im Himmel erfahrbar wird. Man könnte auch einfach sagen, daß ich als Christ bei Gott willkommen bin. Jetzt und hier und in jedem Moment meines Lebens. Der ''Vater im Himmel'' hat mich angenommen als sein Kind. Natürlich mit allen Konsequenzen und dem Vertrauen, daß mir alles zum Besten dient. Und dies durch den Glauben an die Erlösung. Auch das ist ein Wunder - Gottes Gnade hat das für mich ermöglicht! Und womöglich kann man sich darüber auch entrüsten, so wie seinerzeit die Juden über die Wunder Jesu? Die Frage nach meiner Zukunft muß mir niemals mehr Sorge oder Angst machen. Das kann ich wenn die Schuldfrage vor Gott keine Frage mehr ist.

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