Die Berufung zur Verkündigung -|- Andacht von Jonas Erne (Daily-Message-Archiv, 08. Feb 2014)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4156

für den 08. Feb 2014 - Autor:

Die Berufung zur Verkündigung

Paulus, Knecht Gottes und Apostel Jesu Christi, gemäß dem Glauben der Auserwählten Gottes und der Erkenntnis der Wahrheit, die der Gottesfurcht entspricht, aufgrund der Hoffnung des ewigen Lebens, das Gott, der nicht lügen kann, vor ewigen Zeiten verheißen hat — zu seiner Zeit aber hat er sein Wort geoffenbart in der Verkündigung, mit der ich betraut worden bin nach dem Befehl Gottes, unseres Retters —, an Titus, [mein] echtes Kind nach unserem gemeinsamen Glauben: Gnade, Barmherzigkeit, Friede [sei mit dir] von Gott, dem Vater, und dem Herrn Jesus Christus, unserem Retter!

Titus 1, 1 - 4 *©*
 

Paulus war ganz und gar Gott hingegeben. Er sah sich als ein Sklave Gottes und als ein Missionar Jesu Christi. Und das lebte er auch ganz aus. Als Sklave Gottes musste er Gottes Befehl ernst nehmen und ihn gehorsam ausführen. Dieser Befehl bestand darin, dass Paulus das Wort vom Kreuz nehmen sollte und es anderen Menschen klarmachen, es verkündigen. Und zwar so, dass diese Menschen es verstehen und mit rettendem Glauben darauf antworten konnten. Mit dieser Verkündigung war Paulus betraut, und diese Verkündigung war es, die er seinem Kind im Glauben, dem Titus anvertrauen wollte. Die Verkündigung, die Predigt ist Gottes Mittel zur Rettung von Menschen. Im Römerbrief schreibt Paulus das ähnlich. Er fängt den großen Abschnitt, in dem er das Evangelium erklärt, mit den Worten an: Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt, zuerst für den Juden, dann auch für den Griechen; denn es wird darin geoffenbart die Gerechtigkeit Gottes aus Glauben zum Glauben, wie geschrieben steht: »Der Gerechte wird aus Glauben leben«. (Römer 1, 16 – 17) Die Verkündigung des Evangeliums ist also das Mittel, durch welches sowohl Juden als auch Nichtjuden den Glauben zur ewigen Erlösung bekommen sollen. Und mit derselben Aussage bringt er diesen Abschnitt zu Ende: Demnach kommt der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch Gottes Wort. (Römer 10, 17) Die Verkündigung von Gottes Evangelium ist das Mittel, das im Sünder rettenden Glauben schafft und ihn in das Bild Christi umgestaltet. Das ist das Evangelium. Nicht der Mensch steht im Zentrum, sondern der souveräne Gott.

Und weil die rettende Botschaft für die von Gott entfremdete Menschheit unendlich wichtig ist, deshalb ist auch die Berufung zu dieser Aufgabe der Verkündigung unendlich wichtig. Es gibt keine andere Hoffnung für diese Welt, keinen Plan B noch sonst etwas, was diese Aufgabe ersetzen könnte. Wenn die Verkündigung versagt, ist die Welt hoffnungslos verloren. Wenn Prediger mit der Welt üble Kompromisse eingehen, ist alle Hoffnung dahin. Deshalb bittet Paulus auch in seinen Briefen immer wieder um Gebetsunterstützung durch die Gemeinden für seine verantwortungsvolle Berufung: indem ihr zu jeder Zeit betet mit allem Gebet und Flehen im Geist, und wacht zu diesem Zweck in aller Ausdauer und Fürbitte für alle Heiligen, auch für mich, damit mir das Wort gegeben werde, so oft ich meinen Mund auftue, freimütig das Geheimnis des Evangeliums bekanntzumachen, für das ich ein Botschafter in Ketten bin, damit ich darin freimütig rede, wie ich reden soll. (Epheser 6, 18 – 20) Er ist sich bewusst, wie großes Unheil er anrichten könnte, wenn er die ihm anvertraute Aufgabe nicht gewissenhaft und hingebungsvoll tut. Liebe Leser, betet für die Verkündiger! Betet viel für sie! Jeder von ihnen hat es nötig, denn er ist jederzeit umgeben von Versuchungen und Kompromissen, die ihn unbrauchbar zu machen versuchen.

Paulus macht Titus auch klar, dass sein Auftrag ein Befehl von Gott ist. Er hat diese Aufgabe nicht einfach übernommen weil sie kein anderer machen wollte. Wer so in den Dienst kommt, wird nicht lange bleiben. Es braucht die innere und äußere Gewissheit dieser großen Berufung, um in dem Arbeitsfeld durchhalten zu können. Die äußere Gewissheit ist wichtig, nämlich dass andere Menschen sehen, dass die Person tatsächlich mit bestimmten Begabungen und den dazu gehörenden Fähigkeiten ausgestattet ist. Aber man muss auch von innen her die Gewissheit haben, dass man dazu tatsächlich auch berufen ist. Paulus war kein brillanter Rhetoriker, der mit seiner Rede einfach nur die Menschen mitreißen konnte. Sondern er war berufen und Gott bestätigte seine Berufung durch echte, bleibende Frucht. Durch Menschen, die von Neuem geboren wurden und die mit ihm in den Dienst gingen. Geistliche Kinder wie Titus eines war. Und Paulus wusste zutiefst in seinem Inneren um seine Berufung: Denn wenn ich das Evangelium verkündige, so ist das kein Ruhm für mich; denn ich bin dazu verpflichtet, und wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht verkündigen würde! (1. Korinther 9, 16) und Ich bin ein Schuldner sowohl den Griechen als auch den Barbaren8, sowohl den Weisen als auch den Unverständigen; darum bin ich bereit, soviel an mir liegt, auch euch in Rom das Evangelium zu verkündigen. (Römer 1, 14 – 15) Paulus sah sich als Schuldner allen Menschen gegenüber. Warum? Weil er von Gott die Erkenntnis und die Berufung des Evangeliums bekommen hat. Oh Herr, schenke uns Menschen wie Paulus, Schuldner aller Menschen, die sich für diese Aufgabe berufen lassen!

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