Ehrfurcht -|- Andacht von Armida Günther (Daily-Message-Archiv, 28. Apr 2009)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2409

für den 28. Apr 2009 - Autor:

Ehrfurcht

Die Priester legen mein Gesetz aus, wie es ihnen gerade passt. Was ich für heilig erklärt habe, das ziehen sie in den Schmutz. Sie machen keinen Unterschied zwischen heilig und nicht heilig und erklären dem Volk nicht, was rein und was unrein ist. Vom Sabbat, den ich ihnen gegeben habe, wollen sie nichts wissen. Sie sind schuld daran, dass niemand mehr Ehrfurcht vor mir hat.

Hesekiel 22,26 *©*
 

Ohne den lebendigen Glauben, hat das Wort Ehrfurcht nicht viel bewirkt in mir. Auch wenn ich Ehrfurcht den Menschen gegenüber gelebt habe, mit denen ich zu tun hatte: Ehrfurcht vor Gott hatte ich immer so am Rande empfunden, weil ich aus dem katholischen Hintergrund angehalten wurde Gutes zu tun - aber eben auch spürte, da fehlt was!!!
An Bedeutung hat es sehr stark gewonnen, als ich mit voller Überzeugung zum Glauben gefunden habe. In dieser Ehrfurcht legte ich langsam alte Lebenszüge ab und wuchs immer mehr zu dem Menschen, den Gott gesehen und wohl auch bezweckt hat in/mit mir.
Die Furcht vor Gott, hat nichts mit Angst zu tun, dass ich nicht bestehen kann (das hat Jesus am Kreuz für mich vollbracht und mit der Auferstehung vollzogen), aber doch eben IHN ehre, die ihm und seinen Geboten gebührt. Zu 100% wird es mir nie gelingen, das weiß ich, aber mein Herz, mein Wollen und Tun in seinem Wort ausgerichtet zu halten, wird mir zeigen, was Gott wichtig ist und somit auch mir wichtig wird.
Leider ist es immer mehr auch in christlichen Gemeinden üblich, die Gebote Gottes umzufunktionieren und nicht mehr als heilig anzuerkennen. Dabei: was Gott als heilig erklärt ist gesund für uns und soll zur Rettung dienen. Warum fällt es uns Menschen nur immer wieder so schwer, die Gebote Gottes als solches Anzunehmen?
Ich vermute, es liegt im alten Leben, das ich/wir vor der Bekehrung hatte/n. Immer wieder werd ich auch in der Bibel dazu aufgefordert das alte Leben abzulegen. Das ist in manchen Punkten auch gar nicht einfach: auf einmal sind die Menschen mit denen ich jahrelang Gemeinschaft hatte nicht mehr auf meiner Wellenlänge. Auf einmal kann ich Späße und Neckereien nicht mehr mitmachen und über Witze lachen, die damals als 'normal' galten. Ich muss also langsam aber sicher Farbe bekennen und das ist in der Ausrichtung meines Herzens wichtig, um Gottes Weg zu erkennen. Erfordert aber auch, dass Trennung der ehemaligen Gewohnheiten und Menschen geschieht.
Gottes Gebote sind nicht Verbote, sondern Schutz in meinem Leben. Ich kann SEIN Wort verstehen lernen, wenn mein Herz wirklich auf ihn ausgerichtet ist. Das bringt IHM Ehre und entsteht durch die Furcht, die ich IHM entgegenbringe. Nicht eben Angst, sondern die Ehr-Furcht seinem Wort zu gehorchen, weil es gut für mich ist, Heil bringt. Meine Verantwortung liegt mit der Bekehrung auch darin, dass ich diesen richtig vorlebe, damit meine Mitmenschen erkennen können, was heilig ist.
Gott ist es wichtiger, dass wir sein Wort leben, als immer das richtige Wort parat zu haben. Denn durch Vorgelebtes lernen wir Menschen am meisten. Nicht immer sehen wir was für uns wirklich gut ist, aber wenn wir die Gebote Gottes halten, wird uns das Gute entgegenkommen und davon bin ich auch heute noch überzeugt, dass mir alles zum Besten dient, wenn ich ehrfurchtsvoll lebe und anderen Zeugnis sein kann.
Zur Zeit ist es mit meinen Teenagern recht spannend und teils abenteuerlich. Was von ihnen nicht alles eingefordert wird und als gut angesehen wird...das könnt mich zum Verzweifeln bringen, aber grad da lern ich mich an Gottes Gebote zu halten, ihnen immer wieder zu erklären, dass es uns zum Schutz dient und ich ihnen nicht den Spaß vorenthalten, sondern sie auf das Wesentliche vorbereiten will. Es erfordert Zeit, Kraft und Geduld, Gott die Ehrfurcht zu geben, die ihm wirklich gebührt und ER dadurch auch in den Herzem meiner Kinder wirken kann. Ich will mich immer wieder darauf besinnen und dies auch leben, damit ich wirklich Zeuge bin und andere auch diese Ehrfurcht lernen können. Sie sollen erkennen, was rein und sauber ist und ihnen selbst zur Heilung dient!
Mögen uns SEINE Gebote wichtig und heilig sein und immer Grund vorzuleben, damit wir in der Ewigkeit viele antreffen, mit denen wir hier auf Erden zu tun haben; selbst wenn sie uns nicht so sympathisch sind - denn Gott hatt doch jeden gleich lieb!
Einen ehrfurchtsvollen Tag Gott gegenüber wünscht Euch:

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