Lehre vom Glauben und Beten -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 05. Jul 2007)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 1746

für den 05. Jul 2007 - Autor:

Lehre vom Glauben und Beten

''HERR, lehre uns beten!''

Lukas 11,1 *©*
 

Warum beten wir, wenn wir beten? Was steckt wirklich dahinter? Wie sollte es sein? Wenn wir denken, das Gebet ist nur ein Mittel um für uns selbst (oder andere) etwas zu gewinnen, der liegt daneben. Was sollten wir dadurch lernen? Wünsche erfüllt zu bekommen ist schön, aber wenn das alles wäre um dem Gebet ein Gewicht zu verleihen, sind wir nicht wirklich im Begriff zu beten. Gott möchte, daß wir uns als Person verändern und unsere Umwelt anders wahrnehmen und nicht umgekehrt! Das haben wir nötig. Die Reihenfolge ist entscheidend. Wenn wir anfangen mit Gottes Augen zu sehen, beten wir auch in seinem Sinne und dann kann sich auch alles andere verändern. Siehe Salomo, der Gott um Weisheit bat um sein Volk gerecht regieren zu können. Er bekam von Gott obendrein noch alles andere dazu, was er sich zuerst auch hätte wünschen dürfen (2. Chronik 1, 10-12). Vor allen anderen Dingen nach Gottes Reich zu trachten (Matthäus 6,33) heißt eben vor allem Gott in sich selbst und sich selbst in Gott zu erkennen! Es geht um eine tiefe Beziehung - nichts weniger. Was wir erkennen sollen, ist der neue Mensch in uns. Wir machen oft den Fehler, daß wir die Mängel des alten Menschen sehen und daraufhin anfangen für dies und jenes zu beten und unser Leid zu klagen. Gott repariert aber nicht unseren alten Menschen, der ist gestorben (2. Korinther 5,12). Wir wurden nicht recycelt sondern erneuert! Das Neue und Lebendige in uns braucht nun Nahrung und Erfahrung IM und DURCH das Gebet! Wer sich selbst genügt, der betet nicht! Der neue Mensch will Gott genügen, nicht sich selbst. Wir können die Dinge selbst ändern wenn wir durch Gott verändert wurden - im kindlichen Glauben - im Gebet - in der Kraft des Heiligen Geistes. Wenn unser Gebet so aussieht, daß wir nur unsere Unzufriedenheit ausdrücken, uns rechtfertigen und uns verteidigen oder gar gleichgültig sind, dann BITTEN wir Gott um nichts (Johannes 16,23). Gott hat uns selbst lieb - und zwar weil wir Jesus liebhaben und glauben, daß sich der Vater im Sohn offenbart hat (Johannes 16, 26-28).

Das bedeutet, daß wir Jesus als Mittler zur Vergebung unserer Sünde brauchten (das ist die Grundlage), aber nicht als Weichspüler zur Erfüllung unserer Anliegen. Jesus will, daß wir nicht ständig an seinem Rockzipfel hängen im übertragenen Sinne, sondern im Glauben wachsen und unsere Beziehung zu Gott (die Jesus ermöglichte) vertiefen, also erwachsen werden und zur Fülle kommen. Jeder an seinem Platz als Teil der großen Familie Gottes um im Glauben stark und fest zu werden (Epheser 4, 11-16). Jesus ist nicht unsere Gebetsmühle sondern unser Freund und erstgeborene Bruder! Wie sonst hätte er sagen können, wir werden die gleichen und sogar noch größere Werke tun als er (Johannes 14,12)? Demnach können wir als Jesu Bruder und Schwester in dem gleichen Glaubensverständnis und in gleicher Handlungsvollmacht den Vater bitten - um was auch immer (Matthäus 21,22). Jesus ist aufgefahren in den Himmel und hat seinen Geist zu den Gläubigen geschickt wie er es versprochen hat. Es ist derselbe Geist der Jesus mit dem ewigen Vater im Himmel verband. Um mit der geistlichen Wirklichkeit in Berührung zu kommen müssen wir diesen Geist in uns wirken lassen. Nicht ich soll wirken, damit Gott wirken kann, sondern umgekehrt! Jesus tat nur das, was er den Vater tun sah (Johannes 5,19). Glauben und Beten ist eine Herzenssache - ist dein Herz weit oder eng? Der alttestamentliche Prophet Jesaja würde es so formulieren: ''Mache den Raum deines Zeltes weit und breite aus die beiden Decken deiner Wohnstatt; spare nicht! Spann deine Seile lang und stecke die Pflöcke fest!'' (Jesaja 54,2). Mache es dir bequem im Allerheiligsten, denn Gott selbst hat dich lieb! :-)))

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