Am Ende des Lebens -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 27. May 2010)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2803

für den 27. May 2010 - Autor:

Am Ende des Lebens

''Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe Glauben gehalten; hinfort liegt für mich bereit die Krone der Gerechtigkeit, die mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag geben wird, nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung lieb haben''.

2. Timotheus 4, 7-8 *©*
 

Was steht am Ende meines Lebens? Können wir, wie Paulus, auch sagen, daß wir den guten Kampf gekämpft und den Lauf vollendet haben? Der Apostel hatte für sein Leben in der Nachfolge einen besonderen von Gott autorisierten Auftrag, nämlich die Verkündigung und Bezeugung des Evangeliums von der Gnade (Apostelgeschichte 20,24). Es war seine Sorge und gleichzeitig sein Ziel das zu tun und weiter zu geben, was er von Jesus Christus empfangen hatte. Auch wir heutige Christen haben von Gott etwas empfangen. Vielleicht nicht wie Paulus als Missionar und Apostel durch die halbe Welt zu reisen, aber dennoch von der Theorie zur Praxis zu kommen, von der Gabe zum Geber, vom Trost zum Tröster, vom Gebet zum Beter, von der Liebe zum Liebenden von der Offenbarung zur prophetischen Rede. In Römer 12, 4-8 steht: ''Denn wie wir an ''einem'' Leib viele Glieder haben, aber nicht alle Glieder dieselbe Aufgabe haben, so sind wir viele ''ein'' Leib in Christus, aber untereinander ist einer des andern Glied, und haben verschiedene Gaben nach der Gnade, die uns gegeben ist. Ist jemand prophetische Rede gegeben, so übe er sie dem Glauben gemäß. Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er. Ist jemand Ermahnung gegeben, so ermahne er. Gibt jemand, so gebe er mit lauterem Sinn. Steht jemand der Gemeinde vor, so sei er sorgfältig. Übt jemand Barmherzigkeit, so tue er's gern''. Paulus war sein persönliches Leben nicht so wichtig. Er strebte nach seiner Bekehrung nicht mehr nach einer weltlichen Karriere, nach Frau und Kindern oder einem dicken Geldbeutel. Das war nicht seine Bestimmung. Er ging dadurch in seiner Persönlichkeit auf, indem er den guten Kampf kämpfte und seinen Lauf vollendete. Er wusste (im Gegensatz zu uns heute) wann er sterben sollte (2. Timotheus 4,6). Darum konnte er das auch so an Timotheus schreiben, wie er es tat. Er hatte keinen eigenen Zeitplan oder eine Zielvorgabe wann was zu bewerkstelligen wäre. Auch gab es keine ausgetüftelten Reisepläne für seinen Dienst am Evangelium.

Der Heilige Geist führte ihn und machte auch deutlich, wenn die Ideen von Paulus nicht dem Willen Gottes entsprachen (Apostelgeschichte 16,17: ''Als sie aber bis nach Mysien gekommen waren, versuchten sie, nach Bithynien zu reisen; doch der Geist Jesu ließ es ihnen nicht zu''). Paulus wusste, wenn die Zeit seines Abscheidens gekommen ist, wird sein persönlicher Lauf vollendet sein. Also nicht überraschend und radikal unterbrochen, sondern vollendet. Und Gott hatte auch dafür gesorgt, daß er den ganzen Ratschluss Gottes im Evangelium zu seinen Lebzeiten noch verkünden sollte (Apostelgeschichte 20, 26-27). Und wir, die wir heute gläubig sind, dürfen ebenso davon ausgehen, daß wir auch nicht vor unserer Zeit aus der Welt genommen werden. So lange wir den guten Kampf des Glaubens in unserem Leben kämpfen können, sollen und dürfen (1. Timotheus 6,12) haben wir unseren Lauf auch noch nicht vollendet. Wir können für manche Menschen, einige Aufgaben, Projekte, Dienste und praktische Arbeiten (für Gottes Reich) noch überaus nützlich und brauchbar sein. Oder wir werden es noch (vielleicht auch erneut) falls wir bisher nicht zwingend den Eindruck hatten, tatsächlich irgendwelche Gaben und Fähigkeiten zu haben, die darauf warten endlich eingesetzt zu werden. Und dabei weiß man nie so genau, für was das Eine oder Andere in der Vergangenheit gut war? Paulus hätte auch nie gedacht, daß sein Leben so eine Wendung nehmen würde. Seine Ausbildung, sein Charakter und Intellekt haben ihn durch den Heiligen Geist zu einem einmaligen Werkzeug Gottes gemacht. Wir brauchen für einen gesegneten Dienst auch eine Ausbildung (nicht zwangsläufig einen weltlichen oder geistlichen Beruf) und sicherlich auch Bewährungen (Jakobus 1,12) so wie Paulus, der einen guten Kampf gekämpft hat. Er hatte am Ende seines Lebens Frieden und freute sich auf seine Krone des Lebens. Das dürfen wir auch, und Gott bis dahin bitten, uns noch viele Gelegenheiten zu geben, uns für seine Sache einsetzen zu dürfen. So lange bis auch wir unseren Lauf vollendet haben.

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