Gleichwie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch! 1.Teil -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 25. Jan 2011)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 3046

für den 25. Jan 2011 - Autor:

Gleichwie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch! 1.Teil

Da sprach Jesus wiederum zu ihnen: Friede sei mit euch! Gleichwie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.

Johannes 20,22 *©*
 

Als es nun an jenem ersten Wochentag Abend geworden war und die Türen verschlossen waren an dem Ort, wo sich die Jünger versammelt hatten, aus Furcht vor den Juden, kam Jesus und trat mitten unter sie und spricht zu ihnen: Friede sei mit euch! Und als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da wurden die Jünger froh, als sie den Herrn sahen. Da sprach Jesus wiederum zu ihnen: Friede sei mit euch! Gleich wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Und nachdem er das gesagt, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt heiligen Geist! Welchen ihr die Sünden vergebt, denen sind sie vergeben; welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten. Johannes 20,19-23
Johannes berichtet wie der Auferstandene seinen Jüngern am ersten Ostersonntagabend begegnet. Jesus begrüßt die Jünger: »SCHALOM - Friede sei mit euch!« Es ist schwer vorzustellen, dass Gott die enttäuschten, entmutigten und verängstigten Jünger als Missionare in die Welt senden will! Eigentlich erwarten wir ganz andere Umstände und Qualifikationen bezüglich Motivation und Durchsetzungsvermögen, um Menschen mit einer verantwortungsvollen Aufgabe zu beauftragen. Aber ein Zweifler wie Thomas oder ein Leugner wie Petrus sind nicht gerade die erste Wahl. Gott sieht und tut die Dinge eben anders als wir. Jesus wusste, dass seine Jünger Gottes Frieden nötig haben. Damit war neue Freude verbunden.

Jesus wiederholt den Wunsch nach Frieden. Er gibt ihnen doppelten Frieden. ''SCHALOM'' Der erste ''Frieden'' war für sie selbst, um sie zu beruhigen. Der zweite ''Frieden'' ist für die Welt. Er geht hinaus in den Alltag. Eigentlich sollte es das Natürlichste der Welt sein, die Botschaft weiter zu erzählen, wie die vier Aussätzigen aus Samaria, die es vor Hunger nicht mehr in der belagerten Stadt aushielten und hinausgingen (2.Könige 7,9). Wir können uns doch nicht nur selber satt essen mit Gottes Gnade und Frieden. Die anderen Menschen um uns herum müssen verhungern? Wer Gottes Frieden selbst erfahren hat, ist verpflichtet, diesen Frieden mit anderen zu teilen.

Fortsetzung morgen...

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