und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung! -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 13. Jan 2011)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 3034

für den 13. Jan 2011 - Autor:

und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung!

»Und er sprach zu ihnen: Geht hin in alle Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung! Wer glaubt und getauft wird, soll gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden. Diese Zeichen aber werden die, welche glauben, begleiten: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, mit neuen Zungen reden, Schlangen aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nichts schaden; Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden

Markus 16,15-18 *©*
 

Jesus forderte seine Jünger auf, das Evangelium der gesamten Schöpfung zu verkündigen: »Geht und predigt das Evangelium!« Bei Matthäus 28 liegt die Betonung auf dem ''Jünger machen''. Im Markusevangelium liegt die Betonung ganz anders. Markus betont die Verkündigung, das Predigen des Evangeliums und die Verkündigung hat mehr die Bedeutung des Proklamierens. Wir sollen nicht nur über das Evangelium reden, diskutieren, es versuchen, den Menschen genehm zu machen. Wir mit Überzeugung und Nachdruck die Botschaft bekannt machen! Was sollen wir eigentlich proklamieren? Das Evangelium! Was ist damit gemeint? Damit meinen wir oft die Aufforderung, sich als Sünder zu bekennen, um Vergebung zu bitten und sein Leben Jesus anzuvertrauen. Genügt das? Ich denke nicht.

»Und dieses Evangelium vom Reich wird in der ganzen Welt gepredigt werden, zum Zeugnis allen Völkern, und dann wird das Ende kommen.« (Matthäus 24,14) Dieser Vers drückt in kurzen Worten aus, welches Evangelium wir predigen / proklamieren sollen. Es ist nicht ein reduziertes, manipulierendes Evangelium, sondern »das Evangelium vom Reich.« Damit ist gemeint, dass Jesus der Herr ist. Reich Gottes bedeutet immer die Herrschaft Gottes. Damit wird auch deutlich, warum wir das Evangelium von der gesamten Schöpfung verkündigen sollen. Es ist eine Tatsache, die die ganze Welt hören darf und muss. Das Jesus der Herr ist,.hat nichts mit persönlichen Gefühlen und Befindlichkeiten zu tun, sondern ist eine Tatsache. Ich kann aber eine Liebesbeziehung, die ich selbst nicht vollständig auslebe, überzeugend und mit Nachdruck verkündigen. Wenn ich Jesus als den Herrn verkündige, dann muss er auch mein persönlicher Herr sein. Welcher Herr mein Leben wirklich bestimmt, das drückt sich durch meine Lebensführung aus. Darum bekommen die folgenden Verse eine neue Bedeutung: »Diese Zeichen aber werden die, welche glauben, begleiten: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, mit neuen Zungen reden, Schlangen aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nichts schaden; Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden.« Die Bibel sagt, dass die Herrschaft von Jesus im Leben eines Menschen gesehen wird. Dies wird an gefühlsmäßigen Dingen deutlich: Innerer Friede, Freude, Ausgeglichenheit, Freundlichkeit usw. Markus ergänzt durch praktische Vorschläge bzw äußerliche Zeichen: Austreibung von Dämonen, in Zungen reden, Bewahrung in Gefahren und Heilungsgebet für Kranke. Die Verkündigung der rettenden Nachricht an die ganze Schöpfung, dass Jesus der Herr ist, wird auch durch klare Zeichen der Rettung sichtbar: Durch Rettung aus der Macht der Finsternis, durch Rettung in bestimmten Gefahren und durch Rettung vor der Krankheit. Wenn wir wirklich glauben können, dass Jesus der Herr ist, dann sind die beschriebenen Zeichen eigentlich auch klare Manifestationen. Wie können sich Dämonen, Krankheiten oder zerstörerische Anschläge des Feindes in der Gegenwart des Herrn der Herren behaupten? Wenn Gott der Herr ist, dann ist Er auch der Herr über all diese Dinge!

Das soll unsere Umgebung erfahren: Jesus ist Herr! Wir dürfen dies mit erhobenem Haupt weitersagen.

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