Das Erbe Teil 2 -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 18. Mar 2014)

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Andacht Archiv-Nr. 4194

für den 18. Mar 2014 - Autor:

Das Erbe Teil 2

»Gehört ihr aber Christus an, so seid ihr Abrahams Same und nach der Verheißung Erben!«

Galater 3: 29 *©*
 

Das verheißene Land wurde durch die drei Orte und die Altäre gekennzeichnet: Sichem, Bethel und Hebron! Die drei Orte haben viel mit Gottes Verheißungen und dem Erbe zu tun. Vor dem Erlebnis in Pniel war es Jakob unmöglich, das Erbe Abrahams anzutreten. Der alte Mensch lebte mit der eigenen Kraft. Damit kann er nicht das Erbe nicht empfangen. Das Zerbrechen des alten Menschen bei Pniel, der Zerbruch und damit die Hingabe an Gott machen das Annehmen des Erbe möglich. So führt Gott Jakobs Rückkehr nicht zufällig an diesen Orten vorbei. Als neuer Mensch Israel ist er in das Erbe eingetreten. Jetzt gilt auch ihm die Verheißung. »Gehört ihr aber Christus an, so seid ihr Abrahams Same und nach der Verheißung Erben!« (Galater 3: 29)

Gott sagt uns weiter durch die Bibel: Im neuen Mensch hast du Anrecht auf das Erbe. Wir haben Anteil an den biblischen Verheißungen. Wir haben Zugriff auf alle Quellen, die wir für das Leben brauchen: »Nachdem seine göttliche Kraft uns alles, was zum Leben und zur Gottseligkeit dient geschenkt hat, durch die Erkenntnis dessen, der uns kraft seiner Herrlichkeit und Tugend berufen hat, durch welche uns die teuersten und größten Verheißungen geschenkt sind, damit ihr durch diese göttlicher Natur teilhaftig werdet.« (2.Petrus 1:3.4a)

Wir kennen Zeiten, in denen wir uns beschenken (Weihnachten, Geburtstag, besondere Feste). Petrus erwähnt eine ganze Reihe von Geschenken, die Gott denen schenkt, die durch Glauben gerecht geworden sind! Diese Dinge sind Teil des Erbes: Göttliche Kraft; der heilige Geist;, alles, was wir zum Leben und zur Gottseligkeit brauchen, Berufung, die teuersten und größten Verheißungen! Alles wertvolle Geschenke, die wir zum Leben brauchen. Zwischen Theorie und Praxis klafft oft eine Lücke. Theoretisch wissen wir, dass wir als neue Menschen Erben sind. Manche wollen mit dem Wissen dieses Erbe mit Gewalt greifen. Das ist aber ein Rückfall in den alten Menschen, der Versuch, es wieder selbst zu tun. Der neue Mensch lebt durch Glauben. Jeder andere Versuch wird fehlschlagen und nicht die erhoffte Frucht bringen. Jakob trat nach Pniel das Erbe seines Großvaters an. Sind wir in Jesus, sind wir Erben.

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