Stark durch Anfechtungen -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 26. Apr 2013)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 3868

für den 26. Apr 2013 - Autor:

Stark durch Anfechtungen

''Meine lieben Brüder, erachtet es für lauter Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen fallt, und wisst, dass euer Glaube, wenn er bewährt ist, Geduld wirkt.''

Jakobus 1, 2-3 *©*
 

Das, was man unter einem ''vollendeten Christen'' mit einem unterschütterlichen Glauben versteht (Jakobus 1,4: ''Die Geduld aber soll ihr Werk tun bis ans Ende, damit ihr vollkommen und unversehrt seid und kein Mangel an euch sei'') leitet sich vom griechischen Wort ''teleios'' ab, was soviel wie ''vollendet'' und ''vollkommen'' bedeutet. Ein geduldiger, bewährter Glaube ist also ein vollkommener Glaube. Nicht im Sinne von perfekt oder unfehlbar, aber ganz gewiß im Sinne Gottes als etwas Vollendetes und überaus Positives und Richtiges in der Sache selbst. Es geht also um Ganzheit, Vollständigkeit und Reife. Wenn wir in allen Gebieten unseres Glaubenslebens Fortschritte machen, sind wir im biblischen Sinne ein vollständiger Mensch und Christ. Dinge auch auszuhalten, zu ertragen, sie nicht zu ignorieren oder zu umgehen, ist notwendig und eine Frucht des Glaubens. Geduld (ausharren) bewirkt ein Werk, welches uns letztlich hilft und innerlich stark macht, also entsprechend ''teleios'', zur Vollständigkeit führt vor Gott. Diesen Zusammenhang müssen wir erkennen, um auch jeder Anfechtung etwas Positives abzugewinnen. Eine Versuchung und Anfechtung ansich ist keine Sünde oder muss zwangsläufig immer dazu führen. Wenn wir die Versuchung kommen sehen, können wir sie durch unser ausharren ''ersetzen'' und so eine Anfechtung als geistlicher Mensch umdrehen und einen Sieg feiern, weil wir das Schlechte zum Guten genutzt haben. Als reifer Christ können wir so jeder Anfechtung kontrolliert begegnen. Unsere Gefühle werden uns dabei kaum behilflich sein, weil sie von Natur aus auf Schwierigkeiten anders reagieren - nämlich mit negativen Emotionen. Jakobus schreibt im Eingangstext aber nicht, daß wir Freude ''fühlen'' sollen wenn Anfechtungen kommen, sondern wir sollen es als Freude ''erachten''. Das hat etwas mit meinen Gedanken zu tun und letzlich dann mit meiner ganzen Einstellung den Anfechtungen gegenüber. Gott hat alles im Griff - alles ist IHM unterworfen und alles wird seinen Kindern letzlich zum Guten mitwirken (Römer 8,28). Ändere deine Einstellung den Anfechtungen gegenüber und du wirst dein Glaubensleben revolutionieren. Wir sind durch das Blut Jesu Christi reingewaschen, haben eine neue Gesinnung und Gott hat uns befähigt ein Leben als Christen zu führen und Freude zu haben, die über den Dingen steht.

Freude ist etwas Tieferes als nur Glück zu haben. Freude ist unabhängig von Umständen und wir können sie selbst dann haben, wenn uns große äußere Probleme drücken, wir Krankheiten ertragen müssen und Anfechtungen erdulden. Sogar im Tod kann uns niemand unsere Freude nehmen, denn sogar das Sterben ist unser Gewinn (Philipper 1,21). Gott arbeitet an uns - mitsamt unseren Problemen, Umständen, Sorgen und Anfechtungen - Er benutzt sie zu seinen Zwecken und Zielen mit uns! Unsere positive Einstellung dazu hilft uns in allen Dingen. Wir werden für die ewige Zukunft vorbereitet und trainiert - glaubst du das? Gebt euch nicht mit weniger zufrieden als Gott euch geben möchte. Vor Problemen davonzulaufen oder Abkürzungen zu suchen, werden uns nicht den erhofften Erfolg bringen. Unser Glaube wird dadurch nicht gestärkt - im Gegenteil. Die Frage ist oft nicht warum und wieso ein Problem da ist und wie es aussieht und sich verhält, sondern wie wir damit umgehen!? Manche Dinge werden sogar erst dann zu Hindernissen und für uns zu einer Versuchung und Anfechtung, wenn wir es zulassen. Man kann sozusagen seiner eigenen Ohrfeige nachlaufen. Das alles kann aber nicht allein durch Wissen und Erkenntnisse lebendig werden. Der bestinformierte Glaube ist ohne Werke unbrauchbar und tot (Jakobus 2,17). Wir müssen nicht glauben, daß wir Menschen ohne die Erfüllung aller Bedürfnisse nicht existieren und froh sein könnten. Das ist eine weltliche, dem Zeitgeist unterworfene, humanistische Philosophie ohne Substanz und Gewicht vor Gott. Wenn wir anstatt dem Wort ''Bedürfnis'' das Wort ''Lust'' einsetzen, kommen wir der Wahrheit schon näher. Gelüste sind keine Bedürfnisse. Vieles was wirklich dahinter steckt, sind rein wirtschaftliche Interessen und künstlich provozierte Bedürfnisse. Ich habe mich schon oft gefragt, was die Menschen im Mittelalter nur ohne hautstraffende Anti-Faltencremes, Joghurts mit rechtsdrehenden Milchsäurebakterien und Anti-Schweiß-Socken gemacht haben? Gott weiß was wir wirklich brauchen - weißt du es auch?

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