Albert Einstein (1879-1955), Nobelpreis Physik 1921. -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 23. May 2009)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2434

für den 23. May 2009 - Autor:

Albert Einstein (1879-1955), Nobelpreis Physik 1921.

''Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt, sodass sie keine Entschuldigung haben''.

Römer 1,20 *©*
 

''Ich glaube nicht, dass Wissenschaft und Religion notwendigerweise Gegensätze sind. Ich denke vielmehr, es gibt zwischen den beiden eine sehr enge Verbindung. Außerdem glaube ich: Wissenschaft ohne Religion ist lahm, und Religion ohne Wissenschaft blind. Beide sind wichtig und sollten Hand in Hand arbeiten. Die gängige Vorstellung, ich sei ein Atheist, beruht auf einem großen Irrtum. Wer sie aus meinen wissenschaftlichen Theorien herausliest, hat sie kaum begriffen. Ich glaube an das Rätselhafte, und, offen gesagt, ich begegne diesem Rätselhaften manchmal mit großer Furcht. Mit anderen Worten, ich glaube, es gibt im Universum viele Dinge, die wir nicht wahrnehmen oder durchschauen können. Mir scheint, jeder, der sich nicht über die Wahrheit in Religion und in der Wissenschaft Gedanken macht, könnte ebenso gut tot sein''.

''Jedem tiefen Naturforscher muss eine Art religiösen Gefühls naheliegen, weil er sich nicht vorstellen mag, dass die ungemein feinen Zusammenhänge, die er erschaut, von ihm zum ersten Mal gedacht werden''. Im unbegreiflichen Weltall offenbart sich eine grenzenlos überlegene Vernunft. Gott würfelt nicht!'' (In einem Brief an Max Born vom 4.12.1926)

''Die Überzeugung, dass das Universum mit allem, was existiert, mit dem menschlichen Verstand erfassbar sei und dass die darin geltenden Gesetze rational seien, gehört zum Bereich der Religion. Ich kann mir keinen Wissenschaftler vorstellen, der diese tiefe Überzeugung nicht teilt''.

''Mein Glauben besteht in einer demütigen Bewunderung für den unendlich höheren Geist, der sich in dem wenigen offenbart, das wir mit unserem schwachen, flüchtigen Verständnis von der Wirklichkeit erfassen können''.

''Wir befinden uns in der Lage eines kleinen Kindes, das in eine riesige Bibliothek eintritt, die mit vielen Büchern in verschiedenen Sprachen angefüllt ist. Das Kind weiß, dass jemand die Bücher geschrieben hat. Es weiß aber nicht, wie das geschah. Es versteht die Sprachen nicht, in der sie geschrieben wurden. Das Kind erahnt dunkel eine mysteriöse Ordnung in der Zusammenstellung der Bücher, weiß aber nicht, was es ist''.

''Das ist nach meiner Meinung die Einstellung auch des intelligentesten Menschen gegenüber Gott. Wir sehen ein Universum, das wunderbar zusammengesetzt ist und bestimmten Gesetzen gehorcht, aber diese Gesetze verstehen wir nur andeutungsweise. Unser begrenzter Verstand kann die mysteriösen Kräfte, welche die Konstellationen bewegen, nicht fassen'' (In: D. Brian “Einstein – a life”, Wiley 1996, Seite 186).

''Nach dem Sinn und Zweck des eigenen Daseins sowie des Daseins der Geschöpfe überhaupt zu fragen, ist mir von einem objektiven Standpunkt aus, stets sinnlos erschienen. Wenn man das Judentum der Propheten und das Christentum, wie es Jesus Christus gelehrt hat, von allen Zutaten der Späteren, insbesondere der Priester loslöst, so bleibt eine Lehre übrig, die die Menschheit von allen sozialen Krankheiten zu heilen im Stande wäre''. Nicht Gott ist relativ, und nicht das Sein, sondern unser Denken .

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