Freiheit oder Pflicht? -Teil 2 -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 02. Oct 2013)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4027

für den 02. Oct 2013 - Autor:

Freiheit oder Pflicht? -Teil 2

Bei ihm gilt allein der Glaube, der sich in selbstloser Liebe zeigt!

Galater 5,6 *©*
 

Der Versuch, Gottes liebendes Geschenk am Kreuz mit einer religiösen Pflichterfüllung oder Leistung etwas beitragen zu wollen, ist ein Ausdruck dafür, dass wir nicht wirklich dankbar sind oder dass wir nicht wirklich glauben und Ihm vertrauen.
Die Markus-Stelle sagt es auch deutlich:
»Deshalb also fragten die Pharisäer und Schriftgelehrten Jesus: Warum beachten deine Leute unser alten Vorschriften nicht und essen mit ungewaschenen Händen? Jesus antwortete: Wie recht hatte Jesaja, wenn er von euch Heuchlern schreibt: Diese Leute können schön über Gott reden, aber mit dem Herzen sind sie nicht dabei. Es ist alles nur Geschwätz. Ihre Gottesdienste sind wertlos, weil sei ihre menschlichen Gesetze als Gebote Gottes ausgeben. Aber Gottes Gebote beachtet ihr nicht, sondern ersetzt sie durch eure Vorschriften. Dabei geht ihr sehr geschickt vor. So hat euch Mose von Gott das Gebot gegeben: Du sollst deinen Vater und dein Mutter ehren! Gott fügte noch hinzu: Wer seinen Vater oder seine Mutter verachtet, der soll sterben! Ihr aber behauptet nun: Wenn jemand seinem hilfsbedürftigen Vater oder seiner Mutter sagt, dass er ihnen nicht helfen kann, weil er sein Geld dem Tempel vermacht hat, dann hat er nicht gegen Gottes Gebot verstoßen. In Wirklichkeit habt ihr damit aber nur erreicht, dass niemand mehr seinem Vater oder seiner Mutter helfen kann. Ihr setzt also durch eure eigenen Vorschriften ausdrückliche Gebote Gottes außer Kraft. Aber das ist nur ein Beispiel für viele.« (Markus 7:5-13 )

Menschen meinen, wenn sie sich ans jüdische Gesetz halten und ihre ''frommen'' Pflichten erfüllen, dann seien sie von anderen Vorschriften befreit. Sie dachten, dass Freiheit darin liegt, ''fromme'' oder religiöse Pflichten zu erfüllen! Wenn ich das und das für Gott tue, dann ist er zufrieden und lässt mich in Ruhe! Das ist die Falle, in die selbst wir heute noch hineingeraten und die uns gefangen hält. Wir meinen, es genügt, wenn wir religiösen Pflichten erfüllen und denken, dass sei das geistliche Leben! Gott ist nicht an deiner und meiner ''frommen'' Pflicht interessiert. Wir meinen, mit der Pflichterfüllung, was nichts anderes ist, als sich an das Gesetz zu halten, genügend getan und Gott damit befriedigt zu haben. Doch Paulus sagt: »Wenn ihr aber durch das Gesetz vor Gott bestehen wollt, dann habt ihr euch von Jesus losgesagt, und ihr seid aus Gottes Gnade herausgefallen!« - Gott gibt nichts auf deine Pflicht. Das Wort ''Pflicht'' gibt es in der Bibel 6mal. Zweimal beschreibt es die Haltung Israels bezüglich des mosaischen Gesetzes und des Lobpreises im Gottesdienst, zweimal geht es die Beziehung von Ehepartner zueinander, einmal um die Ehrfurcht vor den Eltern und einmal meint es die Fähigkeit, anderen zu helfen. Außer in Psalm 81, wo es um den Lobpreis im Gottesdienst geht, gibt es keinen Hinweis darauf, dass Gott von uns religiöse Pflichten fordert! Er weiß, Pflichterfüllung schmeichelt nur unserem Stolz und kann uns damit zum Verhängnis werden.

Was will Gott von uns? »Bei ihm gilt allein der Glaube, der sich in selbstloser Liebe zeigt!« Gott will nicht unsere Pflicht, sondern Er will unser Herz! Das Entscheidende ist nicht das, was ich tue, sondern, was ich bin! Gott will Beziehung. Er ist an uns interessiert, er will unser Freund sein und das Leben mit uns teilen. Das geht über Religion hinaus. Bei Gott geht es um Glauben und Liebe. Er liebt uns, so wie wir sind! Wir müssen uns nicht krampfhaft für seine Liebe durch Pflichterfüllung bedanken? Diese Liebe kann man nicht durch religiöse Rituale und Pflichten ersetzen!

Gott lädt uns ein, mit ihm in einer täglichen Freundschaft zu leben und nicht, religiös zu werden! Manche müssen sich lossagen von diesen falschen Vorstellungen. Andere dürfen sich neu entscheiden, diese Einladung zur Freundschaft ernst zu nehmen.

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