Vertrauen leben -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 18. Jan 2012)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 3404

für den 18. Jan 2012 - Autor:

Vertrauen leben

''Aber alle werden sich freuen, die auf dich vertrauen; ewiglich werden sie jubeln, denn du wirst sie beschirmen; und fröhlich werden sein in dir, die deinen Namen lieben! Denn du, Herr, segnest den Gerechten; du umgibst ihn mit Gnade wie mit einem Schild''.

Psalm 5, 12-13 *©*
 

Gott zu vertrauen ist was wir sollen, ja vielmehr, was wir von Herzen dürfen. Es gibt keine Lebenssituation, in der Gott mit seinem Latein am Ende wäre. Im Gegenteil, gerade da, wo alles ausweglos und verworren zu sein scheint, erweist sich das Vertrauen auf Gott als Fels in der Brandung und als Anker unserer verunsicherten Seele. Vertrauen hat mit Geduld zu tun. Das fällt uns schwer. Manche sagen: ''HERR, gib mir Geduld, aber sofort...''! Die Bibel hat recht, wenn sie in Hebräer 10,36 behauptet: ''Geduld aber habt ihr nötig, damit ihr den Willen Gottes tut und das Verheißene empfangt''. Das bedeutet sicherlich nicht, daß Gott nicht auch sofort und augenblicklich in schwierigen Umständen oder notvollen Momenten eingreifen kann und wird. Aber Gott sieht immer mehr als wir. IHM ist es nicht damit getan verfahrene Situationen zu entknoten und nur für kurze Zeit seelische Entspannung zu schenken. Weil Gott mehr sieht und erkennt als wir, weiß er auch was, wann und wie etwas hilft, und darüber hinaus uns für unser weiteres Leben als Christen stärkt, bewährt und geistlich wachsen lässt. Wer nie richtig Hunger und Durst hatte (auch seelisch), wird es dann auch nicht dankbar genießen können, wenn er essen und trinken und Gottes konkrete Hilfe erfahren darf. Und da der Mensch nicht vom Brot alleine lebt (5. Mose 8,3) sondern ebenso vom Wort Gottes, wird Gottes Hilfe immer mehr beinhalten, als nur die bloße Befriedigung unserer körperlichen und materiellen Mangelerscheinungen. Christen sind kein Faß ohne Boden, sondern ein Gefäß der Gnade. Das sollen wir im Alltag begreifen lernen und Gott in allem vertrauen und entsprechend leben. Das heißt in der gläubigen Erwartungshaltung leben, daß Gott uns allezeit sieht und versteht und führen will.

Ist Jesus der HERR meines Lebens, oder nur ein Gott auf Abruf, der für die Notfälle und besinnlichen Momente zur Stelle sein darf, aber mitten im Leben und auf der Arbeit und im Alltag nicht wirklich etwas zu melden hat? In der Theorie vermutlich nicht, aber vielleicht leben wir in der Praxis manchmal genau so? In Klagelieder 3,26 steht: ''Es ist ein köstlich Ding, geduldig sein und auf die Hilfe des HERRN hoffen''. Unsere Seele ist oft unruhig und verzagt (Psalm 42,6) und in dieser Welt fühlen wir uns nicht wirklich angenommen und geliebt. Es ist oft eine harte und kalte Welt in der wir leben und arbeiten, und von Gerechtigkeit und Verständnis ist nicht viel zu sehen. Da kann einem schon der Kragen platzen, wenn man sich ungerecht behandelt und missverstanden fühlt. Das kennen wir alle. Es ist nicht immer einfach ein Christ zu sein und versuchen so zu leben. Manchmal fühlen wir uns sogar als Heuchler weil wir so viel wissen, und so wenig davon umsetzen. Aber Gott ist treu und ist mit uns noch lange nicht fertig. Was der HERR angefangen hat (den Glauben zu schenken in einer abgefallenen Welt) wird ER auch zum guten Ende führen (Philipper 1,6). Und dabei werden wir viel lernen und erleben und gerade auch in den scheinbar kleinen Dingen, Gottes Fürsorge, Weitblick und Geduld mit uns erfahren In 2. Korinther 12.9 schreibt Paulus: ''Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. Darum will ich mich am allerliebsten rühmen meiner Schwachheit, damit die Kraft Christi bei mir wohne''. Amen.

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