Zeit zum Gebet -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 28. Apr 2010)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2774

für den 28. Apr 2010 - Autor:

Zeit zum Gebet

''Seid allezeit fröhlich, betet ohne Unterlass, seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus an euch''.

1. Thessalonicher 5, 16-18 *©*
 

Welche Dinge halten uns davon ab, wichtige Zeit im Gebet mit Gott zu verbringen? Nicht selten sind es konkrete Sünden in meinem Leben. Meistens wissen wir ja ganz genau, wenn wir Falsches, Schlechtes und Böses getan haben. Und dann beschleicht uns das Gefühl, in so einem Zustand vor Gott sowieso nur heucheln zu können. Man schämt sich, schon wieder für die gleiche Sache um Vergebung zu bitten. Zudem hält uns dann unsere neu erwachte fleischliche Gesinnung davon ab, mit der geistlichen Welt in Verbindung zu treten. Das Fleisch ist schwach, auch wenn der Geist willig ist (Markus 14,38). Und beide sind sich nicht eins (Galater 5,17). Man fühlt sich manchmal nicht geistlich, und soll (will) es trotzdem sein. Das macht es mitunter schwierig. Aber das Gefühl kann kein Gradmesser für Geistlichkeit sein. Unsere Gebete kommen grundsätzlich deshalb an, weil Jesus Christus für unsere Sünden gestorben ist. Es gibt keinen anderen Grund. In Johannes 4,24 lesen wir: ''Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten''. Es erscheint daher logisch, wenn wir ungeistlich waren, und die Verführung zuließen oder sogar gesucht haben (schwach waren), daß wir dann nicht immer gleich den Schalter umstellen können, und innerhalb kürzester Zeit vom Saulus zum Paulus werden. Besser wäre sicherlich, Gott darum zu bitten (wenn die Verführung im Kopf kommt) dieser widerstehen zu können durch Gottes Kraft. Das ist sicherlich leichter gesagt als getan, aber wir können uns hier auch trainieren, und so etwas wie ''Gedankenhygiene'' betreiben. Eine Bedingung für das Gebet gibt es eigentlich nicht - nur diese eine: ''Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer zu Gott kommt, muß glauben, daß er ist, und daß er die belohnen wird, welche ihn suchen'' (Hebräer 11.6). Gott ist vor der Sünde, aber vor allem auch danach für uns da.

Oswald Chambers hat einmal gesagt: ''Es ist unmöglich für einen Gläubigen, gleich welches seine Erfahrung ist, rechtens vor Gott zu leben, wenn er nicht die Mühe auf sich nimmt, Zeit mit Gott zu verbringen. Verbringen sie viel Zeit mit Gott. Lassen sie andere Dinge sein, aber vernachlässigen sie IHN nicht''. Wenn wir mit Gott sprechen, dann kann dies durch Bitten, Gebete, Fürbitten und Danksagungen erfolgen (1.Timotheus 2, 1-4). Es ist also nicht so, daß unsere geistliche Kontaktaufnahme immer nur uns selbst zum Mittelpunkt haben sollte, sondern ebenso meine Glaubensgeschwister (Bitten) und andere Mitmenschen (Fürbitten) und nicht zuletzt Gott selbst (Danksagung). Wenn wir uns zu schlecht fühlen für uns selbst zu beten, dann können wir Fürbitte leisten und Danksagung aussprechen. Danach wird es uns auch leichter fallen unsere eigene Schuld vorzubringen. Je mehr wir beten, umso eher erkennen wir auch die geistliche Welt und unser Leben darin. Es ist dennoch klar, daß Gott keine Gebete erhört, die Unrecht beinhalten (Psalm 66, 18-20). Das bedeutet auch, daß wir überlegen müssen, was wir wie beten sollen. Ohne Respekt und Ehrfurcht sollten wir nie beten. Aber es wäre fahrlässig die Chancen zum Gebet auszulassen, die mir gegeben sind. Zum Beispiel morgens nach dem aufstehen oder abends vor dem schlafen. Aber es ist zweitrangig wann und wo wir beten, wenn es nur geschieht. Es ist immer besser zu beten als nicht zu beten. Charles H. Spurgeon hat gesagt: ''Wir sollten beten, wenn wir in einer Gebetsstimmung sind, denn es wäre Sünde, eine so gute Gelegenheit zu versäumen. Wir sollten beten, wenn wir nicht in der rechten Stimmung sind, denn es wäre gefährlich, in einem so ungesunden Zustand zu verharren''. Gott will daß wir zu ihm kommen und ''sein Angesicht suchen'' (Psalm 27,8) und da dürfen wir Gott auch sicherlich gerne beim Wort nehmen, egal wie wir uns gerade fühlen.

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