Die Zeit -|- Andacht von Lukas Gmür (Daily-Message-Archiv, 29. Nov 2012)

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Die tägliche Andacht Lösung: Die Losung

Andacht Archiv-Nr. 3720

für den 29. Nov 2012 - Autor:

Die Zeit

''Des Menschen Tage sind wie Gras''

Psalm 103,1 *©*
 

Menschenskind nochmal, schon wieder Mitte November vorbei, und Weihnachten steht schon ziemlich nahe vor der Tür! Manchmal geht mir das echt viel zu schnell, aber da bin ich nicht der Einzige. Immer jüngere Menschen (und mit 31 gehöre ich noch zu den eher Jüngeren) beklagen sich darüber, wie schnell ihnen die Zeit vergeht, unabhängig davon, wie vollgeplant sie war. Da hilft es einem schon, auch auf die ganz kleinen positiven Dinge zu achten und dafür dankbar zu sein. Hedwig von Redern schreibt in ihrem Buch ''Das macht mich froh'': ''In jedem Sonnenstrahl, in jeder Menschenfreundlichkeit, in all den vielen Zeichen seiner Güte, die selbst der trübste Tag dir bringt, liegt eine Aufforderung, dich deines Heilands zu erfreuen''. Wow! Also nicht nur an den ''christlichen'' Festtagen! Ich weiss, Vorfreude ist die schönste Freude, sagt der Volksmund. Aber ist das wirklich so? Wird die Vorfreude nicht allzu oft von himmelsstürmenden Erwartungen hochgepuscht, die dann doch nicht erfüllt werden, gerade bei einem Fest wie Weihnachten, das für so Viele zum jährlichen Hardcorementalsurvival geworden ist? Selbst ich als Blinder nehme immer wieder, die immer früher an den Fassaden aufgemachten Leuchtketten und andere Glimmerstücke wahr, höre manchmal von meinem Schlafzimmer aus jedes Jahr früher helles Glockenspiel war.

Wenn ich an all dies denke, kommt mir vor allem Weihnachten wie eine auf Hochglanz polierte und geschminkte Leiche vor, und frage mich dann oft, ob dies nicht angesichts dessen, dass es ein ursprünglich heidnisches, christianisiertes Fest ist, auch der Fall ist? Sag mal, ist denn Jesus bloss ein Schlagsahnehäubchen, ein Baby, das gefälligst wie in einem Särglein im Krippchen bleiben soll? Aber nun Zynismus beiseite, denn würden wir dummen Menschen nicht ähnlich handeln, wenn wir stattdessen nur die jüdischen Feiertage hätten? Wir nutzen doch seit jeher jede Gelegenheit, um den erhöhten Christus irgendwie abzumildern, zu verdünnen, zu einem Statisten oder einem bestenfalls reagierenden aber nicht regierenden Hampelmann zu erklären! Darum, - ob als Weihnachtsliebhaber oder Weihnachtshasser, - wir sollten uns schon im Klaren sein, wen wir in unserem Herzen feiern, - ... - anbeten, denn unser Herz ist keine anbetungsfreie Zone. Sobald wir auch nur etwas in unserem Leben haben, das sich über oder neben Gott stellt, betreiben wir in unserem Herzen Götzendienst. Doch Jesus Christus, der Anfänger und Vollender unseres Glaubens, der in uns das Wollen und das Vollbringen tut, verurteilt zwar die Tat, aber nicht uns. Verstehst du, liebe Leserin, lieber Leser?

Die Vergebung, die er dir anbietet ist nicht Totschweigen oder Gutheissen der Sünde, sondern Schuldenbegleichung selbst für künftige Untaten und der Tausch unserer Natur mit seiner Natur, Loskauf vom Tod und Adoption, ja geistliche Neugeburt, - Neuschöpfung! So werden unsere Tage, die wie Gras mit ungeniessbaren Samen sind, wie Hälme mit vollen und gesunden Getreideähren, deren Korn in Christi Scheunen kommen! Es lohnt sich daher, sich als freiwilliger Sklave Jesu Christi ihm auszuliefern. Als Abraham Lincolm auf einem Sklavenmarkt war, sah er eine junge schwarze Frau, die ihm gefiel. Nachdem er sie kaufte, kam sie voller Verachtung auf ihn zu und spuckte ihm entgegen: ''Nun, weisser Mann, was willst du mit mir tun?'', worauf er sagte: ''Du bist frei, denn ich habe dich nun frei gekauft, der Preis dafür ist bezahlt!'' Ungläubig erwiderte sie: ''Was? Tatsächlich? Ist das möglich? Ist das möglich, dass es solche Menschen gibt? Wow! Dann bleibe ich bei dir!''

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