Abgenötigtes Gutes -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 15. Aug 2009)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2518

für den 15. Aug 2009 - Autor:

Abgenötigtes Gutes

''Aber ohne deinen Willen wollte ich nichts tun, damit das Gute dir nicht abgenötigt wäre, sondern freiwillig geschehe''.

Philemon 1,14 *©*
 

Gott ist gut, und wer als Christ auf Gottes Seite steht, will auch sein Glaubensleben mit guten Dingen füllen - freiwillig! Paulus war nicht mehr der harte, übereifrige Gesetzeslehrer früherer Tage (Apostelgeschichte 22,3). Er wurde ein sensibler und empathischer (mitfühlender) Christ, der trotz hoher geistlicher Autorität viel Verständnis für die seelischen Belange seiner Glaubensgeschwister hatte. So auch bei Philemon, dem Mitarbeiter und Mitstreiter vor dem HERRN. Es ist schon sehr bemerkenswert, daß Paulus sich bei Gott für diesen Philemon ständig in seinem Gebet bedankte (Philemon 4). Wann hast du dich zuletzt ''einmal'' für einen Bruder oder eine Schwester im HERRN bei Gott bedankt? Daß dies möglich und auch gewollt ist, zeigt Paulus - manchmal begegnen wir Menschen, die einen beständigen, nachhaltigen Eindruck auf uns haben, und unserer Seele richtig gut tun. Solche Menschen helfen uns ungemein in unserem Glaubensleben. Manchmal merken wir das garnicht. Gott mag es, wenn wir aufrichtig sind - in allen unseren Empfindungen: Aufrichtig enttäuscht, aufrichtig wütend, aufrichtig dankbar und aufrichtig fröhlich und nicht zuletzt aufrichtig gläubig. Was würde es uns bringen, wenn wir gute Miene zum bösen Spiel machten, oder lachen, wenn uns doch zum weinen zumute ist? Aber es geht auch andersherum, wenn wir Betroffenheit, Ärger und Enttäuschung vorspielen bzw. zulassen, wo dies weder nötig und ehrlich noch hilfreich ist. Würde so ein schiefes Handeln Gott, der alles sieht und erkennt, irgendwie ehren? Sicherlich nicht! Es ist mitunter richtige Arbeit aufrichtig und echt zu sein, sowie abzuwägen, welche spontanen Emotionen mich die richtigen und welche mich die falschen Entscheidungen treffen lassen. Letztlich ist es ja auch der Geist, der in alle Wahrheit führt, nicht die Gefühle (Johannes 16,13: ''Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen'').

Dieser Appell an unsere Aufrichtigkeit gilt auch, wenn es ums Geld geht - 2. Korinther 9,5-7: ''So habe ich es nun für nötig angesehen, die Brüder zu ermahnen, dass sie voranzögen zu euch, um die von euch angekündigte Segensgabe vorher fertig zu machen, so dass sie bereitliegt als eine Gabe des Segens und nicht des Geizes. Ich meine aber dies: Wer da kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen. Ein jeder, wie er's sich im Herzen vorgenommen hat, nicht mit Unwillen oder aus Zwang; denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb''. Gott kommt es auf unsere Einstellung an und durch welche ''Brille'' wir die Welt, die Mitmenschen und uns selbst sehen. Manche stehen ständig im Nebel, weil ihre Brille nicht scharf genug ist, andere haben Tomaten auf den Augen, weil sie nichts sehen wollen und wieder andere sollten ihre Brille einfach mal wieder putzen, um auch über den Tellerrand hinaus schauen zu können. Mit Pragmatismus kann man manchmal einiges mehr erreichen, als nur mit vorgegebenen Handlungen und Rahmenbedingungen, die man sich manchmal selbst schafft. Oft geschieht nicht das, was man erwartet. Es ist klar, daß Gott weder unser Geld, noch unsere Zeit oder unseren ''guten Willen'' benötigt. Dennoch ist es positiv und eine gandenvolle Ehre, wenn wir dies Gott im Glauben zur Verfügung stellen, damit ER etwas daraus macht! Paulus schreibt in Philipper 2, 13-17: ''Denn Gott ist der Bewirkende in euch sowohl das Wollen als auch das Wirksamsein für den guten Ratschluß. Alles tut ohne Murren und Bedenken, damit ihr seid untadelig und lauter, makellose Kinder Gottes mitten unter einem verkehrten und verdrehten Geschlecht, unter denen ihr scheint wie Sterne in (der) Welt (das) Wort des Lebens festhaltend, zum Ruhm für mich auf den Tag Christi, daß nicht ins Leere ich gelaufen bin und nicht ins Leere mich abgemüht habe!'' (Interlineare Übersetzung)

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