Jahr der Stille - Gebet -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 09. May 2010)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2785

für den 09. May 2010 - Autor:

Jahr der Stille - Gebet

Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.

Joh.15,5 *©*
 

Stille werden und Stille finden kann man gut im Gebet. Im Gebet finde ich Ruhe und ich fühle mich geborgen, weil mir jemand mit Gewissheit zuhört. Gott hält zu jeder Tages- und Nachtzeit seine offenen Arme hin.
Was aber wichtig für ein ''richtiges'' Gebet? Es gibt verschiedene Meinungen, was Ort, Zeit und Haltung angeht. Muss ich an einen bestimmten Ort gehen, um zu beten? Wo steht ein Erlass oder Paragraf, in dem steht, wo wir zu beten haben? Muss ich dann ein schlechtes Gewissen haben, wenn ich mal außerhalb bin und deshalb nicht an diesem Ort beten kann? Wie oft bete ich spontan beim Auto fahren oder im Beruf ein Dank- oder Bittgebet, weil wir etwas Schönes gesehen oder erlebt haben oder weil eine unschöne Situation es erfordert.

Wie ist es mit der Zeit? Bin ich an eine bestimmte Zeit gebunden und muss dann alles stehen und liegen lassen? Außerdem stellt sich die Frage: Wie lange muss ich beten? Eine stille Zeit am Tag zu haben ist gut, um einmal zur Ruhe zu kommen, so wie die Arbeitspausen und die Urlaubstage im Alltag notwendig sind, um Atem zu holen und wieder Kraft zu tanken. Jeder muss für sich entscheiden, wann für ihn diese Zeit am besten ist. Es hängen einige Bedingungen damit zusammen: berufliche Arbeitszeiten, Pflege von kranken Familienmitgliedern, die Kinder und ihre Termine, Aufgaben, Pflichten und Termine von der Freizeitgestaltung. Gerade in der hektischen Zeit ist Atem holen und Kraft tanken wichtig, denn die Energie in uns verbraucht sich, wie bei einer Batterie. Sie muss wieder aufgeladen werden. Gebet und Arbeit gehören zusammen, wie schon der lateinische Satz sagt: Ora et labora (bete und arbeite).

Welche Gebetshaltung ist richtig? Gibt es dafür eine Vorschrift? Manche beten kniend. Andere wiederum sitzen gerne entspannt auf dem weichen Sofa. Wer aber nun nicht mehr sitzen oder knien kann, sondern nur noch liegen kann - darf er nicht mehr beten? Was mache ich mit meinen Händen? Falten und wenn wie? Darf ich sie nicht nur ruhig in den Schoß legen?

Wichtig bei all den Fragen ist doch eigentlich, ob ich ehrlich bete. Gott will kein Vortäuschen falscher Inhalte. Das Gebet muss nicht perfekt formuliert sein, damit es Gott gefällt. Ein gestammeltes Gebet wird oftmals ehrlicher sein, als das perfekte Daher-sagen oder ''Aufsagen''. Im normalen Alltag wird selbst der Gebetsinhalt eben Routine und wird nur noch ''aufgesagt''. Mit den Gedanken ist man schon längst bei seinen Pflichten und Aufgaben vom Alltagsgeschehen, die danach anstehen. Oder gehört das abschließende Gebet als Pflicht zur stillen Zeit; gehört der Dank für das Essen als Pflicht zur Mahlzeit dazu? In Zeiten der Not kann man gut auf Psalme oder das Vater unser zurückgreifen. Dies wird dann in der Regel tief und bewusst gebetet.

Gebetswege können ausgetreten sein und werden dann oft nicht mehr begangen. Es ist aber wichtig, dass wir den wichtigen Lebensfaden zu Gott nicht abreißen lassen. (Joh. 15,5). Eine Spinne kann alle Fäden durchbeißen, aber nicht den Faden, an dem alles hängt. Dann geht das Netz kaputt. Bleiben wir am Leben, kann er uns zur Frucht machen und wir können Früchte bringen.

Ich wünsche dir einen gesegneten Tag.

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