Wehe denen, die Böses gut nennen -|- Andacht von Jonas Erne (Daily-Message-Archiv, 27. Jan 2010)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2683

für den 27. Jan 2010 - Autor:

Wehe denen, die Böses gut nennen

Wehe denen, die Böses gut und Gutes böse nennen; die Finsternis für Licht und Licht für Finsternis erklären; die Bitteres süß und Süßes bitter nennen!

Jesaja 5, 20 *©*
 

Wir leben in einer Zeit, in der die Welt vom Wort „Toleranz“ geprägt ist. Wir Christen werden sehr schnell als „intolerant“ abgestempelt, wenn wir etwas aus der Bibel zitieren. Wie kann denn Liebe Sünde sein? fragt die Welt. Doch Gott spricht hier Sein Urteil aus über all jene Menschen. Wehe denen, die Böses gut nennen. Wehe ist immer ein Begriff, der mit Gottes Gericht zusammenhängt. Wo Gott ein Wehe über einen Menschen verhängt, ist nichts mehr zu lachen. Dort hat Gott Sein gerechtes Urteil gesprochen: Schuldig! Warum ist es denn so dringend und wichtig, dass wir Gottes Wort, die Bibel, ernst nehmen und uns daran festhalten? Die Bibel ist das einzige Buch, dessen Inhalt ewig gültigen Wert hat. Wer am Ende seines Lebens von der Bibel verurteilt ist, ist für immer und alle Ewigkeit verurteilt. Weder Zeit noch Ewigkeit können dieses Urteil mindern oder lindern. Und wer durch die Bibel freigesprochen ist, der ist ein für alle Mal für gerecht erklärt und erneut in Gemeinschaft mit dem ewigen Gott gebracht.

Wehe denen, die Gottes Wort verdrehen. Der Satan hat Gottes Wort verdreht – er ist besiegt und gerichtet, er steht kurz vor der Vollstreckung des Urteils über ihn. Eva hat Gottes Wort verdreht – sie wurde verurteilt und mit dem Fluch belegt. Adam hat in seinem Herzen ebenfalls Gottes Wort verdreht. Auch über ihn ist das Gericht geschehen. Und jeder von uns leidet nach wie vor unter den praktischen Folgen dieses Fluches. Wehe jedem, der das, was Gott böse nennt, für gut erklärt. Dann hat er nämlich bereits sein eigenes Urteil über sich ausgesprochen: Er ist blind für die Wahrheit, die nur in Gottes Wort zu finden ist. Gott hat sich ein für alle Mal in Seinem Wort geoffenbart, das heißt sich gezeigt und bekanntgemacht. Wer dies nicht annimmt, wird unter dem göttlichen Gericht leiden müssen und wird nicht davonkommen.

Wehe auch uns, wenn wir nicht aufstehen und unsere Stimme gegen das weltweite Unrecht erheben. Wir haben das kostbarste Gut, das es gibt, in unserem Besitz. Wir müssen das bekannt machen, Herolde, Ausrufer sein für das Gute, was Gott alles für die Menschen bereit hält. Den Menschen bekanntmachen, wie sie sich das göttliche Erbe aneignen können. Wir dürfen nicht länger schweigen und uns in unsere Illusionen und christlichen Ghettos verkriechen. Jesus hat den Jüngern nicht gesagt: Verzieht euch in eure Gemeinderäume und wartet ab, ob sich zufällig mal jemand in eure Gemeinde verirrt. Nein, seine waren: Geht hin(aus) in die ganze Welt. Und: Ich schicke euch wie Schafe unter die Wölfe. Und: Geht an die Hecken und Zäune und ladet ein! Dies ist Gottes Wille für die Gemeinde. Für unsere Gemeinden, wie auch immer sie heißen mag. Der Kampf, für den wir die Waffenrüstung bekommen haben, ist real. Doch viele Menschen kommen um, weil sie keinen Schild des Glaubens haben. Woher kommt der Glaube? Paulus sagt: Der Glaube kommt aus dem Hören von Gottes Wort. Wie kann irgend jemand zum Glauben kommen, wenn er Gottes Wort nicht hört?

Sei gesegnet mit der Gewissheit, dass du von Gott im richtigen Moment die richtigen Worte bekommst!

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